Ränkeschmiede


Als sprachlich unbegabtes Wesen könnte man ja vermuten, daß SEO-Spezialisten in einer solchen “Einrichtung” alles tun, um die “PageRänke” diverser Websites in astronomische Höhen – wie z.B. PR10 -  schnellen zu lassen… Ebenso denkbar wäre, daß sich die ominöse Bezeichnung auf die SEO-Spezialisten selbst bezöge – denn natürlich arbeitet ein Schmied in einer Schmiede – und Schmiede in Schmieden. Und im Zeitalter von Social Working, Gaming, Sleeping und Fucking; in der Ära von Team- und Patchwork, im Postkommunismus, nach einer Zeit der Kolchosen, LPGen und PGHen – ja da ist sogar das Zusammenwirken von Human Resources in nur einer einzigen Arbeitsstätte alias Workplace denkbar. Dank ausgefeiltem Projektmanagement ist es nämlich sogar möglich, daß mehrere Schmiede in nur einer Schmiede zur selben Zeit an einem oder mehreren Projekten arbeiten. Ok – Pornodarsteller arbeiten zwar auch meistens in Pornodarstellern – aber trotz der Ähnlichkeit im Sprachgebrauch liegt hier der Fall irgendwie anders… ;-) ;-) ;-)

[OFFTOPIC] Verwirrt? Gut! Es wird noch schlimmer… ;-) [/OFFTOPIC]

 

Denn leider dürfte “Ränke” wohl kaum die Mehrzahl des englischen Wortes “rank” sein.. Denn meint man im Deutschen “Ränge”, müßte man wohl eher das englische “ranks” als übersetzte Pluralform benutzen.

Da es folglich in diesem Artikel nicht um “Einrichtungen” zum Pushen oder “Spezialisten”, die pushen, geht, geht es hier folglich auch nicht um das Pushen irgendwelcher Ränge bei Google (und erst recht nicht von “Seitenränge” bzw. Seitenplazierungen – der PageRank heißt so wegen seines Erfinders Larry Page). Doch worum geht es denn dann? Worauf bezieht sich denn nun die Überschrift?

[OFFTOPIC] Zwischenstand: Nach dem Lesen einer Vorabversion des bisherigen Textes hat mein Deutschlehrer Selbstmord begangen – und mein Psychiater hat mein Patienten-Betreuungs-Abo verlängert. Seitdem ranken sich um den möglichen Inhalt des noch folgenden Textes (den ich heute erst veröffentliche) Legenden wie um das 7. Buch Mosis… – zumindest im Kopf meines Psychodocs, der jetzt in der Klapse sitzt und versucht, Pentagramme in den Erbseneintopf zu ritzen und Murmeln übereinander zu stapeln… ;-) [/OFFTOPIC]

 

“Ränkeschmiede” ist schlichtweg der Plural von “Ränkeschmied” – einem ziemlich altbackenen deutschen Wort ohne jeglichen Bezug zu irgend einem Ranking bei irgend einem Google! (Man könnte hinter dem Wort jedoch natürlich auch eine mehr oder minder verborgene Stätte vermuten, in der böse Menschen Böses tun und fleißig zu Werke gehen, um Intrigen zu planen und zu stricken – analog zum obigen Gedankengang in meiner Einlassung…) Doch diese hinterlistigen Ränkeschmiede können überall und jederzeit aktiv sein und ihre Missetaten planen und ausführen – und sind dabei eben nicht an etwaige Räumlichkeiten gebunden! So etwas wie eine Location “Rankeschmiede” dürfte es im deutschen Sprachschatz also eigentlich gar nicht geben…

[OFFTOPIC] Obwohl: Den Bundestag, das Weiße Haus, die Knesset und sämtliche Zentralen von BND, NSA, CIA, Mossad usw. kann man vielleicht wirklich als solche “Ränkeschmieden” im Sinne von Locations betrachten – bei der ganzen offensichtlich debil-suizidalen und destruktiven, aggressiv-imperialistischen Einmischungs-, Manipulations- und Bevormundungspolitik, die uns tagtäglich begegnet. Hinzu kommt dann noch eine ganz geheime NWO-Geheimpolitik geheimnisvoller Bilderberger, noch geheimerer Illuminaten und der unheimlichen zionistischen Fuzzis von Skull & Bones. Aber wir wollen hier ja nicht politisch werden… Dafür gibt es gaaaaaaaaanz andere Kanäle… ;-)

So – und an dieser Stelle haben wir das Ende dieser linguistischen Betrachtung erreicht; die Einleitung ist zu Ende. Kommen wir dann also jetzt mal zum Thema… ;-) [/OFFTOPIC]

 

Aber apropos böse Menschen: Eine unselige Tat ebensolcher böser Intriganten witterte ich einst, als von jetzt auf gleich der Google PageRank von 3SEPO von PR2 auf PR0 fiel… Einfach so! Genau genommen erschien sogar oft ein “Nicht gelistet” bzw. N/A…

Kurz zuvor hatte ich aufgrund eines hormonell oder altersbedingten Sinneswandels sowohl in der .htaccess als auch bei bzw. für Google Webmastertools die Hauptdomain von www.trisepo.com auf trisepo.com geändert. Mich beschlich irgendwie der Verdacht, es hätte damit etwas zu tun – zumal ja diverse SEO-Tools unterschiedliche Ergebnisse für die Backlinks vermeldeten. Doch dann hätte sich das ja bei (bis heute relativ konstant gebliebener BL-Anzahl) nicht großartig verändern dürfen…

Allerdings gab es im Februar 2013 ein Update bei Google zur Anpassung des PR-Algorithmus. Es wird wohl eher daran gelegen haben…

Jedenfalls gibt es mittlerweile wieder Grund zur Freude – nicht nur, daß wir mit 3SEPO PR2 zurückerobert haben, nein – es ist jetzt sogar PR3 – ebenso beim Blog !!!

