Facebook-Apps – Part 3


Jetzt wird es aber wirklich so richtig albern: Eine neue unendliche Geschichte nimmt scheinbar ihren Lauf…

Seit gefühlten 100 Jahren funzen unsere Facebook-”Apps” – es sei denn, sie funktionieren gerade einmal nicht… – z.B. wegen solcher Geschichten

Hm – der “Bug” wurde fix gefixt… ;-)
Soweit, so gut…

Sollte man meinen!

Denn nun – gerade in einer Phase, in der ich temporär dem App-Entwicklungs-Wahn* verfallen bin – haperte es auf einmal beim Erstellen neuer “Apps” fürs Fratzenbuch. Nach dem Zusenden einer Ausweiskopie, die mich von robotigen Bots abgrenzt und mich als lebendige humanoide Zellkultur ausweist und outen soll, erwartete ich dummerweise so etwas wie eine Antwort.

Nach vier Stunden “plingte” und “ploppte” es in meinem Nachrichten-Bereich. Mir keiner Schuld bewußt beäugte ich voller Vorfreude die “Antwort” – und es verschlug mir fast die Sprache:

Screenshot FB-App

Textbausteine waren gestern. Heutzutage nutzt man wohl das Tool “Phrasengenerator v1.0 beta” der “Basta! IT Solutions Inc.”

Endgültig? Geschlossen?

Man macht sich die Sache bei FB ja so richtig einfach. Ein Art Verwarnung, ein Hinweis, eine temporäre Sperrung der App oder dergleichen wären wohl wesentlich sinnvoller und hilfreicher gewesen. