Tessin – Helau!


Seit nunmehr 3 Wochen steht es fest: Wir Fätt-Boys feiern in Trinwillershagen ins neue Jahr hinein – natürlich gern mit Euch zusammen. Oder besser gesagt: Nur mit Euch! Denn nur für uns 3 (DJ Mikk ist nach Jahren der Enthaltsamkeit mal wieder mit dabei) wäre der Saal dann wohl doch ein wenig – aber wirklich nur ein wenig – zu groß, obwohl man uns reinen Gewissens durchaus als raumfüllend und – egal, wo wir uns hinstellen – “allgegenwärtig” bezeichnen könnte :-)

Das hat sich auch gerade wieder einmal beim Karnevalsauftakt gezeigt. Der Präsident des Zarnewanzer Narrenvölkchens hielt Reden im Radio, in Sanitz wurde unter den Augen der Staatsmacht vom Narrenvolk das Rathaus gestürmt – und in Tessin hatte man keinen sehnlicheren Wunsch, als den Volksparksaal von den Fätt-Boys zumöhlen zu lassen… Natürlich ließen wir  – nett, wie wir nun mal immer sind – noch etwas Platz zum Tanzen. Trotzdem hat dort aber scheinbar jemand von der Stadtverwaltung klaustrophobe Beklemmungen bekommen – ein Umzug des TCC vom Volksparksaal in die Räumlichkeiten der Zuckerfabrik steht wohl im Raum. KUHL! Dann dürfen wir ja vielleicht demnächst auch bei den restlichen 6 Boxen den Staub aus den Membranen schütteln. Denn 8 kW Sound sollten dort ausreichend sein – und wenn nicht, mieten wir bei genug Strom auch gern noch was dazu und verteilen dann Ohrstöpsel und – damit sie nicht durchs Magenhopsen rausfallen – Sekundenkleber.

Tessin – Helau!

An dieser Stelle auch noch mal ein fättes Dankeschön an Wilfried Ernst und sein Team vom “Schützen” für die Treibstoff-Sendungen bzw. die flüssigen Motivationhilfen. Wir hätten sie zwar nicht unbedingt gebraucht – sie sind uns aber sehr gut bekommen :-)

MK-Barth.de geht neue Wege…


Um 21:30 Uhr war es heute soweit: Alle nötigen Dateien hatten ihre Reise per FTP beendet - endlich wurde die neue Website des Barther Unternehmens Bestatter- und Floristenbedarf Michael Kleemann gelauncht! Um die Veränderung zu komplettieren, wurde gleichzeitig auf die neue Hauptdomain http://bestattungsbedarf-kleemann.de umgestellt. Aber das allerbeste daran war, daß wir gleich beim ersten Versuch  mit dem Qualidator bei glatten 90,0% landeten… Wir denken mal, daß das für den Anfang durchaus ein guter Wert  ist… Immerhin läuft die Seite sozusagen als Beta-Version – einige Kleinigkeiten sind noch zu implementieren, was demnächst erfolgen wird.

Was hat sich geändert? Bestellformular und Kataloganforderung sind weggefallen. Die AGB wurden komplett ersetzt. Alles erstrahlt in völlig neuem Design – jetzt kann man die Seite auch wirklich guten Gewissens als Image-Site bzw. als kleine Web-Visitenkarte bewerben und nutzen. Über die vor Urzeiten privat erstellte Site verlieren wir lieber kein Wort mehr.

So – und nun gilt es, gute und reale DoFollow-Backlinks zu besorgen… Dann den Qualidator auf ca. 95% pushen (SSL wäre ausnahmsweise wirklich mal Verschwendung – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt für diese Website-Version), Alternativ-Domains aufschalten und den Einzug in die Qualidator-Top 100 abwarten… Dann ein wenig Social Media, ein paar Test-Tool-Ergebnisseiten, Branchenbuch- und Webkatalog-Einträge, Linkbuilding über den AdManager im TRISEPO-Netz…

Langweilig wird uns also bestimmt nicht. 

Ein kleiner Trost


Mittlerweile ist eine lebhafte Diskussion um den im letzten Beitrag beschriebenen (angeblichen !!!) Fehler entbrannt. Wir sind ja mal gespannt, was dabei herauskommt…

Allerdings gibt es auch etwas Positives zu vermelden: HBZ-Branse.de hat es ins ODP geschafft. Der Eintrag ist seit ein paar Stunden hier im DMOZ zu finden. Wir haben dabei richtig Glück gehabt: Seit der Eintragung ist gerade einmal eine knappe Woche vergangen… Das zaubert einem doch gleich wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht…

So bleibt uns nur eins: Wir harren der Dinge, die da kommen – aus der Ecke der “Anonymen BSD-User”!