07.01.2014: PR 3
12.03.2013: PR 2
28.02.2013: PR 0
14.11.2012: PR 2
18.06.2012: PR 1
Entwicklung des PR von 3SEPO

 

Aktueller PR einiger Seiten des TRISEPO-Netzes

 

Wie man sieht, haben im gleichen Atemzug faett-boys.de und (das leider immer noch nicht wieder existente) disepo.com PR2 zurückerobert. Sogar fätt-boys.de ist von PR0 auf PR1 gestiegen – aber das ist egal, da die Domains demnächst endlich mal zusammengeführt werden. (Diese alte, ekelhafte, falsch, dumm und schlampig “programmierte” Script-Kiddie-Seite aus meinen Anfangsjahren gehört längst abgeschafft… Aber die liebe Zeit… Na ja!)

Die alte Domain des Schlosses, die immer noch in unmoralischer Weise (wegen des Versuchs der erzwungenen Kundenbindung) und höchstwahrscheinlich sogar widerrechtlich (Namensrecht) von einer nicht näher zu bezeichnenden regionalen Design- und Web-Agentur besetzt gehalten und in fast krimineller Weise als Druckmittel mißbraucht wird (man versucht es zumindest), ist mittlerweile von PR3 auf PR0 bzw. N/A gefallen. Ätsch! Und dank Auflage zum DISPUTE-Eintrag kommt es wohl demnächst zum Rechtsstreit – sonst verlängert das DENIC den Eintrag nicht… Wir sind jedenfalls gespannt… Die neue (Übergangs-)Website schlosshotel-schlemmin.de kam dafür mittlerweile schon mal von N/A auf PR2.

Die Seiten von HBZ Branse und MK Barth liegen vorerst noch unverändert bei PR2. Vorerst! ;-)

Und das Allerbeste: EiTiCo ist mit seiner “Platzhalterseite” auch gleich zusammen mit 3SEPO auf PR3 geklettert.

Alles in allem doch eine durchaus positive Entwicklung…

Ich darf mich ab jetzt – aller obenstehenden sprachlichen Betrachtungen zum Trotze – ja wohl bestimmt (Google Page)Rank Smith nennen, oder?.. ;-) ;-) ;-)

Hochstapler…


… würde man mit Englisch-Grundkenntnissen vielleicht wörtlich mit “Highstacker” übersetzen – was natürlich auf der Insel, hinterm großen Teich oder sonstwo in der “engländisch” faselnden und kritzelnden Welt keine Socke verstehen würde… (Das Wörtchen “Impostor” träfe es eher…) Aber egal – “Stapel” (bzw. “Stack”) und “Socke” behalten wir mal im Hinterkopf…

Laut Wikipedia ist ein Hochstapler “… eine Person, die mehr scheinen will, als sie ist…” – so so! Doch da möchte ich fast Einspruch anmelden – ohne dabei hochzustapeln! Diese Definition erstreckt sich nämlich scheinbar nicht nur auf Personen – nein, sie trifft wohl auch auf den einen oder anderen Browser zu!

Ein Browser, der nicht “browst” oder vergißt, wie richtig “gebrowst” wird und was er dabei zu tun und zu lassen hat, ist doch wohl kein richtiger Browser, oder? Was soll man davon halten, wenn von jetzt auf eben der IE nicht mehr funzt und nur noch weiße bzw. gar keine Seiten mehr liefert???

Doch wer jetzt denkt, schlimmer ginge es nimmer, dem sei gesagt: Schlimmer geht immer! FF, Chrome und Opera versagen nämlich auf einmal auch den Dienst und wollen partout keine Seiten mehr über das Protokoll HTTP öffnen – selbst wenn man sich als davorsitzender DAU auf den Kopf stellt!

Doch IP, Netmask, Gateway und DNS sind unverändert, LAN ist aktiv, die NIC-LEDs leuchten; es gibt keine PPPoE-Fehler im Router zu entdecken, die hosts-Datei ist unverändert, Ping funzt – auf IPs und Domains (DNS ok)…

Häh?
Wat dat denn?
Grübeln und Kopfkratzen helfen nicht…
Hm!

Und dann die zufällige Beobachtung: HTTPS funktioniert! Google, Gesichtsbuch, 3SEPO usw. sind so durchaus erreichbar!

Nun schlägts Dreizehn! Daß Google über das sichere Hypertext-Übertragungsprotokoll erreichbar ist, ist aber schon mal gut. In solchen Situationen ist die ach so böse Datenkrake ja wohl Gold wert. Gesagt, getan – bzw. getippt, gesucht, gefunden: “Freund Google” spuckt tatsächlich Lösungen aus…

Bei Windows XP (ab SP2, wenn ich mich recht erinnere) soll das Tool Winsockfix Abhilfe schaffen.

Bei Windows 7 kommt man mit folgenden Kommandos (zum Reset der Winsock-Einträge und des TCP/IP-Stacks) und einem anschließenden Neustart des Systems ans Ziel:

netsh winsock reset catalog
netsh int ip reset reset.log hit

Beim vorliegenden Windows Vista funktionierte HTTP sogar bereits nach der Eingabe des ersten Befehls (ohne Neustart). Eine andere Seite weiß zusätzlich zu den bisher “ergoogelten” Informationen folgendes zu berichten:

Bei Windows (…???…) hilft folgendes:

netsh int ip reset c:\resetlog.txt
Neustart

Bei Windows XP SP2 und höher funktioniert folgende Anleitung:

Start von regedit
Öffnen: HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Services
Klick auf "Winsock" » Löschen!
Klick auf "Winsocks" » Löschen!
Registry schließen.
Computer-Neustart.
Aufrufen: Eigenschaften von LAN-Verbindung
Klick auf "Installieren"
Auswählen: "Protokoll"
Klick auf "Datenträger" ("Have Disk","Diskette" o.ä)
Pfad suchen/eingeben: C:\windows\inf\nettcpip.inf
Auswählen: "INTERNET PROTOKOLL TCP/IP"
Schließen.
Computer-Neustart.

Bei Windows 95 (mit Winsock 2), Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP hilft das Tool LSP-Fix beim Lösen des Problems.

Schuld an der Misere können Netzwerkdienste sein (LSPs = Layered Service Provider – gestapelte Dienstanbieter), die sich z.B. bei der Installation von Filesharing-Tools einklinken. Auch Überreste nicht sauber deinstallierter Programme können die Stapel “umschmeißen”.

Ist ein LSP erst einmal im Windows-Netzwerk integriert, können Dritte jegliche Art von gesendeten oder empfangenen Daten ausnutzen – das stellt ja wohl ein massives Sicherheitsrisiko dar!

Ok – ich gebe zu: Die Browser waren unschuldig und sind hiermit rehabilitiert. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil… ;-)

Anmerkungen:

Die Erscheinung “HTTP nok – HTTPS ok” kann auch andersrum als ”HTTP ok – HTTPS nok” auftreten. (Möglicher Fehler: Falsches Systemdatum – evtl. wegen einer leeren BIOS- bzw. CMOS-Batterie CR2032 ?)

Wenn Winsock-Einträge oder TCP/IP-Stapel verbogen sind, sollte man unbedingt das System gründlich auf Schwachstellen und Malware prüfen! Denn Malware kann bekanntlich vielfältig sein – nicht, daß ein Cyberkrimineller loszieht und als “Hochstapler” in Ihrem Namen eBay leerkauft oder/und Ihr PayPal-Konto abräumt… – dann kann man sich nämlich die Kugel geben und sich gleich mit auf den nächstbesten Misthaufen stapeln… :-)

Fusseln im Mund


Man kann sich ja den Mund fusselig reden – aber manche Leute wollen einfach nicht verstehen, wie wichtig Social Signals heutzutage sind…

Unsereiner bekommt zwar bei StaSi-  – äh, ich meine…. NSA-Netzwerken a la Gesichtsbuch immer wieder einmal mittelstarke Bauchschmerzen – aber da sich (neben einer handverlesenen Auswahl intelligenter Leute) sämtliche Deppen dieser Erde dort tummeln, muß man einfach dort präsent sein, wenn man mit seiner Firma oder/und seinen Produkten nicht nur ein Nischendasein fristen möchte…

Dafür ist es natürlich erforderlich, daß die Follower/Fans auch einen gewissen Mehrwert auf der jeweiligen Social-Media-Seite vorfinden, was sie dazu veranlaßt, a) dem Profil überhaupt erst einmal zu folgen und b) der “gelikten” Seite dann auch dauerhaft die Treue zu halten. Das Schlüsselwort heißt dabei “Content”, der interessant sein muß und auch einen gewissen Nutzwert für den User/Leser hat.

Seiten, auf denen angeblich (!) iPhones verschenkt werden, haben es da schon etwas leichter – zumal neben dem Social-Media-Effekt auch noch User in die Abofalle tappen. Und Adreßhändler werden auch noch glücklich gemacht… Man gewinnt also dreifach – zumindest so lange, bis man Post vom Staatsanwalt bekommt.

Wer es ein wenig legaler möchte, ansonsten aber keine Angst hat, an niederste Instinkte zu appellieren, um sie auszunutzen, macht dann Seiten frei nach dem Motto “Titten machen Kerle froh, scharfe Ärsche ebenso”… Hier und da mal ein paar Affili-Links, ein paar Hin- und Her-Verlinkungen mit mehr oder minder sinnvollen YouTube-Videos, auf denen Werbung läuft – und schon läuft die Monetarisierung.

In beiden Fällen gibt es mehrere Tausend Liker/Follower; auf der Seite ist alle paar MInuten neuer geistiger Dünnpfiff zu lesen – aber unterm Strich ist es eine aktive Community, die dafür sogt, daß der Pegel der Social Signals so ausschlägt, daß bald die Nadel abbricht. SEO par excellence, sozusagen.

Und das funktioniert gut – sonst gäbe es nicht so viel Schund im Netz. Den Idealismus derjenigen, die sich dem Netz mit ihrer Firma standhaft verweigern, möchte ich auch mal haben… Aber gerade von überregional tätigen Unternehmen sollte das in den Netzwerken schlummernde Potenzial in bezug auf das Knüpfen neuer Kontakte ausgeschöpft werden. Aber wie gesagt – manchmal redet man sich als EDV-Berater auch den Mund fusselig…

Das Wort zum Montag: The dark side of Web 3.0


Heute möchte ich lediglich mal einen EXTREM lesenswerten Beitrag empfehlen… Clean IT – wem das sauber vorkommt, der kann selbst nicht sauber sein…

Also, liebe Leute – wenn Ihr noch 486er bis P200MMX nebst 9- oder 24-Nadel-Drucker habt: Aufheben – und Farbband mit Stempelfarbe o.ä. tränken! Ansonsten könnt Ihr nämlich irgendwann nicht mal mehr einen Einkaufszettel drucken, ohne daß der Schnüffelstaat es mitbekommt… Einkaufen geht zwar trotzdem nicht – wegen der bargeldlosen Abbuchung vom Konto mit der “Human-ID” – aber es geht ums Prinzip!

Zugegeben – das Beispiel mit dem Einkaufszettel ist blöd. Aber wer plant, in der “kommenden” Diktatur (wir haben sie ja jetzt schon – aber irgendwann merkt es eben auch der letzte Depp..) revolutionäre Schriften zu drucken, sollte das alte Equipment aufheben. Es könnte nämlich sein, daß der um seine Bürger besorgte “Staat” aus Gründen der Terror-Prävention nur nach Online-Abgleich diverser Zertifikate Druckvorgänge zuläßt… Und dann wäre man als Widerstandskämpfer der nahen Zukunft  so ziemlich in den Pöks gekniffen.

