Das Pillepalle-Phänomen: Puttes P wie Psychose


Wat für’ne Hose? Ist das etwa eine Levi’s®? Oder eine Wrangler? Oder gar eine Kult-Jeans der Marke Boxer oder Wisent aus der schönen DDR? :-)

Wer jetzt glaubt, unter Realitätsverlust zu leiden (Wat? Im Osten gab es Jeans?), dem sei gesagt, daß das ja noch gar nichts ist! Wir hatten sogar Computer (z.B. KC85/III) – und wenn man da ein großes P eingegeben hat, startete definitiv niemals der Windows Media Player !!!

Wirklich ernsthaft unter Realitätsverlust zu leiden glaubt man aber spätestens dann, wenn eine Taste einer sonst perfekt arbeitenden Computertastatur von jetzt auf eben einfach so nicht mehr funktioniert! Und das nicht, weil ich mir stundenlang über den Tasten die Fingernägel gefeilt habe, so daß die ganzen runter- und reingefallenen Brösel, Schnipsel und Krümel unter der Taste einen Puffer gebildet haben, der das Runterdrücken der Taste nicht mehr zuläßt…(Im Call Center mußte ich damals vor Arbeitsantritt immer erst die Tastatur auskippen, wenn gewisse Damen vor mir auf dem Platz saßen… – EKELHAFT!!!)

Aber jeder hat so seine kleinen oder größeren Macken… Üblicherweise habe ich z.B. mit dem sogenannten FPS (“Fettpfoten-Syndrom”) zu kämpfen. Durch meine ausgeprägten und muskulösen Vielschreiber-Finger treffe ich im Normalfall 4 Tasten auf einmal. Gut – lösche ich eben 3 Zeichen wieder… Aber was ist, wenn [SHIFT] funktioniert – immer, überall – nur nicht beim großen [P] ??? Was ist, wenn man als Logiker folgerichtig befürchtet, daß vielleicht ein Nippel vom [P] abgebrochen sein könnte – das kleine [p] aber beim anschließenden Test zur Überprüfung der These problemlos funktioniert? Der Buchstabe ist also nicht kaputt, die Groß-/Klein-Umschaltung auch nicht… Und mit [CAPS LOCK] funzt sogar das große [P]… Hm…. Ist das real? Kann das real sein?

In dem Moment denkt man, man wäre in der Matrix. Man drückt und drückt – und nichts passiert – es sei denn, man “verdrückt” sich (im Sinne von “falsch drücken”) – und die Hose ist auf einmal aufgebläht! Das wäre aber eher Pupshose (oder schlimmer – igitt) statt Psychose!

Aber zurück zum Tasten-GAU in Sachen [P].. Wenn zufällig der Media Player angeschaltet ist, dieser auch läuft, der Regler am Mischpult aber runtergezogen ist, bemerkt man erst mal nichts weiter. Das [P] is putt – soweit, so schlecht. Ist der Media Player aber aus, darf man sich darüber wundern, daß dieser auf einmal anspringt und sich nach vorn legt!

Hat man das etwa in einem Zustand geistiger Umnachtung vor 5 min in den Verknüpfungseigenschaften so hinterlegt? Neeeeee…. – oder? Zumal die definierbare Tastenkombination automatisch [STRG] + [ALT] als Begleitung für unser bis dahin noch alleinstehendes [P] vorsieht… Und die Standard-Tastenkombi für den WMP ist ja [SHIFT] + [ALT] + [P]… Hmmmmm…. Spätestens jetzt zweifelt man an der wahrgenommenen Realität.

[OFFTOPIC] Der Hammer ist, daß ich dieses Phänomen schon mal damals unter Vista beobachten durfte. Ich habe es zwar wieder hinbekommen – aber was zum Geier habe ich einst getan ??? Damit meine grauen Zellen beim nächsten Mal nicht wieder Amok laufen müssen, schreibe ich die “Anleitung” hier nieder… – Hauptsache, ich denke dann auch daran, hier danach zu suchen… :-)   [/OFFTOPIC]

Der übliche Verdächtige in Sachen Tatstatur-Kollaps ist bei mir eigentlich [SCROLL LOCK] bzw. [ROLLEN]  (mag an meinem KVM-Switch liegen – keine Ahnung)… In der Regel hilft hyperaktives Gedrücke auf eben diese Taste, gefolgt von 2-3 x [ESCAPE].

