Facebook-Sensation 2014


Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Und dabei dachten wir eben noch, es wäre gerade mal Pfingsten… Denn man macht uns, den bei Facebook agierenden SocialMedia-Betreuern, förmlich ein Geschenk: Man erfüllt uns nämlich einen lang gehegten Wunsch – und das ist DIE SENSATION 2014 !!! Das #Risiko einer #Abmahnung wird nämlich ETWAS kleiner…

Wir hatten ja schon mehrfach unseren Unmut über die in unseren Augen vollkommen bescheurte Rechtsprechung zum Thema #Impressum auf #Unternehmensseiten bei #Facebook geäußert – aber auf uns hört ja niemand! Die Protestrufe verhallten ungehört…

Facebook hat aber nun endlich ein Einsehen gehabt und auf die dummen Entscheidungen der Richter vom LG Aschaffenburg (Az: 2 HK O 54/11; Urteil vom 19.08.2011, Grundlage für zahlreiche #Abmahnungen) reagiert. Das Netzwerk bietet mit dem aktuellen #Update (das spätestens am 22.06. eine automatische Design-Anpassung aller Unternehmensseiten vorsieht) endlich auch “Nicht-Nerds” die Möglichkeit, ein Impressum anzulegen, das sowohl in der Desktop- als auch in der Mobilansicht gesetzeskonform findbar, sichtbar und erreichbar ist. Da sage noch einer, es gäbe keine Wunder…

 

Und so sieht es aus:

 

Anlegen des Impressums im Administrationsbereich

 

Einblendung des Links (Desktop-Ansicht)

 

Aufruf des Impressums (Desktop-Ansicht;
über “Info” oder den neuen Link “Impressum” erreichbar)

 

Einblendung des Links (Mobil-Ansicht)

 

Aufruf des Impressums (Mobil-Ansicht)

 

Bleibt nur zu hoffen, daß diese Änderung Bestand hat. Und vor allem: Daß die Richter, die bisher entweder nicht so viel Glück beim Denken oder zumindest massive Probleme mit ihren Geleemurmeln hatten, nun auch endlich in der Lage sind, bei Facebook Adreß- bzw. Kontaktdaten zu Unternehmen, die dort präsent sind, zu finden…

 

Bäh! Zucker ist Scheiße!


PROLOG:

Hallöle, liebe Leser-Gemeinde!

Die eigentliche Überschrift des heutigen und für mich vollkommen typischen Mecker-, Hetz- und Nörgel-Artikels lautet genaugenommen:

“Eine weitere unendliche Geschichte”
oder
“Obelix würde sagen: »Die spinnen, die Richter…«”
oder
“Jura für Dummies, Folge 6.321.978″
oder
“Zucker ist Scheiße”

Leider paßte sie (die Überschrift) so in dieser Form beim besten Willen nicht in den dafür vorgesehenen Bereich, ohne das Seitenlayout komplett zu verhunzen… Außerdem möge man mir bitte verzeihen, daß ich an Trivialsprache erkrankt bin – ich habe mich scheinbar mittags im Kinder- bzw. Bildungsfernsehen damit angesteckt… Also SORRY!

Doch zum Thema: Heute geht es an dieser Stelle mal wieder um Richter, #Facebook und Impressen – wer hätte das gedacht… Der #Terror durch dumme deutsche Richter geht ja immer weiter: Da der durchschnittliche Facebook-Nutzer ihrer Meinung nach ja mindestens genauso dumm ist wie sie selbst, wird er niemals ein #Impressum finden, wenn nicht auch  ”Impressum” (oder gnädigerweise ”Kontakt”…) davor steht – soweit die Meinung der Robenauslüfter seit nunmehr 3 Jahren…

Facebooks Rubrik “Info” reicht schließlich nicht. Kein normaler Mensch vermutet dahinter so etwas wie “Informationen”… (Bei deutschen Richtern mag das ja durchaus so sein…”Euer Ehren” ist tot. Die zukünftige korrekte Anrede ist dann wohl “Eure DAUigkeit”…)

Ein Impressum in der über “Info” aufrufbaren Beschreibung brachte damals also reinweg gar nichts…

Alsbald nach dem berüchtigten Urteil des Landgerichts Aschaffenburg 2011 kamen die ersten #Impressum-Apps. Wer keine freigabehungrigen, möglicherweise mit Werbung überladenen und teilweise ewig ladenden Drittanbieterapplikationen aus Timbuktu einbinden wollte, mußte aber wohl oder übel über Facebooks Entwickler-Bereich selbst ein Impressum erstellen. Die Hürden dabei (zumindest für viele Mitmenschen): Man benötigt einen Server/Webspace bzw. eine Domain mit SSL-Zertifikat und grundlegendes Web-KnowHow (HTML, FTP…)… Zu allem Überfluß mußte man auch die versteckte Anleitung im Netz finden. Doch dann stand der eigenen Impressums-App nichts mehr im Wege – oder zumindest nicht viel… (Ob ein einziger deutscher Richter dazu in der Lage wäre? Ehrlich gesagt habe ich da so meine Zweifel…)

(Wir gehen mal davon aus, daß jeder weiß, was in ein gesetzeskonformes Impressum gehört – von daher nehmen wir mal an,. daß die Impressums-App entsprechend richtig erstellt wurde…)