Handkurbel-Rechner, Nadeldrucker und selbst gefärbte Farbbänder mal beiseite – denkt aber auch daran, PAPIER für den E-Fall zu horten !!! Denn das gibt es auch nur noch gegen Abbuchung vom Human-ID-Konto – und sei es, daß ein RFID-Chip auf dem neckischen Personalausweis-Kärtchen beim Marsch durch den Supermarkt finanziell belastet wird. 

Die Human-Ressource mit der ID 2579163 hat im letzten Jahr 800 Pakete DIN A4 in 81 Supermärkten gekauft? Und der Druck von nur 173 Seiten wurde beim Zertifikatsanbieter registriert? Dann schickt dem Kollegen Meier mal das SEK der NWO in die Lange Straße 14 nach Döbeln… Der Typ kann nur Terrorist sein!  

Alternative Beschaffungsmöglichkeit: Möhren oder selbstgezogene Kartöffelchen  gegen Papier auf dem Schwarzmarkt eintauschen – also auch die Gärten unbedingt bis zur nächsten ECHTEN Krise (die jetzige ist ein Theaterstück par excellence und von oben gewollt) behalten! Ein paar tausend Liter Sprit im Keller für das Aggregat können auch nicht schaden – also schon mal hamstern. Wird demnächst eh teurer…

Eigentlich hilft im Moment nur noch allgemeine Volksbewaffnung – und jede Menge Stricke, die von Laternen und Ästen runterbaumeln… Aber Revolution ist ja anstrengend – man muß ja mindestens das Hirn einschalten. Chillen macht da schon viel mehr Spaß…

Gute Nacht, freie Welt – die Illusion zerbröselt!
Willkommen in der Matrix!
Amen!

PS – einen habe ich noch: Wer von Freunden und Nachbarn noch nicht “Verschwörungstheoretiker” geschimpft wurde, kann wahrscheinlich mit NWO, Weltregierung und Bilderbergern nichts anfangen. Selbst schuld, wenn man nur schläft, obwohl man wach ist…

Vielleicht wacht derjenige ja mal auf, wenn demnächst sein Rechner gesperrt ist – und  zwar dieses Mal von echter Ransomware (a la BKA-/GEMA-/GVU-”Trojaner”) – nur eben “made for and by US-Unterhaltungsindustrie”…

Ich weiß nur noch nicht, wie ich dann für EiTiCo die Kohle von der “Human-ID” des hilfesuchenden Kunden (manche Menschen können ja nicht lesen oder interessieren sich für nichts – und brauchen daher selbst bei solchen Sachen Hilfe von IT-lern…) abbuche, weil ja die Analyse des nicht funzenden Rechners (und die daraus resultierende, von uns gegebene Handlungsaufforderung zur Selbstanzeige des Kunden) Arbeitszeit kostet und schon den einen oder anderen Umsatz erzeugen sollte… Aber wir gehen ja mit der Zeit. Also werden wir uns wohl demnächst einen Chip-Scanner/Kartenleser besorgen. Zusammen mit dem Zertifikat, ein NWO-Sklave zu sein. Hauptsache: Digital signiert! 

DSL per Telekom


Letztens stand ich vor dem Problem, einen Telekom-DSL-Zugang herstellen zu müssen. Ich erinnerte mich dunkel, daß man dazu irgendwie Anschlußkennung, Teilnehmernummer, Mitbenutzer, Suffix oder/und sonstwas zusammenfriemeln mußte, sofern man nicht alles einzeln im Router eingeben kann. Also wurde Freund Google bemüht – denn daß ich selbst T-Online-Kunde war, ist schön Äonen her; und insofern war der Pool mit verfügbaren Erinnerungen an die nötige Vorgehensweise massiv geschrumpft. Doch Google förderte mehr zu Tage als erwartet!

T-Online-Kunden:
Anschlußkennung: 000123456789 (12stellig)
Teilnehmernummer bzw. T-Online-Nummer: 038231884123
(meist 12stellig; kann identisch mit Telefonnummer sein)
Mitbenutzerkennung bzw. Mitbenutzernummer: 0001
(normalerweise 0001 und nirgends vermerkt)
Suffix: @t-online.de

Aufbau des Benutzernamens:
AnschlußkennungTeilnehmernummerMitbenutzerkennungSuffix
Beispiel: 0001234567890382318841230001@t-online.de

Info:
Dabei gibt es sogenannte “alte Teilnehmernummern”, die identisch mit der Telefonnummer sind, und “neue Teilnehmernummern”, die davon abweichen. Für beide Fälle gilt: Wenn die Teilnehmernummer bzw. T-Online-Nummer weniger als 12 Stellen hat, muß zwischen der T-Online-Nummer und der Mitbenutzernummer das Zeichen “#” stehen:

Beispiel: 00012345678903823188400#0001@t-online.de

Netzgeflüster:
Prinzipiell sollte diese Vorgehensweise zum Zusammenbasteln des Benutzernamens  für alle Router funktionieren, sofern man die telekomspezifischen Felder nicht zur Eingabe der einzelnen Bestandteile zur Verfügung hat.

Ausnahme 1: Scheinbar kann aber selbst bei einigen 12stelligen Teilnehmernummern die Eingabe der Raute notwendig sein – zumindest munkelt man so etwas im Netz. 

Ausnahme 2: Kommt es bei manchen Geräten (z.B. bei ausländischen Modellen) dann aber immer noch nicht zum Verbindungsaufbau, soll angeblich auch ein Maskieren der Raute mit einem Backslash hilfreich sein!
Beispiel: 00012345678903823188400\#0001@t-online.de

Ausnahme 3: Scheinbar ist es manchmal sogar nötig, 2 Backslashes anzugeben: 
Beispiel: 00012345678903823188400\\#0001@t-online.de

Zumindest kann man derartige Infos und Tips im Netz lesen. Testen konnte ich das bisher nicht – in Ermangelung von Kunden mit solchen Geräten oder/und Zugangsdaten.


Business-Kunden:

Der Benutzername bei Telekom BusinessOnline-Kunden sieht ein wenig anders aus. Es wird ein Präfix vorangestellt.

Präfix: t-online-com/
Kennung: 123456789012
Suffix: @t-online-com.de

Aufbau des Benutzernamens: PräfixKennungSuffix
Beispiel: t-online-com/345678912345@t-online-com.de

Info:
Wird auf eine feste IP umgestellt, ändert sich das Präfix zu “feste-ip/“:
Beispiel: feste-ip/345678912345@t-online-com.de

Die Zeichenkette “feste-ip/” soll wohl auch “feste-ip1/” bis (mindestens) ”feste-ip6/” heißen können – sie ist jedenfalls NICHT durch irgendeine IP-Adresse (die man ja auch erst einmal wissen muß) zu ersetzen. Wie die Präfix-Zeichenkette konkret lautet, wird online im Kundencenter bei bzw. nach der Umstellung angezeigt!
 
Last but not least:
In allen Fällen ist nach dem generierten Benutzernamen das Paß- bzw. Kennwort einzugeben – und schon sollte Telekom-DSL aus dem Router sprudeln…

 

Turbulente Zeiten


Was brachten die letzten Tage? DAUs und Nullen hielten uns von der Arbeit ab; wir freuten uns für Unister und dachten schmerzlich an die schöne Zeit im ITC Putbus zurück… Murphys Gesetze bewahrheiteten sich – bei 3SEPO@Google+ war kurzzeitig großes Zittern angesagt. Unsere IT-Sparte hatte mit Spam zu kämpfen. Und mit streikenden Analysetools. Als Nebeneffekt davon ist EiTiCo jetzt bei Youtube zu finden. Daraufhin rennt man uns wegen 2er Videos über Web-Progress.net fast die Hütte ein. Ein aufgeregter Anrufer teilt mit, TRISEPO sei bei Twitter gesperrt worden – was sich aber zum Glück als unbegründet herausstellt…

Privat ging es auch hoch her. Eines Abends geriet unser armer Gartenzaun in die Fänge marodierender Vandalen, woraufhin er unerwartet zu Brennholz mutierte und verstarb. An den Folgetagen versuchten hier Diebe zwei mal erfolgreich ihr Glück. Zu allem Überfluß wurde mir mein Traumauto angeboten – was aber natürlich derzeit nicht einmal ansatzweise im Budget vorgesehen ist. Für die Frechheit, automobiles Fremdgehen überhaupt nur in Erwägung zu ziehen, revanchierte sich mein derzeitiger Lebensabschnitts-Töff mit dem Verschwinden eines wenig formschönen aber dennoch funktionalen Innenausstattungsteils – und obendrein auch noch mit trotzigem Keilriemen-Quietschen.

Doch wie ging es weiter? Google+ ist wieder lieb und hat sogar ein neues (Header-)Layout eingeführt, um uns “Plusser” optisch zu verwöhnen. Der Keilriemen wurde geölt – was sonst… :o) Bei Haus & Hof setzen wir jetzt auf Videoüberwachung – ABUS TVAC15000! Reality-TV mit Niveau – 100 mal besser als RTL! Twitter hat TRISEPO nicht gesperrt – teilt aber scheinbar unsere Meinung zu Web-Progress.net. Zum Glück – sonst hätten wir Twitter gesperrt. ;o) Aber der Knaller der Woche: Monster.de hat uns eine Kooperation angeboten, was wir für unsere Verhältnissse schon ziemlich monströs finden.

Langweilig ist es in Barth wahrlich nicht – erst recht nicht hier vor der Kiste.  Und auch in den Weiten des Internets tut sich einiges… Wir bleiben am Ball. Versprochen!

 

DAU-Alarm!


Ursprünglich wollte ich den Beitrag ja mit www.doof.de betiteln – bis ich feststellte, daß die Axel Springer AG sich diese Domain gekrallt hat… Ob das in einem Anflug von Selbstkritik wegen der vom Springer-Verlag verzapften BLÖD-Zeitung passiert ist – darüber spekuliere ich hier lieber nicht. ;o) ;o) ;o)

Aber lassen wir die BILD-Zeitung, ihrer Verantwortlichen und deren Leserschaft heute mal in Ruhe. Daher habe ich vorsichtshalber einen anderen Titel gewählt, der in etwa das Gleiche aussagt wie ”Achtung – Vollpfosten im Netz”.

Bevor man uns jetzt Arroganz unterstellt: Natürlich haben auch wir die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Das Leben ist ein endloser Lernprozess – vieles, was wir damals nicht wußten, wissen wir jetzt; und ein Teil von dem, was wir heute nicht oder nicht richtig wissen, wissen wir vielleicht später mal irgendwann – und vielleicht sogar richtig. Wer weiß…

Wie gesagt – wir wissen ja auch nicht alles. Allerdings kannten wir bisher eigentlich immer unsere Grenzen. Einen Online-Shop zu programmieren oder ohne fachmännische Hilfe zu betreiben, wäre uns nie eingefallen, wenn unser Know-How nur aus 1 Zeile PHP-Code bestünde oder ähnlich umfangreich wäre.

»Ah – Erkenntnis!  Erleuchtung! Es gibt ja Internetz! Dann spiele ich jetzt “Online-Shop”… Mein Nachbar kann Frontpage und installiert mir bestimmt einen Shop…« So oder ähnlich scheinen manche Leute ins Netz gelangt zu sein. Die haben alles Mögliche – vom Sockenschuß über der berühmten Knall bis hin zum totalen Sprung in der Schüssel – aber eben null Hintergrund, keine Ahnung – und erst recht keinen Plan, was irgendwelche grundlegenden Abläufe im Netz betrifft. (Leider. Denn andere müssen unter dieser Dummheit leiden – z.B., weil ihnen deswegen eine STRAFANZEIGE ins Haus flattert…)

Großkotzig, oder? Mag sein. Vielleicht ein bißchen.  Aber wenn wir irgendwelche Zusammenhänge nicht kennen oder nicht deuten können, dann sind wir wenigstens so intelligent und FRAGEN bzw. RECHERCHIEREN, wenn uns etwas spanisch vorkommt. Doch worum geht es genau?

Man stelle sich einmal vor, es gäbe keine HTML-Formulare. Man wäre gezwungen, sämtliche Sachen per GET zu übergeben, so daß man entsprechende URIs um einen QueryString erweitert, indem man Parameter bzw. Wertepaare anhängt. So kann ich dann aus einer 1 eine 5 nachen, aus einer Pfanne einen Topf – oder eben 232 andere Töpfe.

Dann noch schnell ein &mode=add  vorn oder hinten ran – und schon landet meine neue Küchenausstattung im Warenkorb. Natürlich geht das. Und vor allem schnell und unkompliziert. Wozu also die doch existenten Formulare, geschweige denn POST nutzen? Per Adreßzeile ist alles ja “viiiiiiiiiiiel schönerer”.

Also pflastert man die “Shop-Seite” mit Links auf kryptische URLs zu. Meier, Müller, Schulze, Lehmann, Hinz und sogar der jetzt an dieser Stelle von allen Lesern erwartete Kunz können sich nun endlich 3 Zwergkaninchen oder einen Wolf klicken. Ebenso der Stino-Surfer und Otto-Normalverbraucher. Jippieh – Click-Attack!

Aus Gründen der Emazipation haben  sich Conny Crawler, Susanne Spider und Ricarda Robot aber nun gesagt: “Das wollen und können wir auch!” In Ermangelung von Fingerchen wird zwar nicht auf irgendwelchen nicht vorhandenen Mausbuttons rumgefingert – man spart sich das Klicken – aber man folgt trotzdem den Links…

Was passiert? Wie auf einer Tupperware-Party folgt Ricarda Robot ganz bereitwillig der Einladung “Add-a-Plastikschüssel”, wobei sie also virtuell auf dem zur Partymeile gehörenden Pfad  /index.php?modul=shop&mode=add&category=kitchen&article=tupper box&items=3 lustwandelt.

Doch wie war das noch gleich? Wenn man - sei es nun durch Klicken, Folgen oder “Lustwandeln” – irgendwie auf die Seite /index…box&items=3 kommt, schmeißt der gute Geist des Online-Shops aus reiner Nettigkeit 3 Plaste-Schüsseln in den virtuellen Einkaufswagen – den Warenkorb.

Da die Betreiberin des Shops, eine gewisse Frau Vera Olldau, die auch gern mit abgekürztem Vornamen als V.Olldau in Erscheinung tritt, keine Kosten und Mühen gescheut hat, um ein hochqualitatives und ultimatives Nonplusultra-Shopsystem aufzusetzen, gibt es darin natürlich neckische Tools wie die Echtzeitanzeige von aktuell befüllten Warenkörben usw. - gleich neben dem implementierten Wetter-Ticker für Timbuktu.

Verständlicherweise hat bei einer derartigen Homeshopping-Party unsere über alles geschätzte Frau V.Olldau Dollar- bzw. Euro-Zeichen in den Äuglein. Die werden allerdings feucht (also nicht Frau V.Olldau oder die Währungssymbole – nein, die Augen…), weil auch nach Stunden keine persönlichen Daten eingegeben, keine Bestellungen ausgelöst und keinerlei Zahlungsverpflichtungen eingegangen wurden.

Kruzitürkn! Gottverdammich! Himmelarsch und Zwirn! “Die haben mich verpökert” denkt Frau V.Olldau wütend. Aber der Progger hat als zusätzliches Feature die Anzeige der IP-Adresse eingebaut… Hah! Das schreit nach Rache!

Also hin zur Polizei. “Böse Menschen”, so Frau V.Olldau, “haben meinen Online-Shop abgenutzt und meine kleinen Bits und Bytes gequält! Nur zum Spaß. Ich hatte deswegen ganz viel Fick!” Der Polizist guckt verdutzt. “Was hatten Sie?” will er wissen. “Na hier diesen – wie heißt das – ach ja, Träff-Fick. Das ist doch Computersabotage, oder?”

Der Polizist ist auch so ein Kandidat, der eine zufällig vor der Ingenieurshochschule herumliegende Leiche heimlich vor die Post legt, damit er den Bericht mit allen darin enthaltenen Wörtern auch allein schreiben kann.

Server-Logs? Bäh! Kennt man dort in dem Dorf nicht. Dort gibt es nur den Sheriff, die Post, die Hochschule und die Hütte von V.Olldau nebst Online-Shop.

Also springt unser Sheriff auf, rennt zur Wand, nimmt den Trichter ans Ohr und kurbelt. “Bitte mal die Staatsanwaltschaft, Fräulein…” Ein Fall von Coumputerterrorismus wird nach ganz oben gemeldet…

Minuten später: Der Richter wird vom Staatsanwalt aus dem Bett geklingelt! “Chef – wir haben eine IP von Computer-Saboteuren! Cyber-Kriminelle der übelsten Sorte! Terroristen!” Der Richter unterschreibt ein Formular, nachdem er ein paar Angaben eingetragen hat – und schickt seinen Kurier zur Staatsanwaltschaft zurück. Dieser reitet flugs bei Nacht und Nebel los…

Es werden alle Hebel in Bewegung gesetzt. Die Christel von der Post (!), die die Telefonleitungen zusammenstöpselt, wird verhört. Schlußendlich gibt sie die Daten heraus. Ricarda Robot hatte am 30.02.2012 um 24:69 Uhr die IP-Adresse 123.456.789.000 !!!

Wie gesagt – Logdateien auf Servern sind in den dortigen Breitengraden noch gänzlich unbekannt. Schade! Ricarda Robot benutzt nämlich keinen ordinären Stino-Browser – sie hinterläßt daher auch verräterische Spuren im Log. Sogar einen Hinweis auf eine Info-Seite ihrer Homepage. Warum also einfach, wenn man auch den Richter aus’m Bett klingeln und nachts einen Boten auf einem Pferd durch die Gegend hetzen kann…

Wäre man in der Gegend, in der Frau V.Olldau lebt, auch schon so weit wie anderswo, hätte ein Blick in die Logdatei gereicht. Dann zwei Zeilen in die robots.txt einfügen - und fertig!

Ein vernünftiges Shop-System wäre auch noch eine Möglichkeit.

Wir werden uns wohl aber damit abfinden müssen, daß sich am Technologie-Standort Deutschland jede Menge Vollpfosten im Netz tummeln. Und daß in diesem Fall überhaupt erst Daten zu irgendwelchen IPs ermittelt wurden, zeugt auch nicht unbedingt von der Qualifikation unserer Cyber-Cops…

Also: Vorsicht im Netz - es ist DAU-Alarm! Und bloß nicht irgendwelchen Links folgen – es kann ja sein, daß der Betreiber einer Seite gar nicht will, daß man einer verlinkten Seite folgt… Logisch? Klar doch. Deutschland 2013!

Ein echtes Opfer einer solchen Geschichte: SEOkicks… Die ganze Story hier: http://www.seokicks.de/news/201301/strafanzeige-gegen-seokicks-gefullte-warenkorbe-nicht-bestellt/#comments

Der vorliegende Fall läßt uns zum ersten Mal freiwillig darüber nachdenken, ob nicht sinnvoll wäre, Online-Shop-Betreibern eine Pflichtschulung “Server-Grundwissen in 3 Tagen” aufzubürden und sie nur geprüfte Shop-Systeme verwenden zu lassen…

Eine kurze Betrachtung: WAUDIT.COM


Wir beleuchten heute an dieser Stelle mal kurz eine sehr nützliche Seite für Webprogrammierer, die sich an Standards halten oder/und hochqualitative Seiten erstellen möchten. Allerdings gibt es einen kleinen, etwas kurios anmutenden Fehler, auf den wir die Seitenbetreiber in Kürze hinweisen werden…Wir sind gespannt, ob sich dann diesbezüglich etwas tut. Wenn ja, gibt es an dieser Stelle ein Update.

Big Apple und andere Monstrositäten


Big Apple – also New York – ist ja in den Kreisen der “Truther” für eine der größten Abzockaktionen der Menschheitsgeschichte bekannt: Erst pustet man ein paar Türme und ein Haus um – und dann “wundert” man sich darüber, daß jede Menge Gold und etliche 1.000 Seiten Belege irgendwelcher Finanztransaktionen weg sind… An der Börse gehen aufgrund herabfallender Flatterboliden die Kurse gewisser Fluggesellschaften in den Keller – welch ein Glück für den- oder diejenigen, die tags zuvor ganz zufällig genau darauf gewettet haben. Das erzeugte mal so eben nebenbei ein paar hübsche Milliönchen. Und ein gewisser Larry S., der die Türme gepachtet hatte, kriegt obendrein noch jede Menge Heu von der Versicherung und kann ganz entspannt die negativen Aspekte einer langen und teuren Asbestsanierung ausblenden…

In Wirklichkeit war das natürlich gaaaaaaaanz anders: Die Türme hatten nur einfach keine Lust mehr, wild umherfliegenden Moslems auszuweichen. So oder ähnlich verstehen es jedenfalls manche Leute, schnell richtig reich zu werden – und dank der Verblödungsindustrie interessieren wir uns lediglich dafür, ob das Pariser Hilton unten einen Pelzteppich hat oder blank “begehbar” ist. Während wir uns also um solche verhungerten Problembären kümmern, wird an den Schaltzentren der Macht ungeniert ein Taler nach dem anderen gescheffelt.

Aber auch beim kleinen Apple für die Hosentasche rollt der Rubel. Er ist zwar in bezug aufs Logo etwas angenagt – aber keineswegs angeschlagen. Zu begehrt sind iPad, iPhone, iNfache Gegenstände wie iErbecher, iErschneider, iErlöffel aber auch iErkuchen und selbst iErmassage beim iSenhart konsum- und genußorientierten Pöbel.

Aber meist ist besagter Pöbel nicht nur genuß- und konsumgeil bzw. wild auf Statussymbole; nein – fast ausnahmslos ist diese gelebte Oberflächlichkeit auch noch mit Dummheit gepaart, was schlußendlich logisch erscheint, da letztere Voraussetzung für erstere ist.

Des Pudels – äh… Apfels Kern ist der:  Gäbe es nicht so viele dumme Leute, die MEIN Geld haben, hätte ich es ja. Die erste – und zugegeben ganz schön krasse – Möglichkeit wäre: Die Leute müssen einfach weg. Aber das mit der Erberei wäre schon irgendwie ziemlich unpraktikabel. Zweite Möglichkeit: Die Doofies geben mir MEIN Geld schon zu Lebzeiten, was allerdings mit deren Besitzdenken kollidiert. Also brauche ich ein – zwar lohnenswert erscheinendes, in Wirklichkeit jedoch billiges oder noch besser sogar wertloses – “Tauschobjekt”. Und was ist billiger als NICHTS? Nix! Nüscht! Nada! Niente!Nothing! Gar nichts! Denn nichts ist weniger wert als NICHTS!