Freude hält nicht ewig an…


Ich dachte bislang immer, daß ich der weltgrößte Nörgler sei… Da habe ich mich aber wohl geirrt. Es gibt Menschen, die zu Hause hinter dem Rechner sitzen und den ganzen Tag Protokolle bzw. Logdateien lesen, ob wieder Chinesen auf dem Rechner waren. Also Firewall bis zum Anschlag! Angst vor Javascript und Cookies runden das dann ab – Amazon und Google könnten sonst herausbekommen, daß sie nichts herausbekommen sollen. Au weia! Spaß und Komfort im Netz sind schädlich – die ganze Welt will einem nur an den Kragen. Und wenn ich mir heute online einen Dildo bestelle, fühle ich mich ja total ausspioniert, wenn der Online-Sex-Shop mitbekommt, daß ich Sex-Spielzeug kaufe. Wenn die mir dann nächstes Mal personalisierte Werbung für passende Batterien schicken, gleicht das dem Weltuntergang: Der gläserne Bürger ist dann Realität! Wenn ich aber alles ausschalte und mir dann bei Amazon ein Buch hole, werden die niemals auf die Idee kommen, daß ich lese. Wie auch…

Sicher – es muß für alles Grenzen geben. Es steht mir aber auch frei, einen Rechner mit sensiblen Daten nicht ins Netz zu stellen. Es ist einzig und allein mein Verschulden, wenn irgendwas ins Netz gelangt, was da nicht hingehört. Denn ich bin der, der die Daten auf den Rechner packt.

Vielen ist mittlerweile egal, was von Ihnen im Netzt kursiert; diese Typen schreien nur nach Datenschutz, weil es eine Modeerscheinung ist. Und 10 Minuten später posten sie bei Facebook Fotos ihrer Kinder. Andere sind da schon etwas vorsichtiger und handeln bedachter. Doch bei der dritten Gruppe kann man es nur Paranoia nennen. Erst recht, wenn man als Mitglied dieser Gruppe alles verweigert: Windows, WordPress, Typo3 usw. Es ist alles schlecht, selbst kann man alles viel besser – sitzt aber, anstatt Karriere zu machen,  zu Hause hinter dem Rechner und fängt 24/7 kleine Chinesen, die durchs WAN huschen…

Eigentlich ist es nicht meine Art, hinter dem Rücken von anderen zu lästern – zumindest nicht, wenn ich sie kenne. Aber heute wurde ich echt sauer, als ich das Gesichtsbuch aufklappte. Daher muß ich mal Luft ablassen – und lasse mich ausnahmsweise mal auf dasselbe Niveau herab und lästere hier. Mit einem Unterschied: Ich schicke dem Kollegen Zugangsdaten zum Blog – dann kann er sich dazu äußern. Ich bitte sogar darum.

Worum geht es? Nach langem Hin und Her hat der Online-Shop von HBZ Branse die Trusted-Shop-Zertifizierung geschafft. Dazu muß man wissen, daß der Shop eine Entwicklung von OSG Neue Medien ist; daß der Betreiber E/D/E heißt und dieser Shop nur gemietet wurde. Als “Administrator” hat man eigentlich nur die Möglichkeit, den Shop wie ein CMS zu nutzen. Es existieren Schnittstellen, um Artikel von E/D/E zu importieren; theoretisch hat die Software von OSG auch eine Vorzertifizierung von Trusted Shops. Theoretisch. Es war trotzdem viel Arbeit, sich durch teilweise widersprüchliche und konfuse Anleitungen und Fehlerprotokolle zu wuseln – aber wozu gibt es EiTiCo? Wir beraten HBZ ja nicht umsonst.

Ergo: Die Zertifizierung hat geklappt, wobei für uns von vornherein SSL auf der Tagesordnung stand. Kommt wahrscheinlich auch noch – das ist man seinen Kunden schon irgendwie schuldig. Es fehlt eigentlich nur noch der Auftrag vom Chef. Trotzdem ist SSL keine Voraussetzung für eine TS-Zertifizierung. Punkt. Darum – und um nichts anderes – ging es. Niemand hat behauptet, daß schon ein SSL-Zertifikat existieren würde. Allerdings ist besagter Facebook-Beitrags-Autor wild dabei gewesen, alles anhand des fehlenden SSL-Zertifikats zu zerpflücken.

Jedenfalls mußte ich beim Stöbern auf Facebook das folgende erblicken (nach den Bildern und etwaigen Texten folgt meine jeweilige Stellungnahme):

404? HBZ? Da war ich etwas erstaunt. Doch dann erst noch der Text dazu – mir fehlten die Worte, was eigentlich nur höchst selten vorkommt:

Die Startseite. {Name des Verfassers} – Ansicht. Natürlich mit speziellen Einstellungen. Und garantiert windowsfrei! Und das mit bestandenem Gütesiegel. Die angebotenen Produkte konnte ich mir mit meinen Einstellungen leider nicht ansehen.

