Unsittliche Fundstücke


Prolog: Ein Konglomerat des Grauens

Wie wir bereits vor geraumer Zeit an dieser Stelle berichteten, stellte ja die Verbindung zwischen dem IT College Putbus und Unister eine extrem unglückliche Konstellation dar. Zumindest werden das die bisherigen “Opfer” dieses Konglomerats so sehen. Gemeint sind damit die zwar arbeitslosen aber dennoch lernwilligen und motivierten Schüler,  die mit ihren Problemen vom College, vom Arbeitsamt bzw. von den ARGEn relativ alleingelassen wurden und mit deren Hoffnungen und Träumen die Firma Unister  in menschenverachtendster Weise umgegangen ist.

Wir erinnern uns kurz: Ein “modularer” Lehrplan, der den Namen nicht verdient. Geplante (!) OCP-Zertifizierungsprüfungen – 3½ Wochen nach dem ersten Tag “Datenbank-Grundlagen”! Dann noch Zend Framework – ein Thema, das es in sich hat. Und dabei dann 4½ Monate ohne Dozenten in einem ansonsten leeren Raum zu sitzen (und somit lediglich Stillbeschäftigung a la Try & Error zu betreiben) macht ohne vernünftiges Unterrichtsmaterial, ohne richtiges Konzept und mit einem Haufen unbeantworteter Fragen einfach keinen Sinn…  

Schuldfrage

Die Hauptschuld an dieser Misere lag allerdings nicht unbedingt beim IT-College Putbus. Auf Nachfrage wurde immer wieder erklärt, man könne nichts machen – Unister wünsche nicht, daß ein Dozent in die Klasse komme. Learning-by-doing, selbst durchbeißen, kämpfen, begreifen und verstehen lernen… Mit vernünftigem Studienmaterial ist die Idee eigentlich gar nicht so schlecht – außer, man ist in Putbus aufs Internet und auf irgendwelche darüber zu suchen- und zu findenden wilden ZF-Dokumentationen angewiesen und hat eigentlich gar keine Ahnung, wer was warum wie von einem will…

“Da kommt ein richtiger Experte!”

Allerdings wüßte ich jetzt auch gar nicht, wer dieser ominöse, im Vorfeld (aufgrund skeptischer Nachfragen von ITC-”Kennern” in der Klasse) immer wieder fast lautstark angekündigte “Zend-Experte” sein sollte, der uns dann schlußendlich gar nicht unterrichten durfte… Jemanden mit einer entsprechenden Qualifikation (ZCE ZF) sucht(e) man nämlich (zumindest zu unserer Zeit) am ITC vergebens. Ein “Zend-Experte” sollte doch wohl jemand anderer sein als ein PHP-Dozent, der mit 2 Tagen Vorlauf das Framework selbst zum ersten Mal gesehen hat, oder? Jedenfalls mußten wir bitten, betteln und schon fast auf Knien rumrutschen, bis überhaupt mal jemand von Unister nach ein paar Wochen kam, um unsere Fragen zu beantworten – aber dazu gleich mehr… 

Schade ist eigentlich nur, daß das College nicht bei Unister intervenierte und einfach so mitgespielt hat – aber dort hatte man zu der Zeit auch genug eigene und vor allem andere Probleme.

Lachnummer

Jedenfalls entpuppte sich die Maßnahme ja für 70% der Truppe als ziemliche Luft- und Lachnummer – zumindest in bezug auf eine “Karriere” bei Unister.  Dümmer geworden sind wir zwar in der Zeit nicht; es gab auch ein paar OCP- und PHP-Zertifikate abzustauben – aber diese einfach so leichtfertig in Kauf genommene Fördermittelverschwendung hinterläßt bei einem denkenden Menschen trotzdem einen dauerhaft faden Nachgeschmack.

Daß Leute zu verarschen aber scheinbar zur Firmenpolitik von U. gehört, belegen ein Zeitungsartikel und drei Videos, über die ich gestolpert bin – unsere “Fundstücke der Woche”.