Aber Blas-Torte und Pustekuchen! Nüscht! Nix! Nada! Niente! Doch vielleicht “denkt” die Tastatur ja auch, daß heute eine andere faule Taste “klemmt”? So z.B. [ALT] ??? Denn dann ergäbe ja ein großes [P], das man in einem Text benötigt,  [SHIFT] + [ALT] + [P] !!!

Nun – mechanisch klemmte sie nicht – eher virtuell. Sie litt wohl auch unter Realitätsverlust und hielt sich für mein Gaspedal im Auto, was fast immer bis zum Bodenblech durchgedrückt ist… :-)   Jedenfalls ließ sie sich durch mehrfaches zartes Befummeln zur Zusammenarbeit bewegen und mit ein paar liebevoll eingetippsten [ALT]-Codes wie z.B. •„“”«» (7,0132,0147,0148,174,175) erfolgreich testen… Und danach war das [P]-Problem nur noch Pillepalle.

Fazit:
Wenn [SHIFT] + [P] keinen Großbuchstaben erzeugt, sondernden WMP startet, einfach mal etwas an der [ALT]-Taste rütteln…

Kurz vor dem Wahnsinn…


… stand ich, als ich in den letzten Tagen vermehrt auf einem Vista-Rechner arbeiten mußte. Durch intensive Netzrecherchen waren ständig mehrere Tabs vom IE und FF geöffnet… Kam ich in die Verlegenheit, etwas runterladen zu müssen, war das unter FF kein Problem – aber der IE zickte rum, falls ich es damit versuchte. Gut – z.B. bei den Anhängen im 1&1-Webmailer tippte ich irgendwie auf den Dateinamen als Ursache: mail?action=attachment&session=d020454ca84248e18638b2e467d41eed&folder =default/datei.ext  sieht irgendwie nicht so aus wie ein Name, den Windows im Dateisystem haben möchte…

Dann erblickte ich in der Adreßzeile eine Gemeinsamkeit bei allen Seiten, bei denen das Runterladen einer Datei per Internet Explorer nicht klappte: Bei allen erfolgte der Zugriff nämlich über Hypertext Transfer Protocol Secure bzw. HTTPS !!!

Wer sich so wie ich verwundert die Augen reibt, weil der IE9 unter Vista und Windows 7 scheinbar nichts mehr runterladen will bzw. keine Downloads mehr zuläßt, sollte mal nachschauen, ob unter Internetoptionen » Erweitert der Punkt ‘Verschlüsselte Seiten nicht auf dem Datenträger speichern’ aktiviert bzw. mit einem Haken versehen wurde.

Haken rausnehmen und damit den Punkt deaktivieren – dann klappt es in der Regel auch wieder mit dem Download… ;-)

Reicht das nicht aus, um die Downloadfunktionalität wiederherzustellen (weil der Rechner eine Macke hat – und nicht nur diese Einstellung zu https), kann man – ebenfalls unter dem Reiter Erweitert – auch mal den ganzen Browser zurücksetzen. Spätestens dann muß es wieder funktionieren…

Geht es dann immer noch nicht, gibt es 3 Möglichkeiten:
1) Anderen (also einen richtigen) Browser downloaden… (Scherz!)
2) PC verschrotten und einen neuen kaufen…
3) Zu uns kommen: Wir installieren dann für teures Geld ein neues OS samt Browser…

;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

Manchmal…


… – also manchmal frage ich mich allen Ernstes, ob ich das gerade wirklich alles durch- und erlebe – oder ob ich nur träume, weil ich irgendwo “bekifft” und im Kaffee-Koma in der Ecke liege, mit Gummibärchen zugedröhnt bin oder dem Cola-Rausch erliege…

Als alter XP-Junkie kennt man das ja: Man hat hier und da ein paar Temp-Ordner. Irgendwann sind die auch mal etwas zugemüllt – dann löscht man einfach manuell. Oder man nutzt die Datenträgerbereinigung. Oder CCleaner. Und ich glaube sogar, daß das gute alte TweakUI eine automatische Bereinigung ermöglicht. Und wenn man glaubt, man wäre ganz clever, legt man eine RAM-Disk an und ändert die Umgebungsvariablen dementsprechend.