Also sah ich mir das Bild genauer an; mein Blut geriet langsam in Wallung; und ich verstieg mich zu folgendem Kommentar (wie gesagt – wir kennen uns):

1) Es wäre schon nett, wenn Du mich über so etwas informieren würdest. Ich zerpflücke Seiten, an denen Du irgend einen Anteil hast, auch nicht in aller Öffentlichkeit.

2) Wo hast Du den URL http://shop.hbz-branse.de/shop her? Der sollte eigentlich nirgends existieren, wenn da nicht gerade ein Fehler passiert ist.

3) Wenn Du hingegen eine manuelle Eingabe in die Adreßleiste gemacht hast: Was erwartest Du bitteschön, wenn Du eine nicht existente Seite aufrufst? Du hättest ebenso gut http://shop.hbz-branse.de/heiko-tut-gern-wichtig eingeben können – 404 bedeutet, daß die Seite nicht gefunden wurde. Und das finde ich nicht unlogisch, wenn die Seite nicht existiert. Das muß ich Dir doch wohl nicht sagen, oder? Ich denke, Du hast so viel Ahnung?

4) Wenn Du mit Deinen Einstellungen irgendwas nicht siehst, ist das bitte wessen Problem? Vielleicht solltest Du an Deinem Rechner mal die Einstellung “OFF” testen.

5) Wenn das jetzt ein wenig böse klingt: Selbst schuld. STARTSEITE ist nämlich dermaßen falsch, daß ich schon fast geneigt bin, das als Lüge zu bezeichnen. Ich nehme aber alles zurück, wenn Du mir zeigst, wo der Link zu http://shop.hbz-branse.de/shop ist. Ich habe auch nur einen Kopf. Also: Dann mal los – ich warte!

Dann stellte ich fest, daß es noch weiter ging – es existierte ein ganzes Album mit Screenshots:

Text zum Bild:

Ich kann mir nicht helfen. Findet so etwas keine Beachtung? Es is ja nur ein Zertifikat. Halten Sie davon was Sie wollen. Datenschutz sieht bei {Name des Verfassers} aber anders aus!

Antwort (mal davon abgesehen, daß dieser Vorwurf nicht so ganz unbegründet ist):

Ich kann Dir auch nicht helfen. SSL ist nicht Bestandteil oder Kriterium der Trusted-Shop-Zertifizierung.

Und weiter:

Text zum Bild:

Das Zertifikat sagt alles. Vertrauenswürdig? Ja, Ja, Administrator müßte man sein, und in der Administration arbeiten. Wenigstens ist das Zertifikat noch bis 2013 gültig. Natürlich für ne andere Domain. Man lese und Staune. Was liegt dort nahe? Wurde diese Seite schon manipuliert? Das alles nach 2 Tagen der Siegelerteilung?

Antwort (er vergleicht KEIN Zertifikat mit einem anderen Zertifikat…):

Ich glaube schon, daß das Zertifikat was sagt. Allerdings bezweifle ich, daß es DIR etwas sagt. Wie gesagt – SSL ist kein Bestandteil – wäre aber kein Problem, für SHOP.HBZ-BRANSE.DE ein Zertifikat zu installieren. Der CSR ist fertig, Anbieter ist auch schon ausgeguckt. Und die Zahlung ist jetzt schon sicher.

 Sicher? Ja: PayPal und Überweisung. Also keine Bankdaten… Doch weiter:

Text zum Bild:

Das Ding sollte schon etwas taugen, jedenfalls für nen Onlineshop.

Antwort:

Und? Wo ist hier wieder Dein Problem? Der Text ist Standard, ist geprüft und abmahnsicher. Klar, bei Dir wäre das alles besser… Du schaffst nach wie vor nicht, auf Deiner Seite Deine Adresse richtig zu schreiben. Langsam werde ich stinkig…

 So, und dann kam noch das Hauptbild des Beitrages: 

Mein Kommentar:

Jawohl – Zertifizierung geschafft. Aber vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken, zwei Zertifikate zu machen. Für den Fall empfehle ich

1) Zertifizierter Lesen-Könner und
2) Zertifizierter URL-Eingeber.

Das würde Dir immens weiterhelfen. Bevor Du mitredest, solltest Du vielleicht mal nachlesen, worum es bei der Trusted-Shop-Zertifizierung geht. Du kennst sicher nur SSL-Zertifikate, oder? Mal davon abgesehen – wir waren schon erstaunt, daß TS kein SSL voraussetzt. Trotzdem ist das TS-Zertifikat gültig. Oder geht das über Deinen Horizont?