“Lüge” ;o)

Die in dem schon etwas älteren und mir zufällig in die Hände gefallenen Artikel erwähnte Betreuung der Klasse bestand darin, ein einziges Mal (wahrscheinlich zum Zweck der Fotoaufnahme) für ein paar Stunden ins ITC Putbus zu kommen und auf alle Fragen ungläubig, mit Schulterzucken oder/und der Standard-Antwort “Macht, wie Ihr denkt” zu reagieren. Mag sein, daß es während meines zweiwöchigen Krankenhausaufenthaltes ein weiteres, großangelegtes “Betreuungs-Event” gab – das entzieht sich aber meiner Kenntnis. Als ich wiederkam und einige Zeit später o.g. Herrn W. erlebte, konnte ich jedenfalls meinen DIN-A4-Fragen-Zettel unbeantwortet zusammenknüllen und wegwerfen – nachdem wir etliche Wochen warten mußten, bis sich überhaupt jemand unser und unserer frechen Wißbegierde erbarmt. Viel Wissen wurde bis zu dem Tag jedenfalls nicht transferiert. Wie das gefordete SVN zu handhaben ist oder wie man sich mit vHosts das Leben erleichtern kann, um nicht in allen möglichen Dateien mit $this->baseurl() rumspielen zu müssen, wußte von den anderen bis dahin niemand. Fairerweise muß man aber anmerken, daß besagter Herr W. ja wahrscheinlich auch nur von jetzt auf eben von Unister dazu verdonnert wurde, mal einen Tag den Babysitter für die doofen Schul-Kiddies zu spielen… Er kannte die Einzelheiten des Projekts NICHT – daher KANN er auch nichts anderes antworten als “… ???”.

Ich hoffe mal, daß man beim OSTSEE-ANZEIGER freundlicherweise die obige kleine Copyrightverletzung (Veröffentlichung von Text und Bild) übersieht. Immerhin verzichte ich ja auch darauf, in bezug auf die Verbreitung dieser fast schon ”schamlosen Lüge” eine Richtig- bzw. Gegendarstellung zu fordern. Und einen Backlink gibt es ja obendrein. ;o) ;o) ;o)

Es ist schon irgendwie witzig, wie einfach und vor allem womit man heutzutage in die Zeitung kommt… Aber der Zeitung ist nichts vorzuwerfen – beim OSTSEE-ANZEIGER hat man natürlich geglaubt, was seitens ITC/Unister kommuniziert wurde! Wir ja anfangs auch…  

Wahrheit

Erst recht witzig war aber übrigens, daß wir PHP 5.3 lernen sollten und die konfus zusammengestückelte Projekt-Aufgabe für PHP 5.2 ausgelegt war. Ein selbst besorgtes Buch zum ZF basierte auf Version 1.7.4; wir lernten und übten wie selbstverständlich Version 1.11 – und geprüft wurde schlußendlich Zend Framework Version 1.5 !!! Wer einmal bei Zend reingeschnuppert hat, wird das Wort “Abwärtskompatibilität” mit ganz anderen Augen sehen…

Jedenfalls kommt derartiges und ähnliches bei Antworten wie “Macht, wie Ihr denkt” raus. Daraus resultierend eine Durchfallquote von sage und schreibe 90% (hätte ein Schüler nach eigenen Angaben nicht zufällig richtig geraten, wären es sogar die kompletten 100% gewesen…), eine Übernahmequote von nur 30% und eine in 6½ Monaten zum großen Teil verschleuderte Fördermittelsumme von mind. 93.472,- Euro für 10 Leute. Übrigens wurde im Nachhinein wieder ein “Qualified PHP Webprogrammer”  von Unisters Programmiererfront abgezogen und in die Bürokram-Division versetzt… Wow! Unister hat also für knapp 100.000,- Euro auf Kosten der Steuer- und SV-Zahler ganze 2 Programmierer von 10 möglichen Kandidaten abgestaubt!  Effektiv sind das übrigens 2 Dozentengehälter (da wir bekanntlich 4½ Monate keinen Dozenten hatten), etwas Heizung und  ein bißchen Strom für einen Beamer, ein paar Rechner sowie ein paar Neonröhren… Ach so: Und anteilig natürlich auch noch ein paar Taler für die Mobgirl-Brigade… ;o)

Über den Verbleib der anderen ca. 90 Mille mache ich mir mal lieber keine Gedanken.

Schadenfreude

Weitere Fundstücke zum Thema “Unister” bzw. “Wie verarscht man Menschen” kann man hier, hier und hier in Augenschein nehmen… Abmahnungen und Verurteilungen wegen irreführender Gütesiegel, versteckter Zusatzkosten, mangelnder Preistransparenz. Razzia, Verdacht der Steuerhinterziehung und des Vertriebs nicht genehmigter Versicherungen, Verhaftungen…

Prompt hat daraufhin der Touristik-Riese TUI den mit Unister bestehenden Agenturvertrag fristlos gekündigt. Da kommt doch bei mir glatt so etwas wie (Schaden-)Freude auf… ;o)

Epilog: Glück

Nach meiner damaligen Enttäuschung war ich eigentlich schnell auf dem Standpunkt, daß ich bei dem Verein nicht glücklich geworden wäre. Wenn ich das heute so überdenke… Stimmt! Ein Glück, daß die mich nicht genommen haben… ;o)

PS: Durch einen Tippfehler (“Unsiter”) ist mir aufgefallen, daß Big U. gar nicht sooo weit von “Unsitte” entfernt ist. Wie unsittlich!