Die Freude währte jedoch nur kurz. Spitzfindige User fanden heraus, daß die ganzen Reiter inkl. der tollen, eben erstellten Impressums-App gar nicht auf Mobilgeräten angezeigt wurden! Was für eine Crux… Ergo: Mobilansicht ohne Impressum – das Damoklesschwert namens #Abmahnung schwebte über einem und drohte, auf einen herabzusausen…

Doch da – ein Lichtschein am Horizont! Dieses ominöse Feld ”Info” war ja irgendwie noch da! Da dachten sich wiederum andere spitzfindige User, daß sich da doch was machen lassen müßte…

Und so war es dann auch. Eine kleine und feine, jedoch überaus geschickte Ergänzung wurde fortan auf Mobil- als auch auf Desktopgeräten gezeigt; auf letzteren, “normalen” PCs und Laptops wurde damit die gerade vor kurzem so stolz kreierte und eingebunde Impressums-”App” eigentlich vollkommen überflüssig.

Doch der Gott der Spione, Datensammler und Agenten haderte mit den gemeinen Erdlingen. Der Kopf der größten Datenkrake neben Google, Mr. Sugarmountain, ersann Teuflisches mit seinen diabolischen Spießgesellen: Eine Designänderung bei der Anzeige auf Tablet, Smartphone & Co! Der “Info”-Bereich mitsamt seinen cleveren Ergänzungen wurde schlichtweg wegrationalisiert!

Private Seiten bzw. User-Profile waren zwar auch weiterhin mit allen denkbaren Vorzügen ausgestattet - Reiter, “Info”-Rubrik… – alles da! Nur die Unternehmen, die anstelle von “Profilen” bzw. “Chroniken” eben nur “Seiten” betreiben, waren in den Popo gekniffen. Nett! Gerade von denen will der halbe Euro (also Mark) mit dem süßen Nachnamen ja immer Geld für die Bewerbung von Beiträgen, für höhere Reichweiten – also für ordinäre WERBUNG…

Deutsche Begehrlichkeiten, die auf nationalem Recht basieren? Egal! Deutschen Unternehmen das Leben erleichtern? Nö. Deutsches Geld abzwacken, wo es geht? Aber immer! Scheiß doch auf die doofen Deutschen, wenn sich dieses blöde Denunziantenvolk selbst mit Abmahnungen das Leben schwer macht…

Derzeit ist es jedenfalls so, daß man als Betreiber einer Unternehmensseite auf NORMALEM WEGE eigentlich gar kein Impressum einbinden kann, welches auf Mobilgeräten angezeigt wird, selbst wenn man wollte! Es geht nur mit Trickserei – und auch nur so lange, wie Facebook nichts ändert…

So ziemlich die einzige, somit fast die allerletzte und auf jeden Fall extrem unschöne Möglichkeit wäre ein Verweis in einem Bild auf ein etwaiges Impressum unter dem Punkt “Weitere Informationen”. Back to the roots! Info-Bereich? Da waren wir doch schon mal!

Von FB-via-Desktop-Guckern wird man dann zwar definitiv für absolut grenzdebil gehalten werden - aber das ist eben der Preis, den gesetzestreue Seitenbetreiber bei Facebook in Good Old Germany zahlen müssen… Die Frage ist nur, WO man z.B. im Titelbild den Hinweis unterbringt. Erstens ist je nach Firmenname das Display mit selbem mehr oder minder zugekleistert; zweitens ist der angezeigte Bildausschnitt des Titelbildes anders als auf Desktopgeräten und Laptops. Dort hängt der Verweis dann irgendwie in der Mitte… Zumal Facebook oder auch der ein oder andere Androide  manchmal ein Eigenleben entwickeln. (Das ist die nette Umschreibung dafür, daß ich nicht weiß, an welchem Knopf, Hebel oder Button ich ausversehen angekommen bin, um etwas zu verstellen… Liegt es am Zoom? Denn auf einmal sieht mein Screen(shot) ganz anders aus…)

Jedenfalls kam mir dann eine Idee: Ein Verweis im Profilbild bzw. Logo !!! Häßlich, kaum zu erkennen, total bescheuert – aber dadurch wenigstens extrem gut zu unserer Rechtsprechung passend…

Im Moment ist es jedenfalls so, daß man – ganz gesetzeskonform – mit Klick #1 das Bild aufrufen und mittels Klick #2 auf einen Link in der Bildbeschreibung zum Impressum gelangen kann. (Zweimal zu klicken ist ja gerade so erlaubt…)

Wie gesagt: Im Moment. Noch! Aber wer weiß, was sich die Progger vom Fratzenbuch demnächst wieder alles einfallen lassen, um uns zu ärgern. So langsam habe ich jedenfalls darauf keine Lust mehr… Doch was will man machen? Facebook den Rücken kehren und auf diese heutzutage extrem wichtigen #SocialSignals verzichten?

Ansonsten bleibt wirklich nur ein Ignorieren der #Impressumspflicht - und (wenn jemand frecherweise abmahnt) der abendliche Besuch mit dem Baseballschläger beim Abmahner, um den Kontostand nach durchstandener Farce wenigstens wieder auszugleichen…

Der Haken bei der Variante mit dem Logo: Auf einem Samsung GT-S5670 beispielsweise ist die Grafik, die ansonsten von recht guter Qualität ist, so klein und verschwommen, daß sie eigentlich und auch uneigentlich gar nichts nutzt. Selbst wenn ich in Mikro-Zwergen-Schrift “ZOOMEN !!!” ranschreiben würde, würde das nichts bringen. Das wäre ja wie:

“Das ist so dunkel hier – ich finde den Lichtschalter nicht!”
“Dann knips Dir doch einfach mal das Licht an!”