Sicher, das war nicht die feine englische Art. Aber: Einen Hinweis oder ein paar Fragen im Rahmen konstruktiver Kritik hätte ich durchaus begrüßt. Aber nicht so was!

Ich bin ja mal gespannt, ob er mich jetzt aus der Freundesliste schmeißt… Aber ganz ehrlich: Wer selbst kritisiert, sollte auch Kritik abkönnen. Deswegen werde ich ihn auf diesen Beitrag hinweisen. Mal sehen, ob er sich dazu äußert…

Freude bei HBZ: Zertifizierung geschafft!


Barth. Heute um 15:16 Uhr war es endlich soweit: Es grünte! Zwar nicht das berühmte und so oft besungene Grün und erst recht nicht draußen (da sieht es bei läppischen 11° Celsius ohnehin eher sehr nach ungemütlichem und nassem Herbst aus)… Selbst Spaniens Blüten haben reinweg gar nichts damit zu tun, wohl aber die Bits und Bytes in den Tiefen des weltweiten Netzes - genaugenommen die HBZ-Zertifikatsseite bei Trusted Shops. Die ist nämlich relativ neu und kündet seit 15:16 Uhr des heutigen Tages  in schönstem und prachtvollstem Grün davon, daß die HBZ Branse GmbH ab jetzt zertifizierter Zertifikatsinhaber sei! ;-)

Aber mal ernsthaft: Grund zur Freude war bzw ist, daß der HBZ Online-Shop seit vorhin das Trusted-Shops-Gütesiegel tragen darf; er ist ab jetzt also “offiziell vetrauenswürdig” bzw. von der anerkannten Zertifizierungsstelle Trusted Shops als vetrauenswürdig eingestuft worden.

Was bedeutet eine Zertifizierung durch Trusted Shops?

Trusted Shops wird von Verbraucherschützern und staatlichen Stellen ausdrücklich empfohlen, so z.B. durch die Stiftung Warentest oder das Bundesjustizministerium. Durch objektive Prüfkriterien wurde (und wird) sichergestellt, daß Sie als Kunde in unserem Online-Shop keine bösen Überraschungen erleben. Der HBZ-Online-Shop mußte mehr als 100 Qualitätskriterien erfüllen, um das Trusted-Shops-Gütesiegel zu erhalten. Diese Kriterien werden von unabhängigen Verbraucher- und Datenschützern fortlaufend weiterentwickelt und von Wirtschaftsjuristen und IT-Experten überprüft.

Die Qualitätskriterien von Trusted Shops basieren auf nationalen und europäischen Gesetzen, berücksichtigen aktuelle Urteile und Forderungen der Verbraucherschutzverbände. Teilweise gehen sie sogar darüber hinaus. Um zu gewährleisten, daß auch die zertifizierten Shops den jeweils aktuellen Kriterien entsprechen, gilt das Zertifikat jeweils 1 Jahr; danach erfolgt eine erneute Prüfung. So werden z.B. folgende Angaben und Abläufe überprüft:

• Anbieterkennzeichnung
• Datenschutz und Datensicherheit
• Produktbeschreibung, Vertriebs- und Marketingbeschränkungen
• Preistransparenz, Versandkosten und Zusatzkosten
• Lieferinformationen, Verfügbarkeit und Kundenservice
• Zahlungsarten, Zahlungszeitpunkt
• Widerrufs- oder Rückgaberecht und Kaufpreisrückerstattung
• Allgemeine Geschäftsbedingungen
• Vertragsschluß
• E-Mail-Bestätigung usw.

Unabhängig von der Zahlungsart können Sie sich für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen gegen Verlust Ihrer Zahlung im Fall der Nicht-Lieferung oder nach Rückgabe der Ware absichern – und zwar bis zu einem Betrag in Höhe von 2.500,- Euro. Die Kosten dieses Käuferschutzes trägt der HBZ-Online-Shop für Sie!

Nun sollte sich auch der größte Internet-Skeptiker bei uns im Online-Shop sicher fühlen… 

 

Exklusiver Workshop


Am Donnerstag, dem 20.09.2012, wird zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Barther Jugend- und Freizeitzentrum (Am Westhafen 15, 18356 Barth) der exklusive Workshop “Tag der perfekten Oberfläche” durchgeführt. Das Holz- und Baustoffzentrum Branse und der Hersteller Festool laden dazu ein.

Themen sind dabei Schleifen und Polieren mit Festool. Ein Anwendungsberater der Firma Festool demonstriert im Workshop alles rund ums Thema Oberflächenbearbeitung.

Alle interessierten Heimwerker und diejenigen, die es werden wollen, sind zu diesem Workshop eingeladen! Und natürlich sind auch alle, die beruflich mit Oberflächenbearbeitung zu tun haben, herzlich willkommen!