Zugegeben – mich hat es oft erst in die Ordner der Begierde, die in den (gar nicht so tiefen) Tiefen des  hierarchisch angelegten Verzeichnisbaumes ihr Dasein fristen, verschlagen, wenn der Speicherplatz der Festplatte knapp wurde. Oder – wie der Ostdeutsche so zu sagen pflegt – wenn die Kacke am Dampfen war. Ach wat – die brodelte meistens sogar schon… ;-)   Und so mußten gar  nicht selten auch ansonsten unschuldige System-Bitmaps, Hilfedateien, Textfiles, Logs und sonstiges überflüssiges Gelumpe, das irgendwo auf dem Rechner verstreut lag, daran glauben…  Gut – der Erfolg der Logdateien-Entsorgung war zwar nicht von Dauer – aber immerhin: Man hatte “temporär” (wow – wie themenaffin *lol*) mal wieder ein paar dringend benötigte Bytes freien Speicher – die auch heute noch Gold wert sind, wenn Outlook Express mal wieder komprimieren will… Oder so was in der Art.

Man merkt: Durch Ordner zu hangeln ist mir nicht ganz fremd. Aber: Was mir Vista jetzt geboten hat, habe ich trotz allem noch nicht gesehen – und es geht auch auf keine Kuhhaut:

Alles Mögliche wurde gezippt…

23,8 GB Temp-Files ??? Ernsthaft?

Ja, spinnen die denn, die Redmonder? Oder protokolliert die NSA jetzt auch schon jeden Pups von mir und legt Backups im Temp-Ordner an? Irgendwie ist das ganz schön “fätt”. Nur, weil heutzutage schon jeder 289ste eine 4TB-Fettplaste besitzt, muß man ja nun nicht ALLES in den Temp-Ordner legen (und dann nicht wieder löschen). Wo kommen wir denn da hin? ;-)

Hasta la vista, Vista!
(Obwohl: Unter Win 7 und 8  ist es wohl dasselbe – maßloser Speicherhunger…)

Also doch RAM-Disk. Oder eine kleine Batch-Datei für %temp% ???

RD /S /Q C:\Users\%Username%\Appdata\Local\Temp 
MD C:\Users\%Username%\Appdata\Local\Temp

Hochstapler…


… würde man mit Englisch-Grundkenntnissen vielleicht wörtlich mit “Highstacker” übersetzen – was natürlich auf der Insel, hinterm großen Teich oder sonstwo in der “engländisch” faselnden und kritzelnden Welt keine Socke verstehen würde… (Das Wörtchen “Impostor” träfe es eher…) Aber egal – “Stapel” (bzw. “Stack”) und “Socke” behalten wir mal im Hinterkopf…

Laut Wikipedia ist ein Hochstapler “… eine Person, die mehr scheinen will, als sie ist…” – so so! Doch da möchte ich fast Einspruch anmelden – ohne dabei hochzustapeln! Diese Definition erstreckt sich nämlich scheinbar nicht nur auf Personen – nein, sie trifft wohl auch auf den einen oder anderen Browser zu!

Ein Browser, der nicht “browst” oder vergißt, wie richtig “gebrowst” wird und was er dabei zu tun und zu lassen hat, ist doch wohl kein richtiger Browser, oder? Was soll man davon halten, wenn von jetzt auf eben der IE nicht mehr funzt und nur noch weiße bzw. gar keine Seiten mehr liefert???

Doch wer jetzt denkt, schlimmer ginge es nimmer, dem sei gesagt: Schlimmer geht immer! FF, Chrome und Opera versagen nämlich auf einmal auch den Dienst und wollen partout keine Seiten mehr über das Protokoll HTTP öffnen – selbst wenn man sich als davorsitzender DAU auf den Kopf stellt!

Doch IP, Netmask, Gateway und DNS sind unverändert, LAN ist aktiv, die NIC-LEDs leuchten; es gibt keine PPPoE-Fehler im Router zu entdecken, die hosts-Datei ist unverändert, Ping funzt – auf IPs und Domains (DNS ok)…

Häh?
Wat dat denn?
Grübeln und Kopfkratzen helfen nicht…
Hm!

Und dann die zufällige Beobachtung: HTTPS funktioniert! Google, Gesichtsbuch, 3SEPO usw. sind so durchaus erreichbar!

Nun schlägts Dreizehn! Daß Google über das sichere Hypertext-Übertragungsprotokoll erreichbar ist, ist aber schon mal gut. In solchen Situationen ist die ach so böse Datenkrake ja wohl Gold wert. Gesagt, getan – bzw. getippt, gesucht, gefunden: “Freund Google” spuckt tatsächlich Lösungen aus…

Bei Windows XP (ab SP2, wenn ich mich recht erinnere) soll das Tool Winsockfix Abhilfe schaffen.

Bei Windows 7 kommt man mit folgenden Kommandos (zum Reset der Winsock-Einträge und des TCP/IP-Stacks) und einem anschließenden Neustart des Systems ans Ziel:

netsh winsock reset catalog
netsh int ip reset reset.log hit

Beim vorliegenden Windows Vista funktionierte HTTP sogar bereits nach der Eingabe des ersten Befehls (ohne Neustart). Eine andere Seite weiß zusätzlich zu den bisher “ergoogelten” Informationen folgendes zu berichten:

Bei Windows (…???…) hilft folgendes:

netsh int ip reset c:\resetlog.txt
Neustart

Bei Windows XP SP2 und höher funktioniert folgende Anleitung:

Start von regedit
Öffnen: HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Services
Klick auf "Winsock" » Löschen!
Klick auf "Winsocks" » Löschen!
Registry schließen.
Computer-Neustart.
Aufrufen: Eigenschaften von LAN-Verbindung
Klick auf "Installieren"
Auswählen: "Protokoll"
Klick auf "Datenträger" ("Have Disk","Diskette" o.ä)
Pfad suchen/eingeben: C:\windows\inf\nettcpip.inf
Auswählen: "INTERNET PROTOKOLL TCP/IP"
Schließen.
Computer-Neustart.

Bei Windows 95 (mit Winsock 2), Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP hilft das Tool LSP-Fix beim Lösen des Problems.

Schuld an der Misere können Netzwerkdienste sein (LSPs = Layered Service Provider – gestapelte Dienstanbieter), die sich z.B. bei der Installation von Filesharing-Tools einklinken. Auch Überreste nicht sauber deinstallierter Programme können die Stapel “umschmeißen”.

Ist ein LSP erst einmal im Windows-Netzwerk integriert, können Dritte jegliche Art von gesendeten oder empfangenen Daten ausnutzen – das stellt ja wohl ein massives Sicherheitsrisiko dar!

Ok – ich gebe zu: Die Browser waren unschuldig und sind hiermit rehabilitiert. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil… ;-)

Anmerkungen:

Die Erscheinung “HTTP nok – HTTPS ok” kann auch andersrum als ”HTTP ok – HTTPS nok” auftreten. (Möglicher Fehler: Falsches Systemdatum – evtl. wegen einer leeren BIOS- bzw. CMOS-Batterie CR2032 ?)

Wenn Winsock-Einträge oder TCP/IP-Stapel verbogen sind, sollte man unbedingt das System gründlich auf Schwachstellen und Malware prüfen! Denn Malware kann bekanntlich vielfältig sein – nicht, daß ein Cyberkrimineller loszieht und als “Hochstapler” in Ihrem Namen eBay leerkauft oder/und Ihr PayPal-Konto abräumt… – dann kann man sich nämlich die Kugel geben und sich gleich mit auf den nächstbesten Misthaufen stapeln… :-)

Warum einfach…


… wenn es auch kompliziert geht? Zumindest habe ich mir diese Frage eben gerade stellen müssen…

Antik ist lustig! Deswegen gibt es noch Leute, die Windows XP einsetzen. Man munkelt sogar etwas von der Benutzung von Outlook Express als Mailclient. Ok, ich oute mich – auf einem meiner Rechner löppt dat auch noch so – also OE6 unter XP SP3.