 

 

 

Freude hält nicht ewig an…


Ich dachte bislang immer, daß ich der weltgrößte Nörgler sei… Da habe ich mich aber wohl geirrt. Es gibt Menschen, die zu Hause hinter dem Rechner sitzen und den ganzen Tag Protokolle bzw. Logdateien lesen, ob wieder Chinesen auf dem Rechner waren. Also Firewall bis zum Anschlag! Angst vor Javascript und Cookies runden das dann ab – Amazon und Google könnten sonst herausbekommen, daß sie nichts herausbekommen sollen. Au weia! Spaß und Komfort im Netz sind schädlich – die ganze Welt will einem nur an den Kragen. Und wenn ich mir heute online einen Dildo bestelle, fühle ich mich ja total ausspioniert, wenn der Online-Sex-Shop mitbekommt, daß ich Sex-Spielzeug kaufe. Wenn die mir dann nächstes Mal personalisierte Werbung für passende Batterien schicken, gleicht das dem Weltuntergang: Der gläserne Bürger ist dann Realität! Wenn ich aber alles ausschalte und mir dann bei Amazon ein Buch hole, werden die niemals auf die Idee kommen, daß ich lese. Wie auch…

Sicher – es muß für alles Grenzen geben. Es steht mir aber auch frei, einen Rechner mit sensiblen Daten nicht ins Netz zu stellen. Es ist einzig und allein mein Verschulden, wenn irgendwas ins Netz gelangt, was da nicht hingehört. Denn ich bin der, der die Daten auf den Rechner packt.

Vielen ist mittlerweile egal, was von Ihnen im Netzt kursiert; diese Typen schreien nur nach Datenschutz, weil es eine Modeerscheinung ist. Und 10 Minuten später posten sie bei Facebook Fotos ihrer Kinder. Andere sind da schon etwas vorsichtiger und handeln bedachter. Doch bei der dritten Gruppe kann man es nur Paranoia nennen. Erst recht, wenn man als Mitglied dieser Gruppe alles verweigert: Windows, WordPress, Typo3 usw. Es ist alles schlecht, selbst kann man alles viel besser – sitzt aber, anstatt Karriere zu machen,  zu Hause hinter dem Rechner und fängt 24/7 kleine Chinesen, die durchs WAN huschen…

Eigentlich ist es nicht meine Art, hinter dem Rücken von anderen zu lästern – zumindest nicht, wenn ich sie kenne. Aber heute wurde ich echt sauer, als ich das Gesichtsbuch aufklappte. Daher muß ich mal Luft ablassen – und lasse mich ausnahmsweise mal auf dasselbe Niveau herab und lästere hier. Mit einem Unterschied: Ich schicke dem Kollegen Zugangsdaten zum Blog – dann kann er sich dazu äußern. Ich bitte sogar darum.

Worum geht es? Nach langem Hin und Her hat der Online-Shop von HBZ Branse die Trusted-Shop-Zertifizierung geschafft. Dazu muß man wissen, daß der Shop eine Entwicklung von OSG Neue Medien ist; daß der Betreiber E/D/E heißt und dieser Shop nur gemietet wurde. Als “Administrator” hat man eigentlich nur die Möglichkeit, den Shop wie ein CMS zu nutzen. Es existieren Schnittstellen, um Artikel von E/D/E zu importieren; theoretisch hat die Software von OSG auch eine Vorzertifizierung von Trusted Shops. Theoretisch. Es war trotzdem viel Arbeit, sich durch teilweise widersprüchliche und konfuse Anleitungen und Fehlerprotokolle zu wuseln – aber wozu gibt es EiTiCo? Wir beraten HBZ ja nicht umsonst.

Ergo: Die Zertifizierung hat geklappt, wobei für uns von vornherein SSL auf der Tagesordnung stand. Kommt wahrscheinlich auch noch – das ist man seinen Kunden schon irgendwie schuldig. Es fehlt eigentlich nur noch der Auftrag vom Chef. Trotzdem ist SSL keine Voraussetzung für eine TS-Zertifizierung. Punkt. Darum – und um nichts anderes – ging es. Niemand hat behauptet, daß schon ein SSL-Zertifikat existieren würde. Allerdings ist besagter Facebook-Beitrags-Autor wild dabei gewesen, alles anhand des fehlenden SSL-Zertifikats zu zerpflücken.