Eine vorherige namentliche Anmeldung mit Angabe der Anzahl teilnehmender Personen ist allerdings erfoderlich. Dazu gibt es über die  HBZ Branse GmbH folgende Möglichkeiten:

• Tel.: 038231 – 674-0
• Fax: 038231 – 674-30
Facebook

Also z.B. einfach einen Zettel schnappen, “Max Mustermann, 4 Personen” (also 4 inkl. Max) raufschreiben, losfaxen, fertig… Und dann auf den 20. warten!

IT College Putbus: Insolvenz!


Wie wir soeben erfahren haben, mußte das IT College Putbus Insolvenz anmelden. Grund dafür seien vor allem Altlasten, betont der Geschäftsführer Herr Wambach. Laut Webseite gehe der Geschäftsbetrieb aber vorerst weiter; wegen inhaltlicher Neuaufstellung und kundenorientierter Umstrukturierungen blicke man optimistisch in die Zukunft.

Na dann man tau. Bleibt nur zu hoffen, daß irgendwann neben den Lehrern der HBFS, dem Dozenten für die WE-Weiterbildung und den Dozenten für 1-2 andere Fachrichtungen auch qualifizierte Dozenten für die restlichen Bereiche in den heiligen Hallen des altehrwürdigen Pädagogiums zu Putbus gesichtet werden können. Falls dann auch noch jemand kompetent genug wäre, vernünftige Lehrpläne/Abläufe zu entwickeln, könnte das dann vielleicht auch wieder was werden. Vielleicht kommt dann sogar irgendwann der Tag, an dem man als Absolvent des IT Colleges nicht mehr von Abgängern anderer Bildungseinrichtungen belächelt wird… Was soll das heißen?

Ich verbrachte ja zwischen 2007 und 2012 eine ganze Zeit als “Schulkind” dort und durfte einige Erfahrungen sammeln. Diese dürfen durchaus als konstruktive Kritik aufgefaßt werden – so böse, wie die folgenden Beispiele klingen, sind sie nicht gemeint:

Beispiel 1 – Qualified PHP Web Programmer:
Weiterbildungsvoraussetzungen: Keine (HTML oder PHP oder JS oder MySQL wären zwar wünschenswert, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt) . Und dann die geplante OCP-Zertifizierung nach 2 oder 3 Wochen lt. Plan? Witzig! Übrigens: HTML-Kenntnisse helfen einem dabei genauso viel wie keine Kenntnisse.

Fazit: Wer eine Weiterbildung so bewirbt, weiß nicht, was ein Oracle Certified Professional zu tun hat.  

Beispiel 2 – Qualified PHP Web Programmer:
Die Weiterbildungsbeschreibung mit der Zauberphrase… “Modulare Weiterbildung mit laufendem Einstieg” prangt so ziemlich überall – bei der Beschreibung des Webmasters genau wie beim QPW. Egal, wann mir einfällt, mich weiterbilden (lassen) zu wollen – ich steige in den Kurs ein und hänge verpaßte “Module” hinten an. Das heißt konkret: MySQL-Grundlagen verpaßt? Machts nichts – lernt man eben erst PHP-Grundlagen nebst PDO für PHP… Ähm – PHP auch verpaßt? Dann eben erst Projektwochen mit objektorientierter Programmierung unter PHP! Extrem sinnvoll!

Bei manchen Themen mag das ganz gut funktionieren. Web Business Management, Onlinerecht und Webdevelopment haben relativ wenig miteinander zu tun, wenn man jemanden mit Ahnung vom Onlinerecht zumindest seine Entwürfe kontrollieren läßt (AGB-akzeptieren-Button, Newsletter mit Double-Opt-In usw.). PHP zu lernen, ohne Ahnung von HTML zu haben, geht zwar noch – macht aber eher weniger Sinn, weil man mit reinem Textoutput keine Routine mit verschachtelten Hochkommata erwerben kann und nicht begreift, was htmlentities macht. Datenbankzugriffe unter PHP kriegt man aber nicht zustande, wenn man die Syntax des DBMS nicht beherrscht!

Fazit: Nicht nur stupide Dokumentvorlagen kopieren! Auch mal nachdenken, welche Inhalte vermittelt werden sollen!

Beispiel 3 – Linux-Systemberater:
Man soll hier Geld verdienen können, indem  man in Firmen dem oder den IT-Verantwortlichen nahelegt, auf teure Redmonder Winzigweich-Software zu verzichten und stattdessen alles mit Linux zu linuxen. Wenn der Admin in der zu beratenden Firma nicht gerade auch vom IT College kommt, könnte es durchaus passieren, daß man gefragt wird, wie das dann mit dem Active Directory sei und ob man eine solche Netzwerklösung auch mit LDAP bewerkstelligen könnte… In dem Fall muß man als “LSB made by ITC” wohl erst einmal mit den Achseln zucken. LDAP? Ist das so was wie NSDAP? Dieser ominöse Term wurde zumindest während der Weiterbildung NICHT EIN EINZIGES MAL ERWÄHNT !!!  Aber welche Unternehmen haben auch schon Server und Netzwerke… In MeckPomm haben große Firmen wahrscheinlich – wenn überhaupt – Einzelplatzrechner. Dafür reicht dann aber glücklicherweise die LPIC-1-Zertifizierung. Puh, Schwein gehabt!