Ebenso wenig, wie ich eine Aufforderung zum genauen Hinsehen hinterlassen kann, kann ich einen lesbaren Hinweis auf ein Impressum anbringen… Da nutzt es auch nichts, daß das eigentlich ansonsten alles gut mit 2 erlaubten Klicks funktionieren würde… Man muß die Hyroglyphen kennen – also wissen, daß die Mikro-Krakel auf dem Bild einen Impressums-Hinweis darstellen sollen… Doch das paßt ja nun mal so gar nicht zur gesetzlichen Auflage, für Blinde, Tote, Analphabeten und Richter einen schnell zu findenden, weithin sicht- und lesbaren, “Impressum” oder “Kontakt” genannten Verweis einzubinden, von dem man mit maximal 2 Klicks zu einem Impressum gelangt…

Unterm Strich bleibt eigentlich nur eine Variante übrig: Man legt einen Beitrag mit einem sichtbaren Link auf das Impressum an – und fixiert ihn. Damit ist er oben angetackert… (Unbedingt alle paar Tage kontrollieren, ob er noch fixiert ist !!!)

Daß diese Funktion von Gesichtsbuch abgeschafft wird, halte ich für unwahrscheinlicher als weitere Designänderungen… Ob es allerdings ausreicht, wissen nur die Götter – und deutsche Richter, die sich scheinbar für solche halten.

Denn immerhin muß man erst einmal scrollen… Wobei es allerdings Millionen Websites gibt, die den Impressums-Link nur im Footer haben… – ich wäre diesbezüglich also relativ entspannt…

Fazit: Der scheinbar so verlockend süße Berg Zucker ist in Wirklichkeit nicht viel mehr als ein riesengroßer, dampfender Haufen Scheiße! Anders kann man es kaum formulieren… Denn entweder ignoriert Facebook wirklich deutsche Bitten, Anträge, Mitteilungen oder sogar Vorgaben – oder es ist so, daß die deutsche Justiz sich überhaupt nicht darum kümmert, was im “deutschen” Internetz passiert. Doch dann würde der besagte Haufen nur um so größer werden, weil die Typen in den scharzen Roben auch mit daraufgehören!

Für mich ist klar: Wenn ich kein Impressum anlegen KANN, brauche ich auch keins anzulegen! Ich kann auch kein Impressum im Display einer Tanksäule einblenden, nur weil ich mit dem Firmenwagen dort tanke und der Gesetzgeber es gerne so hätte !!! Ich kann auch nicht fliegen, auch wenn es hundertmal gesetzlich vorgeschrieben wäre!

DAS DRAMA:

Doch das deutsche Recht steht – wie so oft - im krassen Widerspruch zum normalen Menschenverstand! Das zeigt aber nur einmal wieder mehr, daß unsere neunmalklugen Richter strunzdumm sind! Letztlich bräuchte man nur Facebook die Auflage zu erteilen, für den deutschen Markt die Möglichkeit eines Impressums bereitszustellen, wenn sich Facebook dort – auf dem deutschen Markt – tummeln will! Ansonsten kommt eben das damals beschlossene  (und wieder verworfene) Stop-Schild! Bei dieser Vielzahl von FB-IPs (Serverfarm!)  macht die Sperrung durch ansonsten relativ nutzlose DNS-Manipulation nämlich fast schon wieder Sinn…  Zensur ist zwar prinzipiell Müll – eine Sperre als Druckmittel wäre hier aber sinnvoll – oder zumindest BUßGELDER, die FB löhnen muß, wenn man für Deutsche keine Möglichkeit, ein Impressum anzulegen, anbietet. Auch ein Verbot, FB gewerblich zu nutzen, würde helfen. Dann hat Mr. Shitstack… äh… Sugarmountain nämlich keine Werbeeinnahmen mehr! Und ratz-batz  gäbe es alsbald ein weithin sichtbares, schillerndes und leuchtendes Knöpfchen, auf dem “Impressum bearbeiten” o.ä. prangen würde. Geld ist heutzutage leider alles. Nur wird es “noch leiderer” meist den falschen Leuten aus der Tasche gezogen…

Aber wenn in der Regierung Sitzenbleiber, Plagiierer und noch größere Ganoven auf ihre Pensionierung warten und sich den Hintern plattsitzen, braucht man von unseren Richtern scheinbar auch nicht mehr zu erwarten…  Mich dürft Ihr jedenfalls alle mal am Popo knutschen! Ich werde sämtliche Titel- oder und Profilbilder ab jetzt mit entsprechenden Impressums-Hinweisen verunstalten – oder eben “Artikel” mit einem Link aufs Impressum “dauer-fixieren”. Andere User werden mich zwar für vollkommen bekloppt halten – aber so ist das eben, wenn man in einer Bananenrepublik lebt, in der Affen das Sagen haben!