Jedenfalls mußte ich beim Stöbern auf Facebook das folgende erblicken (nach den Bildern und etwaigen Texten folgt meine jeweilige Stellungnahme):

404? HBZ? Da war ich etwas erstaunt. Doch dann erst noch der Text dazu – mir fehlten die Worte, was eigentlich nur höchst selten vorkommt:

Die Startseite. {Name des Verfassers} – Ansicht. Natürlich mit speziellen Einstellungen. Und garantiert windowsfrei! Und das mit bestandenem Gütesiegel. Die angebotenen Produkte konnte ich mir mit meinen Einstellungen leider nicht ansehen.

Also sah ich mir das Bild genauer an; mein Blut geriet langsam in Wallung; und ich verstieg mich zu folgendem Kommentar (wie gesagt – wir kennen uns):

1) Es wäre schon nett, wenn Du mich über so etwas informieren würdest. Ich zerpflücke Seiten, an denen Du irgend einen Anteil hast, auch nicht in aller Öffentlichkeit.

2) Wo hast Du den URL http://shop.hbz-branse.de/shop her? Der sollte eigentlich nirgends existieren, wenn da nicht gerade ein Fehler passiert ist.

3) Wenn Du hingegen eine manuelle Eingabe in die Adreßleiste gemacht hast: Was erwartest Du bitteschön, wenn Du eine nicht existente Seite aufrufst? Du hättest ebenso gut http://shop.hbz-branse.de/heiko-tut-gern-wichtig eingeben können – 404 bedeutet, daß die Seite nicht gefunden wurde. Und das finde ich nicht unlogisch, wenn die Seite nicht existiert. Das muß ich Dir doch wohl nicht sagen, oder? Ich denke, Du hast so viel Ahnung?

4) Wenn Du mit Deinen Einstellungen irgendwas nicht siehst, ist das bitte wessen Problem? Vielleicht solltest Du an Deinem Rechner mal die Einstellung “OFF” testen.

5) Wenn das jetzt ein wenig böse klingt: Selbst schuld. STARTSEITE ist nämlich dermaßen falsch, daß ich schon fast geneigt bin, das als Lüge zu bezeichnen. Ich nehme aber alles zurück, wenn Du mir zeigst, wo der Link zu http://shop.hbz-branse.de/shop ist. Ich habe auch nur einen Kopf. Also: Dann mal los – ich warte!

Dann stellte ich fest, daß es noch weiter ging – es existierte ein ganzes Album mit Screenshots:

Text zum Bild:

Ich kann mir nicht helfen. Findet so etwas keine Beachtung? Es is ja nur ein Zertifikat. Halten Sie davon was Sie wollen. Datenschutz sieht bei {Name des Verfassers} aber anders aus!

Antwort (mal davon abgesehen, daß dieser Vorwurf nicht so ganz unbegründet ist):

Ich kann Dir auch nicht helfen. SSL ist nicht Bestandteil oder Kriterium der Trusted-Shop-Zertifizierung.

Und weiter:

Text zum Bild:

Das Zertifikat sagt alles. Vertrauenswürdig? Ja, Ja, Administrator müßte man sein, und in der Administration arbeiten. Wenigstens ist das Zertifikat noch bis 2013 gültig. Natürlich für ne andere Domain. Man lese und Staune. Was liegt dort nahe? Wurde diese Seite schon manipuliert? Das alles nach 2 Tagen der Siegelerteilung?

Antwort (er vergleicht KEIN Zertifikat mit einem anderen Zertifikat…):

Ich glaube schon, daß das Zertifikat was sagt. Allerdings bezweifle ich, daß es DIR etwas sagt. Wie gesagt – SSL ist kein Bestandteil – wäre aber kein Problem, für SHOP.HBZ-BRANSE.DE ein Zertifikat zu installieren. Der CSR ist fertig, Anbieter ist auch schon ausgeguckt. Und die Zahlung ist jetzt schon sicher.

 Sicher? Ja: PayPal und Überweisung. Also keine Bankdaten… Doch weiter:

Text zum Bild:

Das Ding sollte schon etwas taugen, jedenfalls für nen Onlineshop.

Antwort:

Und? Wo ist hier wieder Dein Problem? Der Text ist Standard, ist geprüft und abmahnsicher. Klar, bei Dir wäre das alles besser… Du schaffst nach wie vor nicht, auf Deiner Seite Deine Adresse richtig zu schreiben. Langsam werde ich stinkig…

 So, und dann kam noch das Hauptbild des Beitrages: 

Mein Kommentar:

Jawohl – Zertifizierung geschafft. Aber vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken, zwei Zertifikate zu machen. Für den Fall empfehle ich

1) Zertifizierter Lesen-Könner und
2) Zertifizierter URL-Eingeber.