Fazit: Mit dem erworbenen Know-How braucht man bei SIEMENS in Rostock nicht nachzufragen, ob man dem Unternehmen einen guten Rat zur Einsparung von Geldmitteln in der IT-Abteilung erteilen soll. Dem Inhaber des örtlichen Zeitungsladens kann man aber vielleicht ein Linux installieren, damit er in der Pause mit Firefox im Internetz surfen kann. Vielleicht springt sogar eine Tasse Kaffee dabei raus! 

Beispiel 4 – Linux-Systemberater:
Am Anfang der Ausbildung guckte man auf den Plan und fand 2 Wochen “CSB Software”. Skeptisch wie wir so waren, mutmaßten wir, daß das also das Verdienstmodell eines “Linux-Systemberaters” werden soll: Klinkenputzen und ein CRM verticken… Na ja, abwarten. Als es dann soweit war, bekamen wir eine Windoof-Software, die es ansonsten noch für IBMs AS/400-Nachfolger i5/OS gibt,  vorgesetzt. Hm – das macht Sinn; und da kommt mir gleich noch eine Idee: Häkeln und Stepptanz wären doch mindestens ebenso wichtig für einen Linux-Systemberater…  

Eierlegende Wollmilchsau – oder was? Warum wird einem in einer Linux-Weiterbildung nicht das vermittelt, was man eigentlich erwartet – nämlich HAUPTSÄCHLICH Linux? Klar – Grundlagen. Der Rest sind Selbststudium und erworbene Praxis durch Anwendung. Man bekommt niemals und nirgends allumfängliches Wissen ins Hirn implantiert. Warum wird dann aber sogar noch an den Grundlagen gespart? Was ist mit Servern? LDAP? NIS? SAMBA hatten wir einen halben Tag lang… Warum nicht LPIC-2?

Fazit: Der, der sich ausgedacht hat, die Weiterbildung zum LSB am ITC in dieser Form anzubieten, hat keinen Schimmer davon, was einen in Firmennetzwerken erwartet.

Beispiel 4 – Linux-Systemberater:
Als man der Meinung war, uns genug mit CSB-Sytem geärgert zu haben, steckte man uns für 3 Wochen ins Projektmanagement. Hört hört! Allerdings durften wir dort lediglich verfolgen, wie sich 2 Mann über die Erweiterung des webbasierten SugarCRM die Köpfe zerbrachen. Wow! Für die Programmierung einer auf die Anfoderungen des Colleges zugeschnittenen Software war ja kein Geld da. Da aber jeder Fachbereich Sonderwünsche hatte, glich die Erweiterung einer schier endlosen Odyssee. Und danach wollte man uns prompt noch den ersten Teil (1/4) des CCNA absolvieren lassen, weil kein Englisch-Lehrer da war… ?!?!?!?!? Daher drückten wir dann als Klasse durch, daß wir lieber Linux wiederholen…  Wie ein Lasten- oder Pflichtenheft auszusehen hat, zeigte man uns allerdings nicht. Es gibt wohl keine entsprechenden Beispiele. 

Fazit: Siehe Fazit von Beispiel 3. Da hilft das bißchen CCNA-Gedöns auch nichts, wenn ich nicht weiß, wie ich ein Active Directory eines MS Server 2008 R2 unter Linux umsetze – und vor allem ADMINISTRIERE. Und der Rest – CSB, Englisch, Projektmanagement – war nicht mehr als reine Beschäftigungstherapie!

Beispiel 5 – Qualified PHP Web Programmer:
Der in die Schlagzeilen geratene Betreiber diverser Internetportale, der mit “U” anfängt und wie “Kanister” aufhört, wünschte neben der ZEND-PHP- auch eine ZEND-FRAMEWORK-Zertifizierung. Diese Kombination hatten zu der Zeit in Deutschland 38 Personen !!!  Im  ITC hieß es auf Nachfrage, wir bekämen einen Top-Dozenten dafür – wir waren nämlich schon im Vorfeld ein wenig skeptisch, als wir ZEND-FRAMEWORK als künftigen Ausbildungsinhalt identifizierten. Der Leipziger Arbeitgeber, der in Stralsund eine Zweigstelle aufgemacht hat und dafür PHP-Entwickler suchte, sicherte im Ausbildungsvertrag Betreuung zu. Dieses “Weiterbildungsmodul” (mit laufendem Einstieg *lol*) wurde dann später in Projektphase umbenannt. Selbststudium! Betreuung: NULL !!! 