Never touch a running system! Daher rödeln bei mir auf der erwähnten Handkurbel-Kiste auch noch antike Bits und Bytes vor sich hin und schaufeln archäologisch wertvolle Einsen und Nullen hin und her. Nur die sich darin befindende urzeitliche und erzkonservative PATA-Festplatte hat ein Problem mit der mittlerweile eingetretenen Moderne und ist damit so nicht ganz einverstanden – befand sich doch der über die Jahre angehäufte Bestand an *.dbx-Dateien unter C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{B548F580-0172-4B31-A3AF-5F5692E7D579}\Microsoft\Outlook Express… Und im Laufe der Zeit wird dieser Ordner eben voll und voller – und damit eben auch leider Laufwerk C:\… Was das bedeutet, weiß wohl jeder.

Irgendwann hilft auch die Idee, die Auslagerungsdatei zu verschieben, nicht mehr weiter – nämlich spätestens dann, wenn sie schon seit Monaten ihr Dasein auf Partition D:\ (oder noch besser: auf einer zweiten, schnelleren Festplatte D:\) fristet.

Der Befehl format C: mittels Boot-Medium würde zwar genug Platz schaffen, wäre aber nicht wirklich das, was uns bei der beabsichtigten Platzgewinnung helfen würde… ;-)

Was liegt also näher als den Ordner mit den Mails zu verschieben, wenn auf Laufwerk E, F oder G noch genug Platz ist? Schließlich kann man ja unter Outlook Express -> Extras -> Optionen -> Wartung -> Speicherordner letzteren auch ändern.

Daher habe ich bei geschlossenem Programm den o.g. Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{B548F580-0172-4B31-A3AF-5F5692E7D579}\Microsoft\Outlook Express einfach nach E:\OE kopiert, danach Outlook Express wieder gestartet und über Outlook Express -> Extras -> Optionen -> Wartung -> Speicherordner denselben auf E:\OE geändert. Fertig! Nachdem ich mich mit einem erneuten Start des Programms vergewissert habe, daß alles läuft, habe ich den alten Ordner gelöscht.

Aber nun der Hammer: Bevor ich das alles gemacht habe, habe ich mich mittels Suche im Internet noch mal vergewissert, daß dabei nichts weiter zu beachten ist. Denn in meiner Erinnerung gab es vor Jahren mal ein Problem mit verschwundenen *.dbx-Dateien. Ich hatte mich wohl in einem Moment geistiger Umnachtng irgendwie “verklickt”. Zum Glück gab es aber ein Backup…

Was ich jedoch bei dieser Suche fand, versetzte mich in Erstaunen. Erst rollte ich mit den Augen, und dann fing ich an, breit über alle Backen zu grinsen. Eigentlich wollte ich ja nur meine geplante Strategie absegnen… Aber nach dem Prinzip der Route Barth – Berlin – Bonn – Bentwisch hatte sich jemand bei http://www.computerwissen.de/office/outlook/artikel/outlook-express-daten-verschieben-auf-anderes-laufwerk.html eine “etwas anspruchsvollere” Lösung ausgedacht:

1) Beenden Sie Outlook Express.
2) Verschieben Sie die im Ordner C:\Windows\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook Express (und den darin enthaltenen Ordnern) gespeicherten Daten auf das gewünschte andere Laufwerk.
3) Rufen Sie den Registriereditor auf: Drücken Sie gleichzeitig die WINDOWS- und die R-Taste oder rufen Sie Start -> Ausführen auf; dann geben Sie “regedit” ein und drücken die Eingabetaste.
4) Öffnen Sie den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Identities{User-ID}\Software\Microsoft\Outlook Express\5.0; dabei steht “{User-ID}” für eine mehrstellige Zahlen- und Buchstabenkombination, die Windows automatisch vergibt.
5) Klicken Sie unter “…\5.0″ doppelt auf den Schlüssel “Store Root”.
6) Im Dialog “Zeichenfolge bearbeiten” überschreiben Sie den Eintrag im Feld “Wert” mit dem vollständigen Pfad des neuen Datenverzeichnisses, beispielsweise mit “D:\OE”. Schließen Sie den Dialog.
7) Öffnen Sie nun den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Outlook Express.
8) Ändern Sie hier ebenfalls den Schlüssel “Store Root” und tragen Sie den kompletten Zugriffspfad ein.
9) Beenden Sie Regedit und starten Sie Outlook Express neu.