Das würde Dir immens weiterhelfen. Bevor Du mitredest, solltest Du vielleicht mal nachlesen, worum es bei der Trusted-Shop-Zertifizierung geht. Du kennst sicher nur SSL-Zertifikate, oder? Mal davon abgesehen – wir waren schon erstaunt, daß TS kein SSL voraussetzt. Trotzdem ist das TS-Zertifikat gültig. Oder geht das über Deinen Horizont?

Sicher, das war nicht die feine englische Art. Aber: Einen Hinweis oder ein paar Fragen im Rahmen konstruktiver Kritik hätte ich durchaus begrüßt. Aber nicht so was!

Ich bin ja mal gespannt, ob er mich jetzt aus der Freundesliste schmeißt… Aber ganz ehrlich: Wer selbst kritisiert, sollte auch Kritik abkönnen. Deswegen werde ich ihn auf diesen Beitrag hinweisen. Mal sehen, ob er sich dazu äußert…

Freude bei HBZ: Zertifizierung geschafft!


Barth. Heute um 15:16 Uhr war es endlich soweit: Es grünte! Zwar nicht das berühmte und so oft besungene Grün und erst recht nicht draußen (da sieht es bei läppischen 11° Celsius ohnehin eher sehr nach ungemütlichem und nassem Herbst aus)… Selbst Spaniens Blüten haben reinweg gar nichts damit zu tun, wohl aber die Bits und Bytes in den Tiefen des weltweiten Netzes - genaugenommen die HBZ-Zertifikatsseite bei Trusted Shops. Die ist nämlich relativ neu und kündet seit 15:16 Uhr des heutigen Tages  in schönstem und prachtvollstem Grün davon, daß die HBZ Branse GmbH ab jetzt zertifizierter Zertifikatsinhaber sei! ;-)

Aber mal ernsthaft: Grund zur Freude war bzw ist, daß der HBZ Online-Shop seit vorhin das Trusted-Shops-Gütesiegel tragen darf; er ist ab jetzt also “offiziell vetrauenswürdig” bzw. von der anerkannten Zertifizierungsstelle Trusted Shops als vetrauenswürdig eingestuft worden.

Was bedeutet eine Zertifizierung durch Trusted Shops?

Trusted Shops wird von Verbraucherschützern und staatlichen Stellen ausdrücklich empfohlen, so z.B. durch die Stiftung Warentest oder das Bundesjustizministerium. Durch objektive Prüfkriterien wurde (und wird) sichergestellt, daß Sie als Kunde in unserem Online-Shop keine bösen Überraschungen erleben. Der HBZ-Online-Shop mußte mehr als 100 Qualitätskriterien erfüllen, um das Trusted-Shops-Gütesiegel zu erhalten. Diese Kriterien werden von unabhängigen Verbraucher- und Datenschützern fortlaufend weiterentwickelt und von Wirtschaftsjuristen und IT-Experten überprüft.

Die Qualitätskriterien von Trusted Shops basieren auf nationalen und europäischen Gesetzen, berücksichtigen aktuelle Urteile und Forderungen der Verbraucherschutzverbände. Teilweise gehen sie sogar darüber hinaus. Um zu gewährleisten, daß auch die zertifizierten Shops den jeweils aktuellen Kriterien entsprechen, gilt das Zertifikat jeweils 1 Jahr; danach erfolgt eine erneute Prüfung. So werden z.B. folgende Angaben und Abläufe überprüft:

• Anbieterkennzeichnung
• Datenschutz und Datensicherheit
• Produktbeschreibung, Vertriebs- und Marketingbeschränkungen
• Preistransparenz, Versandkosten und Zusatzkosten
• Lieferinformationen, Verfügbarkeit und Kundenservice
• Zahlungsarten, Zahlungszeitpunkt
• Widerrufs- oder Rückgaberecht und Kaufpreisrückerstattung
• Allgemeine Geschäftsbedingungen
• Vertragsschluß
• E-Mail-Bestätigung usw.

Unabhängig von der Zahlungsart können Sie sich für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen gegen Verlust Ihrer Zahlung im Fall der Nicht-Lieferung oder nach Rückgabe der Ware absichern – und zwar bis zu einem Betrag in Höhe von 2.500,- Euro. Die Kosten dieses Käuferschutzes trägt der HBZ-Online-Shop für Sie!

Nun sollte sich auch der größte Internet-Skeptiker bei uns im Online-Shop sicher fühlen…