Dazu muß man aber wissen, daß das ZEND-FRAMEWORK wohl die schlechteste aller Dokumentationen hat, kaum Bücher für aktuelle Versionen existieren und Rückwärtskompatibilität kaum gegeben ist. Wir selbst mußten uns um geeignete Materialien kümmern; wenn wir Glück hatten, kamen wir während des Unterrichts sogar ins Internet. Die Projektaufgabe: Ein Shop-Portal mit Daten aus  3 anderen Portalen…

Die Vorgänge in der Aufgabenstellung waren unlogisch und nicht nachvollziehbar, verschiedene Designs wurden auf Screenshots durcheinandergewürfelt, daß man kaum wußte, wo man war. Das vorgestellte Datenbankmodell war hochgradig schwachsinnig, fehlerhaft und vollkommen nutzlos, da es ungeeignet war, Bestellvorgänge dauerhaft abzubilden, wenn sich z.B. Preise oder Steuersätze ändern. Sowieso wirkte die ganze Aufgabe so, als wenn jede Seite der Aufgabenstellung einen anderen Autor gehabt hätte. Kurz und gut – 1 DIN-A4-Seite mit Fragen gab es. Wir mußten 2 Wochen warten, bis jemand von “U…ister” kam, um sie zu beantworten. Allerdings sah der gute Mann, den die Firma geschickt hat, die Aufgabe an dem Tag zum ersten Mal und konnte NICHTS beantworten. Seine Aussage: “Macht, wie Ihr wollt.”

Obwohl wir daraufhin mehrfach beim IT College intervenierten, bekamen wir KEINEN Dozenten – weil es niemanden am College gab, der davon – also vom ZF – Ahnung gehabt hätte. Auch den ARGEn war es mehr oder minder egal, daß wir VIEREINHALB MONATE alleine in einem Raum saßen und uns mit einem Projekt befaßten, für daß es 5 Mio Deutungen und keine vernünftige Lösung gab. Selbst die, die das Projekt ignorierten und stur für die Prüfung lernten, wurden enttäuscht: Im Introtext der ZF-Prüfung zum ZCE stand, daß Version 1.5 geprüft werden würde. Wir hatten uns natürlich mit 1.11 befaßt. Dementsprechend fiel das Ergebnis aus: Glatte 90% Durchfallquote! (Der eine von zehn, der es geschafft hat, sagte selbst, er hätte lediglich Glück gehabt und nur richtig geraten!)

Die 60.000,- Euro Fördermittel für die 4,5 Monate haben sich doch echt gelohnt – zumindest für das ITC als “Vermieter” des Raums. Ein Dozent mußte ja nicht bezahlt werden – man mußte nur die Beherbergung von 10 Typen, die sich den Hintern plattsitzen und Fenster zählen, bewerkstelligen bzw. gewährleisten. Hätte man als Schüler das Projekt zu Hause umgesetzt, hätte z.B. ich jeden Tag 2 h Autofahrt gespart, die ich fürs Lernen hätte nutzen können. Zu Hause hätte ich sogar denselben Dozenten gehabt: Mr. Nobody! 

Apropos 1 von 10: Die Einstellungsquote bei “Un..ster” war mit 3/10 übrigens ähnlich. Interessanterweise wurde denjenigen der Vorzug gegeben, die schon jahrelange OOP-Erfahrung hatten – egal, wie der Bearbeitungsstand der Projektarbeit war.  Außerdem gab man sich ob der Kritik des Ablaufs verwirrt: Wenn wir mit den Antworten des Abgesandten nicht zufrieden waren - warum haben wir dann nicht jemand anderen zur Beantwortung unserer Fragen angefordert? Anmerkung: Wissen die dort, was sie tun? Oder spielen wir Kindergarten?

Es ist eher so: Arroganz, Ignoranz und Desinteresse. Und wenn zufällig ein paar Rosinen anfallen, werden die eben rausgepickt! Die Menschen sind vollkommen egal! Das Verhalten, daß die Mitarbeiter von “Uni…ter” an den Tag legten, war höchst menschenverachtend, weil man Träume und Hoffnungen arbeitsloser, aber dennoch hochmotivierter Menschen einfach so mit Füßen getreten hat. Man hat sie schlichtweg “verarscht”.