Wie bitte? Klar, alle Wege führen nach Rom. Und wichtig ist auch nur, daß man einen davon kennt und sich zu helfen weiß – insofern soll das jetzt hier auch keine Lästerei sein. Das liegt mir fern. Hauptsache Wissen! Aber ganz ehrlich: Das ist ja mehr als umständlich! Oder bezieht sich das evtl. noch auf OE5? War das da nötig? Der Artikel war jedenfalls von 2011.

Mal sehen – vielleicht spricht sich ja die einfache Variante bis 2031 rum… ;-) ;-) ;-)

Gelangweilte Admins…


… haben mitunter die kuriosesten Ideen. Und dabei dachte ich – der brodelnden Gerüchteküche in bezug auf “faule IT-Hoschis” zum Trotze – bislang immer,  Administratoren hätten niemals Zeit und resultierend daraus erst recht keine Langeweile. Das hieße im Umkehrschluß, die Überschrift wäre immer “false” und in sich ein Widerspruch – analog zum ”schwarzer Schimmel”… Doch diesbezüglich habe ich mich scheinbar schwer getäuscht. Ich lag wohl wirklich falsch, und es gibt sie doch: Verspielte Nerds, die fürs Sitzen bezahlt werden, und den ganzen Tag “ihr Ding” machen können…

Wie ich bei Google+ lesen konnte, schien sich der Test folgenden Befehls für mich (als zufälligen Leser des entsprechenden Posts) zu lohnen. Und neugierig, wie ich nun mal so bin, ich also ran an die Konsole…. – und “Feuer Marianne”!

traceroute -m 100 216.81.59.173 (Linux) bzw.
tracert -h 100 216.81.59.173 (Windows)
(wobei der Schalter m/h die maximale Anzahl der Abschnitte/Hops  bzw. maxTTL setzt)
 