Meine Erkenntnisse decken sich weitestgehend mit diesen Schilderungen: http://allfacebook.de/policy/update-nach-designaenderungen-anleitung-zum-sicheren-facebook-impressum

EPILOG:

Eine kleine Ergänzung zum Thema sei mir noch gestattet: Angenommen, wir haben wider Erwarten und allen Widrigkeiten zum Trotze ein Fleckchen gefunden, an dem wir einen mehr oder minder sichtbaren Hinweis aufs Impressum unterbringen können… Nun könnten wir ja auf die Idee kommen, unser eigentlich vollkommen umsonst programmiertes Impressum, also unsere Impressums-”App”, welche in der Desktopversion hinter einem mittlerweile komplett überflüssigen Reiter schlummert und dort ihr bedauernswertes Dasein fristet, zu benutzen…

Tja, nichts leichter als das… Unser Vermerk, den wir im fixierten Post oder in einem der Bilder unterbringen müssen, lautet dann ganz einfach:

IMPRESSUM: https://www.facebook.com/#!/eitico.de/app_312942075443614

Doch das sieht irgendwie extrem unschön aus. Ein URL-Verkürzungsdienst a la bit.ly oder tinyurl.com muß her… Das birgt aber auch gewisse Risiken… Was ist, wenn wir auf den Malediven weilen, der Dienst den Betrieb einstellt und 2.631 Abmahnungen auf uns warten, wenn wir wieder nach Deutschland einreisen? Folglich verzichten wir lieber auf Drittanbieter… Wer allerdings auch einen Twitter-Account hat, um z.B. von der höheren Reichweite zu profitieren, indem FB-Posts automatisch auch bei Twitter erscheinen, kann natürlich auch seinen dort hinterlegten und von Twitter “autokodierten” Link benutzen; einen solchen Verweis sollte man eh immer im Blick haben…… Für uns hieße das dann:

IMPRESSUM: http://t.co/FJ67uh8Qz6

Hübsch ist aber irgendwie trotzdem noch anders. Und eine solche Lösung macht eigentlich auch nur Sinn, wenn der betreffende URL http://www.pension-und-restaurant-und-bundeskegelbahn-zum-wilden-eber-kaiserslautern-ausbau.de/anbieterkennzeichnung-nach-telemediengesetz.html oder ähnlich lauten würde. Also machen wir es ganz schlicht und einfach:

IMPRESSUM: http://eitico.de/impressum

Das schreiben wir als Vermerk in den fixierten Post oder in eins der Bilder. Und auf dem Server schnappen wir uns die .htaccess und kreieren eine entspechende RewriteRule:

RewriteRule ^impressum/?$ {OHNE UMBRUCH}https://www.facebook.com/eitico.de/app_312942075443614 [NC,R]

Gesagt, getan, getestet und … verworfen !!! Wir sind nämlich beim Testen dieser grandiosen Idee auf die Erklärung gestoßen, warum  Facebook auf der mobilen Seite auf Reiter verzichtet: Sie funktionieren dort einfach nicht!

Nicht einmal die Anzeige eines Reiter-Inhalts bzw. einer App auf Desktop-Geräten klappt, wenn die mobile Seite https://m.facebook.com/eitico.de/app_312942075443614 aufgerufen wird:

Bleibt also nur, sich den Innereien der Impressums-”App”, dem Inline-Frame, zuzuwenden. Hinterlegt man in der .htaccess eine Redirection zu http://trisepo.com/facebook_i/eitico.html, funktioniert alles wie geplant. Ob das allerdings Sinn macht oder nicht, hängt vom Design des Inhalts und der Einbindung in das Design der Homepage ab. Zumindest hätte man so aber nur ein Impressum zu warten.

Jedenfalls kann man sehr viel mit einem wie auch immer gearteten Impressum bei Facebook rumspielen, wenn man zu viel Zeit hat…

Der absolute Hammer ist aber, daß der (nach ganz antiker Machart in den Info-Bereich eingepflegte) Verweis noch immer da ist und auch in der Mobilansicht auf Desktop-Geräten sofort ins Auge springt !!!   Man muß dazu nur einmal den URL https://m.facebook.com/eitico.de auf einem Computer oder Laptop aufrufen!!! Letzlich bluten wir von Facebook und Justiz gebeutelten Deppen also eigentlich nur dafür, daß Androiden und Äpfel-Phones die von Facebook gesprochene Sprache nicht verstehen… Ist das eigentlich dann wirklich noch UNSER Problem, wenn ein Gerät einen vorhandenen Hinweis nicht anzeigt - oder der User beim Surfen die Augen schließt ??? Denn was kommt als Nächstes? Bei Web-Surfern eine Augenlid-Innenseiten-Tätowierung mit unseren Impressen auf unsere Kosten?

Schildbürgerstreiche sind wahrlich ein Witz gegen diese unendliche Geschichte…

Big Apple und andere Monstrositäten


Big Apple – also New York – ist ja in den Kreisen der “Truther” für eine der größten Abzockaktionen der Menschheitsgeschichte bekannt: Erst pustet man ein paar Türme und ein Haus um – und dann “wundert” man sich darüber, daß jede Menge Gold und etliche 1.000 Seiten Belege irgendwelcher Finanztransaktionen weg sind… An der Börse gehen aufgrund herabfallender Flatterboliden die Kurse gewisser Fluggesellschaften in den Keller – welch ein Glück für den- oder diejenigen, die tags zuvor ganz zufällig genau darauf gewettet haben. Das erzeugte mal so eben nebenbei ein paar hübsche Milliönchen. Und ein gewisser Larry S., der die Türme gepachtet hatte, kriegt obendrein noch jede Menge Heu von der Versicherung und kann ganz entspannt die negativen Aspekte einer langen und teuren Asbestsanierung ausblenden…

In Wirklichkeit war das natürlich gaaaaaaaanz anders: Die Türme hatten nur einfach keine Lust mehr, wild umherfliegenden Moslems auszuweichen. So oder ähnlich verstehen es jedenfalls manche Leute, schnell richtig reich zu werden – und dank der Verblödungsindustrie interessieren wir uns lediglich dafür, ob das Pariser Hilton unten einen Pelzteppich hat oder blank “begehbar” ist. Während wir uns also um solche verhungerten Problembären kümmern, wird an den Schaltzentren der Macht ungeniert ein Taler nach dem anderen gescheffelt.

Aber auch beim kleinen Apple für die Hosentasche rollt der Rubel. Er ist zwar in bezug aufs Logo etwas angenagt – aber keineswegs angeschlagen. Zu begehrt sind iPad, iPhone, iNfache Gegenstände wie iErbecher, iErschneider, iErlöffel aber auch iErkuchen und selbst iErmassage beim iSenhart konsum- und genußorientierten Pöbel.

Aber meist ist besagter Pöbel nicht nur genuß- und konsumgeil bzw. wild auf Statussymbole; nein – fast ausnahmslos ist diese gelebte Oberflächlichkeit auch noch mit Dummheit gepaart, was schlußendlich logisch erscheint, da letztere Voraussetzung für erstere ist.

Des Pudels – äh… Apfels Kern ist der:  Gäbe es nicht so viele dumme Leute, die MEIN Geld haben, hätte ich es ja. Die erste – und zugegeben ganz schön krasse – Möglichkeit wäre: Die Leute müssen einfach weg. Aber das mit der Erberei wäre schon irgendwie ziemlich unpraktikabel. Zweite Möglichkeit: Die Doofies geben mir MEIN Geld schon zu Lebzeiten, was allerdings mit deren Besitzdenken kollidiert. Also brauche ich ein – zwar lohnenswert erscheinendes, in Wirklichkeit jedoch billiges oder noch besser sogar wertloses – “Tauschobjekt”. Und was ist billiger als NICHTS? Nix! Nüscht! Nada! Niente!Nothing! Gar nichts! Denn nichts ist weniger wert als NICHTS!

Ergo: Ich gebe den Dummbratzen NICHTS und kriege dafür MEIN Geld. Und genau so funktioniert Abzocke: Ich verkaufe ein Versprechen, das ich einfach nicht halte! So einfach ist das. Ich muß niemanden überreden, mir was zu vererben und mich hinterher mit weiteren etwaigen Erben rumstreiten. Nein – am besten ich bescheiße auch noch gleich die Erben und überzeuge sie allesamt, mir freiwillig ihr – äh… MEIN Geld in den Rachen zu werfen.

Wie stelle ich das nun konkret an?

Ganz klar – im multimedialen Mobilfunk-Zeitalter vertickt man sinnfreie Abos auf noch sinnfreiere Downloads. Wer noch kein Ding am Kopp hat, kann sich nun endlich mit dem Jojo einen an die Omme bratzen: Das JoJo-DeLuxe-Abo brächte einem, mir auf den Leim gegangenen Deppen 7 “wichtige Downloads” pro Woche für nur verschwindend kleine 4,99 €. Natürlich wird diese Info wieder einmal – ganz im klassischen Abzocker-Stil – mindestens ebenso verschwindend klein im Kleingedruckten verschwinden. Eine sogenannte Abofalle muß also her – irgendwelchen Schnullifax, den die zukünftigen Opfer dann downloaden können, werde ich schon finden.

Was man abonnieren kann? Hm… Einen IQ-Test und ähnlichen Schnick oder/und Schnack! So nach dem Motto “Kannst Du sitzen? Ja / Nein / Weiß nicht…”, wobei man dann je nach Antwort 100, 90 oder 80 IQ-Punkte abstauben kann. Das reicht doch. Und das Ergebnis schicke ich aufs Handy – also brauche ich die Handynummer! Gefickt eingeschädelt! Denn bupps – wer hätte das gedacht – hat’s dem Depp’ ein Abo eingebracht…

Schnell, wie ich nun mal von Natur aus bin, habe ich also diese Seite ins Netz gestellt:

Mobiledownload24.com

Natürlich braucht das Ganze auch einen „seriösen“ Anstrich – daher noch schnell ein – natürlich abmahnwürdiges, ungültiges und nicht den Mindestanforderungen entsprechendes – Impressum:

Impressum

Daß eine E-Mail-Adresse fehlt, der Impressumstext nur als Bild vorliegt und somit nicht barrierefrei bzw. allgemein zugänglich ist, fällt eh keinem auf – genausowenig wie der Fakt, daß auf der Kundendienstseite kein Link zum Impressum existiert. Egal. Alles Deppen! Ich habe fertig!

Doch was nützt einem ’ne schöne bunte Seite, wenn die keiner kennt? Ich will ja schließlich schnell meine Millionen… SEO? Partnerprogramm? Echte Bewertungen? Nöööööö - ehrlich dauert’s zu lange!

Fake- äh… Entschuldigung…  Facebook !!! Das ist ja der Deppen-Tummelplatz schlechthin! Es gibt zwar (noch) ein paar Spaß- und Verblödungsverweigerer – aber die Masse spielt oder/und spammt sich gegenseitig mit Müll zu – das sind optimalste Voraussetzungen für mein Vorhaben.