Ich hoffe nur, daß keine ARGE mehr einen Bildungsgutschein für eine Weiterbildung  erteilt, wenn deren Ziel ist, einen Job bei “Unis…er” anzutreten. Wer Fördermittel derart mißbraucht bzw. verschwendet, sollte auch nicht mehr in den Genuß einer Förderung kommen. Wenn die Typen selbst in die Weiterbildung ihrer Angestellten investieren müßten, wäre die Qualität wohl besser und man würde sich derartiges nicht mehr erlauben. Eigentlich hätte dieser miese Verein die Insolvenz verdient – nicht das ITC.

Das IT College war in diesem Fall zwar auch nicht unschuldig – allerdings war es nur “Ausführungsgehilfe”. Die vertraglich vereinbarte Betreuung durch “Unist…r” gab es einfach nicht – das zeigt, wie viel Interesse man an uns hatte. Trotzdem sollte man vielleicht am IT College auch mal das Hirnschmalz benutzen und nur solche Leute Verträge mit Firmen wir “Uniste…”  (oder lieber nicht *lol*) machen lassen, die auch Ahnung von der Materie haben. Laufender Einstieg bei einer modularen Weiterbildung, ohne Vorkenntnisse, ohne Dozenten, ohne Lehrbücher, ohne alles – und dann ZCE ZF? Was kommt als nächstes? Doktortitel in 3 Tagen Abendkurs am ITC? Wer denkt sich solchen MÜLL aus?

Dementsprechend sauer war wohl auch der neue Geschäftsführer, Herr Wambach, als er vom Verlauf dieser Sch(m)erz-Maßnahme erfuhr. Zumindest verkündet das der college-interne Buschfunk. Wambach übernahm die Geschäfte erst ein paar Tage vor Ablauf der Weiterbildung.

Fazit: Es ist kein Wunder, daß man als ITC-Schüler von Mitarbeitern und Absolventen des BFW Stralsund belächelt wird. Die MCSA/MCSE/MCITP aus der dortigen Kaderschmiede können auch das, was man von MCSA/MCSE/MCITP erwartet.

Ich will das ITC ja auch gar nicht schlechtmachen. Ein schöner Komplex, viele nette, sympathische Leute. Zwischen 2007 und 2012 war ich durchaus gern da und hatte dort eine schöne Zeit. Ich bin auch ganz weit davon entfernt, dort irgendwem gegenüber bockig zu sein. Und zur WE-Zertifizierung, LPIC-1, OCP und ZCE hat es ja trotz aller kleinen und größeren Ärgernisse gereicht (ich merkte ja, wo es Mankos gab; konnte entsprechend selbst was für meine Weiterbildung tun).

ABER:  Wenn man, um dem Dozenten keins auszuwischen, auf den wöchentlichen Bewertungszetteln alles mit “ok” o.ä. bewertet, obwohl es Unstimmigkeiten gibt, bekommt man hinterher zu hören, man hätte ja das Kommunikations-Instrument nicht genutzt… Schildert man im Textfeld Probleme oder Bedenken, tut sich nichts. Oder beim ZF: Schreibt man bei der Bewertung der Dozenten-Kompetenzen ein Fragezeichen, einen Vermerk “Welcher Dozent?” oder “In Ermangelung eines Dozenten nicht möglich” rauf, passiert auch nichts. Geht man zur Klassensprecherrunde und spricht an, daß man nicht weiterkommt, weil Lehrmaterial oder/und ein Dozent fehlen, passiert ebenfalls nichts. Und geht man irgendwann nicht mal mehr zur Klassensprecherrunde und wirft die Bewertungszettel in den Papierkorb, liegen am nächsten Freitag neue Zettel auf den Tischen - als wenn nichts wäre. Die Frage “Hat Sie diese Woche weitergebracht?” auf dem Bewertungszettel klingt da schon wie ein Hohn. Die Skala reicht von 1-6 – und man möchte doch glatt 20 ankreuzen… :-(

Und das muß sich ändern. Dafür drücken wir dem ITC alle Daumen. Fehler passieren bekanntlich überall – man sollte allerdings daraus lernen.

PS: Wer damit liebäugelt, Kunde oder Geschäftspartner von Big “U” in der Leipziger Gasse der nackten Füße zu werden und u.U. demnächst etwas auf Internetseiten, die irgendwas mit deutschen Second-Level-Domains, die  ”Geld“, “Kredit“, “DSL“, “Fluege“ oder “Shopping” lauten, zu erledigen gedenkt, sollte die Bewertungen in den einschlägigen Portalen (z.B. bei WOT) vorher lesen.  Erst recht, wenn man vorhat, dort zu arbeiten oder auch nur irgendwelche Deals abzuschließen, um ab in den Urlaub zu düsen.

In dem Zusammenhang möchten wir an dieser Stelle auf ein paar interessante Vorgänge verweisen:
ComputerBild deckt Abzocke auf
ComputerBild :: Stellungnahme
Strafanzeige
Kuriose Aufschläge
Preistreiberei
Erfahrungsberichte