Ergo: Ich gebe den Dummbratzen NICHTS und kriege dafür MEIN Geld. Und genau so funktioniert Abzocke: Ich verkaufe ein Versprechen, das ich einfach nicht halte! So einfach ist das. Ich muß niemanden überreden, mir was zu vererben und mich hinterher mit weiteren etwaigen Erben rumstreiten. Nein – am besten ich bescheiße auch noch gleich die Erben und überzeuge sie allesamt, mir freiwillig ihr – äh… MEIN Geld in den Rachen zu werfen.

Wie stelle ich das nun konkret an?

Ganz klar – im multimedialen Mobilfunk-Zeitalter vertickt man sinnfreie Abos auf noch sinnfreiere Downloads. Wer noch kein Ding am Kopp hat, kann sich nun endlich mit dem Jojo einen an die Omme bratzen: Das JoJo-DeLuxe-Abo brächte einem, mir auf den Leim gegangenen Deppen 7 “wichtige Downloads” pro Woche für nur verschwindend kleine 4,99 €. Natürlich wird diese Info wieder einmal – ganz im klassischen Abzocker-Stil – mindestens ebenso verschwindend klein im Kleingedruckten verschwinden. Eine sogenannte Abofalle muß also her – irgendwelchen Schnullifax, den die zukünftigen Opfer dann downloaden können, werde ich schon finden.

Was man abonnieren kann? Hm… Einen IQ-Test und ähnlichen Schnick oder/und Schnack! So nach dem Motto “Kannst Du sitzen? Ja / Nein / Weiß nicht…”, wobei man dann je nach Antwort 100, 90 oder 80 IQ-Punkte abstauben kann. Das reicht doch. Und das Ergebnis schicke ich aufs Handy – also brauche ich die Handynummer! Gefickt eingeschädelt! Denn bupps – wer hätte das gedacht – hat’s dem Depp’ ein Abo eingebracht…

Schnell, wie ich nun mal von Natur aus bin, habe ich also diese Seite ins Netz gestellt:

Mobiledownload24.com

Natürlich braucht das Ganze auch einen „seriösen“ Anstrich – daher noch schnell ein – natürlich abmahnwürdiges, ungültiges und nicht den Mindestanforderungen entsprechendes – Impressum:

Impressum

Daß eine E-Mail-Adresse fehlt, der Impressumstext nur als Bild vorliegt und somit nicht barrierefrei bzw. allgemein zugänglich ist, fällt eh keinem auf – genausowenig wie der Fakt, daß auf der Kundendienstseite kein Link zum Impressum existiert. Egal. Alles Deppen! Ich habe fertig!

Doch was nützt einem ’ne schöne bunte Seite, wenn die keiner kennt? Ich will ja schließlich schnell meine Millionen… SEO? Partnerprogramm? Echte Bewertungen? Nöööööö - ehrlich dauert’s zu lange!

Fake- äh… Entschuldigung…  Facebook !!! Das ist ja der Deppen-Tummelplatz schlechthin! Es gibt zwar (noch) ein paar Spaß- und Verblödungsverweigerer – aber die Masse spielt oder/und spammt sich gegenseitig mit Müll zu – das sind optimalste Voraussetzungen für mein Vorhaben.

Ich erzähle einfach, ich verschenke ein iPhone an die iErköppe! Also wird die nächste Seite ins Netz geklatscht. Und ganz ehrlich: Da verzichte ich lieber gleich ganz aufs geforderte Impressum, bevor wieder einer rummeckert…

Welche Farbe?

Beim (E)i der Kolumbus – daß das sooooooo einfach ist… Und wer sein vermeintliches iPhone „abholen“ will, landet auf der o.g. ersten Seite und muß dort seine Handynummer angeben, um überhaupt eine „Gewinnchance“ zu erhalten. Hähähä, ein Abo-Opfer! Den Hinweis liest doch keiner. Und wenn – die Trottel denken echt, ein Eintrag „Ohne Abo“ bei der Angabe der Wunschfarbe auf Facebook würde reichen… Der Rubel rollt also schon mal. Gut!

Aber er rollt noch nicht schnell genug! Das kann man noch pushen! Also noch mehr versprechen! Meine nächste Seite wird also diese hier:

24 Dosen "Monster" gratis!

Dort verspreche ich einfach den ersten 100.000 Idioten, die meine Abzockseite freiwillig bewerben, 24 Dosen „Monster“. Das sind schlappe 2,4 Mio Dosen. Daß die mich sogar im Großhandel in etwa ebensoviel kosten, wird ja wohl keinem auffallen. 2 Mio Werbebudget? Peanuts… Immerhin habe ich gerade erst 100.000 iPad 3 verschenkt…

100.000 iPad 3

Wenn da nur nicht immer diese elenden Störenfriede und Volksaufklärer von Mimikama & Co mit ihren hetzerischen Unkenrufen wären und versuchen würden, die Opfer-Deppen aufzuklären und vor Betrügern … äh …. Geschäftsleuten wie mir zu warnen… Diese grottige Seite  Mimikama.at nervt mich so richtig! Aber ehrlich: Irgendwann kriege ich auch noch Euer Geld, Ihr Miesmacher-Ösis. Denn der fortschreitende Hirntod der Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten! Hähähä…

Und morgen? Mal sehen…. Aha! Ich hab’s! Ich verschenke an die ersten 100.000 Spacken jeweils eine echte Merkel als Haushaltshilfe. Einfach nur den Startcode „Ich bin schwachsinnig“ an 0190666666 simsen!

PS: Über die unseriösen Machenschaften der Zossener “my mobile company GmbH” berichtete am 07.05.2011 auch schon Computerbild, in deren Abzocker-Datenbank Mobiledownload24.com ebenfalls eingetragen ist.