Und ganz ehrlich: Ich habe zwar schon viel gesehen – sogar die sagenumwobenen kotzende Pferde – aber so etwas noch nicht… Das Gerücht real existenter und auch oft vorherrschenden Langeweile bei Admins scheint zumindest für die Region Antigua tatsächlich irgendwie zu stimmen:
Routenverfolgung zu FIN [216.81.59.173] über maximal 100 Abschnitte:
1 1 ms 1 ms 1 ms horst.box [192.168.178.10] 
2 46 ms 46 ms 46 ms 87.186.224.21 
3 49 ms 47 ms 47 ms 87.186.255.114 
4 58 ms 58 ms 58 ms f-ed5-i.F.DE.NET.DTAG.DE [217.5.95.2] 
5 60 ms 60 ms 60 ms 62.157.249.50 
6 165 ms 164 ms 165 ms xe-8-0-0.atl11.ip4.tinet.net [141.136.108.142] 
7 164 ms 166 ms 165 ms epik-networks-gw.ip4.tinet.net [77.67.69.158] 
8 * 1226 ms * po0-3.dsr2.atl.epikip.net [216.81.59.2] 
9 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 
10 204 ms 204 ms 206 ms Episode.IV [206.214.251.1] 
11 203 ms 203 ms 204 ms A.NEW.HOPE [206.214.251.6] 
12 203 ms 210 ms 202 ms It.is.a.period.of.civil.war [206.214.251.9] 
13 202 ms 202 ms 204 ms Rebel.spaceships [206.214.251.14] 
14 204 ms 205 ms 204 ms striking.from.a.hidden.base [206.214.251.17] 
15 203 ms 200 ms 203 ms have.won.their.first.victory [206.214.251.22] 
16 213 ms 204 ms 202 ms against.the.evil.Galactic.Empire [206.214.251.25 ] 
17 204 ms 205 ms 203 ms During.the.battle [206.214.251.30] 
18 208 ms 205 ms 206 ms Rebel.spies.managed [206.214.251.33] 
19 209 ms 205 ms 206 ms to.steal.secret.plans [206.214.251.38] 
20 205 ms 202 ms 208 ms to.the.Empires.ultimate.weapon [206.214.251.41] 
21 205 ms 221 ms 207 ms the.DEATH.STAR [206.214.251.46] 
22 206 ms 205 ms 207 ms an.armored.space.station [206.214.251.49] 
23 211 ms 201 ms 202 ms with.enough.power.to [206.214.251.54] 
24 207 ms 208 ms 217 ms destroy.an.entire.planet [206.214.251.57] 
25 212 ms 212 ms 201 ms Pursued.by.the.Empires [206.214.251.62] 
26 200 ms 202 ms 207 ms sinister.agents [206.214.251.65] 
27 204 ms 203 ms 202 ms Princess.Leia.races.home [206.214.251.70] 
28 207 ms 204 ms 206 ms aboard.her.starship [206.214.251.73] 
29 201 ms 203 ms 205 ms custodian.of.the.stolen.plans [206.214.251.78] 
30 206 ms 203 ms 205 ms that.can.save.her [206.214.251.81] 
31 207 ms 212 ms 204 ms people.and.restore [206.214.251.86] 
32 206 ms 205 ms 205 ms freedom.to.the.galaxy [206.214.251.89] 
33 205 ms 205 ms 209 ms 0-------------------0 [206.214.251.94] 
34 209 ms 208 ms 206 ms 0------------------0 [206.214.251.97] 
35 261 ms 269 ms 219 ms 0-----------------0 [206.214.251.102] 
36 231 ms 267 ms 273 ms 0----------------0 [206.214.251.105] 
37 262 ms 254 ms 275 ms 0---------------0 [206.214.251.110] 
38 217 ms 283 ms 299 ms 0--------------0 [206.214.251.113] 
39 242 ms 235 ms 245 ms 0-------------0 [206.214.251.118] 
40 211 ms 262 ms 280 ms 0------------0 [206.214.251.121] 
41 266 ms 223 ms 230 ms 0-----------0 [206.214.251.126] 
42 271 ms 241 ms 282 ms 0----------0 [206.214.251.129] 
43 259 ms 243 ms 209 ms 0---------0 [206.214.251.134] 
44 246 ms 269 ms 273 ms 0--------0 [206.214.251.137] 
45 259 ms 278 ms 269 ms 0-------0 [206.214.251.142] 
46 277 ms 223 ms 270 ms 0------0 [206.214.251.145] 
47 266 ms 281 ms 207 ms 0-----0 [206.214.251.150] 
48 211 ms 208 ms 209 ms 0----0 [206.214.251.153] 
49 206 ms 203 ms 205 ms 0---0 [206.214.251.158] 
50 209 ms 210 ms 205 ms 0--0 [206.214.251.161] 
51 211 ms 211 ms 210 ms 0-0 [206.214.251.166] 
52 210 ms 214 ms 206 ms 00 [206.214.251.169] 
53 211 ms 212 ms 208 ms I [206.214.251.174] 
54 209 ms 232 ms 230 ms By.Ryan.Werber [206.214.251.177] 
55 206 ms 206 ms 211 ms When.CCIEs.Get.Bored [206.214.251.182] 
56 212 ms 211 ms 210 ms CCIE.38168 [206.214.251.185] 
57 206 ms 206 ms 216 ms FIN [216.81.59.173]
Ablaufverfolgung beendet.
Denn was Administrator Ryan Werber (ein Star-Wars-Fan?) damit bezweckt, weiß nur er selbst - hoffe ich zumindest… Ich vermute ganz stark, daß er, basierend auf einem schweren Kindheitstrauma, irgendwas gegen zu schnelle Zugriffszeiten hat - frei nach dem Motto: “Warum nicht über X-Y-Z von A nach B?”

The Empire strikes back - das Imperium schlägt zurück? Scheinbar ja. Mittels Netzwerk-Sabotage… Wäre ich sein Chef, wäre Ryan jetzt arbeitslos. Obwohl: Dieser Spielkram zeigt zumindet, daß er sein Handwerk versteht.

Wahrscheinlich wäre es nur angebracht, was gegen seine überflüssige Freizeit im Job zu unternehmen… ;o)

Von so etwas wie überflüssiger “Freizeit im Job” kann unsereiner nur träumen… *neidischguck*…

Hm… Barth… Pffff…
Auf Antigua wäre bestimmt alles anders… ;o)