Ich erzähle einfach, ich verschenke ein iPhone an die iErköppe! Also wird die nächste Seite ins Netz geklatscht. Und ganz ehrlich: Da verzichte ich lieber gleich ganz aufs geforderte Impressum, bevor wieder einer rummeckert…

Welche Farbe?

Beim (E)i der Kolumbus – daß das sooooooo einfach ist… Und wer sein vermeintliches iPhone „abholen“ will, landet auf der o.g. ersten Seite und muß dort seine Handynummer angeben, um überhaupt eine „Gewinnchance“ zu erhalten. Hähähä, ein Abo-Opfer! Den Hinweis liest doch keiner. Und wenn – die Trottel denken echt, ein Eintrag „Ohne Abo“ bei der Angabe der Wunschfarbe auf Facebook würde reichen… Der Rubel rollt also schon mal. Gut!

Aber er rollt noch nicht schnell genug! Das kann man noch pushen! Also noch mehr versprechen! Meine nächste Seite wird also diese hier:

24 Dosen "Monster" gratis!

Dort verspreche ich einfach den ersten 100.000 Idioten, die meine Abzockseite freiwillig bewerben, 24 Dosen „Monster“. Das sind schlappe 2,4 Mio Dosen. Daß die mich sogar im Großhandel in etwa ebensoviel kosten, wird ja wohl keinem auffallen. 2 Mio Werbebudget? Peanuts… Immerhin habe ich gerade erst 100.000 iPad 3 verschenkt…

100.000 iPad 3

Wenn da nur nicht immer diese elenden Störenfriede und Volksaufklärer von Mimikama & Co mit ihren hetzerischen Unkenrufen wären und versuchen würden, die Opfer-Deppen aufzuklären und vor Betrügern … äh …. Geschäftsleuten wie mir zu warnen… Diese grottige Seite  Mimikama.at nervt mich so richtig! Aber ehrlich: Irgendwann kriege ich auch noch Euer Geld, Ihr Miesmacher-Ösis. Denn der fortschreitende Hirntod der Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten! Hähähä…

Und morgen? Mal sehen…. Aha! Ich hab’s! Ich verschenke an die ersten 100.000 Spacken jeweils eine echte Merkel als Haushaltshilfe. Einfach nur den Startcode „Ich bin schwachsinnig“ an 0190666666 simsen!

PS: Über die unseriösen Machenschaften der Zossener “my mobile company GmbH” berichtete am 07.05.2011 auch schon Computerbild, in deren Abzocker-Datenbank Mobiledownload24.com ebenfalls eingetragen ist. 

Facebook und Konsorten vs. Datenschutz


Ja ja, das Gesichtsbuch. Wir regen uns immer gern schnell mal über die Datenkraken auf, posten aber hinterher die Bilder unseres Neugeborenen… So ist das eben. Aber dieses Phänomen betrachten wir demnächst (2017 ??? *lol*) in den FAQ von Eitico.de.

Mal davon abgesehen, daß ohnehin jeder selbst schuld ist, der Facebook und Konsorten nutzt, sorgen sich Datenschützer und Politiker um die Sicherheit unserer Daten, da sie einmal im Jahr an unser aller Wohl denken. Stasi 2.0 ja, aber bitteschön nicht made by Google und Facebook – dafür gibt es schließlich den grün-blauen Sumpf (ausnahmsweise mal nicht den braunen oder roten), bestehend aus Bullerei, LKA, BKA, VS, BND bis hin zu RTL, ZDF, MFG und BUS. Aber darum geht es ja gar nicht.

Es geht viel eher darum, daß Facebook “ein paar” Daten erhält, wenn man auf eine Seite mit einem entsprechenden Plugin kommt. Ist man dann auch noch gerade bei Facebook eingeloggt, bekommt Facebook so richtig Futter. Und das ist denen, die so um unser Wohl besorgt sind, ein Dorn im Auge. So regen sich die Datenschützer darüber auf, wenn jemand sein Recht auf persönliche Dummheit nutzt und a) bei Facebook facebookt und b) ohne sich bei Facebook auszuloggen andere Seiten benutzt. 

Nun hat das natürlich wieder Folgen für die armen Gewerbetreibenden. Nicht nur, daß sie sich aus Angst vor Abmahnungen einen Kopf um ein Impressum bei Facebook machen müssen – nein – auch die “schnuckeligen” und überaus wichtigen  Plugins auf der Firmenwebsite sind tabu. Ein Kunde könnte ja ausspioniert werden, wenn er Facebooker ist.

Was heißt das nun wieder für die Webmaster der Firmenseite? Arbeit! Denn das Original-Plugin ist gegen eine “datenschutzkonforme” Lösung auszutauschen, die natürlich mal wieder irgendwo in den Tiefen des Netzes zu bekommen ist – aber natürlich nicht bei Facebook.

Der gemeine Netzsurfer wird bevormundet, um seine Daten zu schützen – aber der Kleinunternehmer, der sich gerade so eine Mini-Website leisten kann, muß Heerscharen von Anwälten und Webmastern beschäftigen, damit die AGB  (Stichworte Gerichtsstand und Erfüllungsort), das  Widerrufsrecht, die Batterieverordnung, die Verpackungsverordnung, die Kackengehverordnung und natürlich die Datenschutzerklärung dem Buchstaben des Gesetztes entsprechen. Und da Facebook nicht einmal die Möglichkeit eines Impressums bietet, benötigt man einen Server mit SSL-Zertifikat oder/und Ahnung – oder eben Geld für EiTiCo ;-)

Worauf ich hinaus will: Der kleine Blumenladen-Inhaber und die Nagelstudio-Tante sind in der Pflicht – deren Eigeninitiative ist gefragt. Genau wie Allwissenheit und ihr Geld. Oder man riskiert teure Abmahnungen. Doch auch dann ist wieder Geld gefragt…

Man benötigt also sowas wie ein Dummy-Plugin. Es ist da; man kann es sehen - aber es ist nicht aktiv. Man kann es aber bei Bedarf aktivieren, wenn man den Drang verspürt, die betreffende Seite zu “teilen”.

Die Krux dabei ist, daß man im Code rumfriemeln muß. Runterladen kann man sich eine sogenannte 2-Klick-Lösung hier; Informationen dazu  gibt es dazu hier. Aber selbst diese ist mittlerweile umstritten, wie man auf dieser Seite im Abschnitt ‘Schützt mich die “2-Klick-Lösung”?’ oder auch hier lesen kann. Das ganze Thema ist zwar eigentlich schon etwas älter; allerdings hat es an Aktualität nichts eingebüßt, da wir alle nach wie vor davon betroffen sind und auch noch lange keine passable Lösung in Sicht ist!

Tja, man steht jedenfalls ziemlich im Regen. Letztendlich liegt es doch am Surfer, ob er sich bei Facebook anmeldet oder nicht. Aber der wird “geschützt” und bevormundet. Vielleicht möchte er ja gerade genau diese eben geposteten Daten an irgendwelche Server in den USA übertragen? Der User wird überall gewarnt, überall kann er es lesen - aber die Datenschützer beschließen, daß er das nicht müsse, weil er dazu zu blöd sei. Aber wir müssen alles lesen und alles wissen; wir Seitenbetreiber haben es auszubaden. Warum nicht Facebook? Damals wäre es anders gewesen: Die Reichs-Internetbehörde (*lol*) hätte Facebook in Deutschland einfach den Saft abgedreht und die “Sende”-Lizenz entzogen, fertig. Aber das wäre ja wieder diktatorische  Bevormundung… Logisch? Logisch! 

Jedenfalls sind wir bei EiTiCo lernfähig und haben auf die 2-Klick-Lösung umgestellt. Das Original hat uns aber nicht zugesagt (etwas unkomfortable Designanpassung, viel zu viel Code, zu großer Platzbedarf); wir haben daher selbst eine entsprechende Lösung geschrieben (läuft mit einem kleinen Schönheitsfehler beim FB-Button als Beta im Blog). Dabei sind wir auf etliche interessante Sachen gestoßen:

if($("div#accordion").length){
      $.getScript("/js/plugins/jquery.accordion.js");
}

Es scheint jedenfalls so, als wenn der Testlauf funktioniert. Noch 1-2 kleine Bugfixes – dann darf das auch auf EiTiCo.de runtergeladen werden… Wir halten Euch auf dem Laufenden. Happy Sharing!

Schwarze Schafe: Black Hat Webmasters


Ich bin wieder einmal erstaunt, um nicht zu sagen entsetzt, was man so alles findet. Black Hat SEO sollte allen ein Begriff sein. Aber es gibt noch mehr Schwarzhüte – zwar vielleicht nicht unbedingt im technischen, wohl eher im ökonomischen aber auf jeden Fall im moralischen Sinne.

WordPress ist ja eine feine Sache. Und auch wenn es von der Lizenz gedeckt ist, das Entfernen des “powered by wordpress”-Schriftzuges am Seitenende ist irgendwie unfair und wird überlicherweise auch nicht gemacht.

Soweit die Einleitung – mal bitte im Hinterkopf behalten!

Interessant wird es, wenn man im Netz mal so die regionale Konkurrenz ableuchtet. Dann findet man von der Agentur, die alle möglichen Bereiche (Grafik, Audio, Video, Models) abdecken will, 2 Facebook-Seiten. Null Inhalt und nicht einmal ein Impressum. Ok, da lächelt man müde. Ein (bzw. zwei – links u. rechts…) Blick(e) auf die Schultern: Teufel links, Engel rechts –  und der Teufel flüstert: Abmahnung! Schon wird aus dem Lächeln ein Grinsen…

Aber dann kommt der Engel ins Spiel: Selbst weiß man auch nur durch Zufall von der Impressumspflicht bei Facebook… Vor nicht allzu langer Zeit stand man selbst vor einer leeren FB-Seite… Abmahnungen sind die Pest – selbst will man keine haben. Der Konkurrent will auch nur leben und seine Familie ernähren. Und vor allem: Selbst weiß man auch nicht alles. Also Thema erledigt – ‘Fair Play’ und Ruhe… Leben und leben lassen.

Trotzdem ärgert man sich aber, wenn gerade diese Konkurrenz sämtliche guten Aufträge in der Region abgreift. Allerdings kann man das auch so sehen: Die Kunden kennen eben noch nichts besseres. Also heißt es: “Ranklotzen!”

Die o.g. Agentur macht grafisch bzw. optisch gute Arbeit. Die Seiten sind zwar umständlich programmiert – aber das Erscheinungsbild ist wirklich gut. Der Code ist individuell (also kein WP, Typo usw.) – dafür aber auch nicht valide. Und von der SEO ist auch nicht gerade viel zu sehen… Alles in allem kann man das aber anbieten – wer eine Website braucht, kriegt eine und kann sich damit sehen lassen. Mehr aber auch nicht!

Aber es gibt noch mehr “Konkurrenz”. Die Optik geht zwar noch gerade so (allerdings nur mit ganz viel gutem Willen – und jetzt mal bitte an die Einleitung denken…) und im Footer prangt anstelle der WP-Passage ein wichtig klingendes “designed by XYZ”. Oooooookay – ist nicht verboten…

Wobei das “designed” aber total übertrieben wirkt, wenn man unkomprimierte Hintergrundbilder (> 1MB !!!), 3 RSS-Feed-Buttons (von denen 2 ins Leere zeigen) und ein Kontaktformular findet, bei dem das Textarea gerade mal  9 Zeichen breit und 10 Zeilen hoch ist. Daß 3 nicht vorhandene Buttons auf Facebook, Twitter und RSS-Feed (doppelt hält besser, vierfach erst recht) linken und der einzig irgendwo richtig verlinkte Feed LEER ist, scheint da nur nebensächlich. Aber das beste: Der Websitebetreiber (also der Kunde dieses “Webmasters”) hat ein tolles Impressum nach § 6 TDG. Wie bitte? Benutzt man dafür nicht seit 2007 § 5 TMG? Und vor allem: Es ist keine Rechtsform und kein Geschäftsführer ersichtlich - und ich bin mir zu 90% sicher, daß es sich nicht um ein Einzelunternehmen handelt, bei dem das entfallen würde..   

Qualität ist irgendwie anders. Doch ich bin mir sicher, daß dieser “Webmaster” ein “Schweinegeld” für diese “Leistung” kassiert hat. Die ehemals vordere Plazierung auf der SERP ist weg, dank nicht vorhandener SEO. Und sämtlicher Content wird von einem anderen Server nachgeladen.

Diese Seite ist so abartig organisiert, daß man dem “Webmaster” Berufsverbot erteilen sollte!

Aber gerade wir können ja auch nörgeln – EiTiCo ist noch offline, und Fätt-Boys Online steht immer noch so im Netz, wie ich es vor Urzeiten kreiert habe. Das ist daher auch nicht gerade repräsentativ. Aber die liebe Zeit… Kundenaufträge sind eben wichtiger. Doch wir können mittlerweile wenigstens DAS HIER (mal nach “trisepo” suchen – ca. Platz 10) vorweisen, was bedeutet, daß wir lernfähig sind. Bei einigen anderen bin ich mir da nicht so sicher…

Übrigens: Wer mal wissen will, was GUTE Arbeit kostet:
http://www.webkalkulator.com/kostenrechner.asp

Facebook und der lange Arm des Gesetzes


Auf allen unseren Facebook-Projektseiten wurden die Impressen aktualisiert und die Anzeige (etwas) beschleunigt. Die alte Lösung über die “StaticHTML” genannte Applikation eines Anbieters auf Facebook war (scheinbar aufgrund zu hoher Server-Last) unzumutbar. Weiterhin wurden sämtliche Seiten untereinander per Tab und DropDown-Eintrag verlinkt. So entfällt das lästige Suchen in den „Gefällt mir“-Angaben, wenn man beispielsweise mal von Fätt-Boys zu EiTiCo wechseln möchte…

Als Facebook-Neuling eine schnelle und unkomplizierte Lösung zum Erstellen eines Impressums zu finden, ist relativ schwierig. Wenn man nun keine Lust auf Mega-Ladezeiten hat und als Admin nicht immer nur den Bearbeitungsmodus sehen möchte, wenn man selbst mal die Seite ansehen möchte oder auch einfach nur keine Lust hat, seine Daten für irgendwelche Applikationen von Fremd-Anbietern freizugeben, benötigt man ein SSL-Zertifikat. Ob die Richter vom LG Aschaffenburg, die mit Urteil vom 19.08.2011 (Az: 2 HK O 54/11) entschieden haben, daß der Schriftzug “Info” bei Facebook NICHT ausreicht (und man demzufolge wahrscheinlich auch demnächst wegen eines fehlenden bzw. fehlerhaften Impressums abgemahnt werden kann), überhaupt wissen, was das ist?

Wir möchten wirlich mal sehen, wie ein deutscher Richter ein Impressum für eine Facebook-Seite anlegt. Wir glauben, wir würden uns totlachen!

Prinzipiell ist der Gedanke, den “Verursacher” einer Website schnell ausmachen zu können, schon in Ordnung. Allerdings stimmt es uns traurig, daß man den ehemals als Volk der Dichter und Denker bezeichneten Menschen in diesem einst so schönen Land hier nicht einmal mehr zutraut, unter “Info” auf die “Homepage” und dann dort auf das “Impressum” zu klicken…

Was erwartet denn der Durchschnitts-Deutsche bei einem Klick auf “Info”? Den neuesten Brustumfang von Pam Anderson nach dem letzten Silikon-Update? Einen Gutscheincode für ein 1-Probeexemplar-BILD-Schnupperabo? Jamba-Klingeltöne? Highlights aus dem Arbeitslosen-TV? Neueste Trend-Locations zum Chillen und Abhängen? Battle-Rhymes auf Kiez-Deutsch?

Scheinbar ja. Insofern: Liebe Richter, wenn dem wirklich so ist, könnt Ihr Euch das auch sparen. Deutsche Ghetto-Kids wissen dann sowieo nicht, was “Impressum” bedeutet… Und postalische Adressen sind dann erst recht überflüssig – Briefe schreibt eh niemand mehr.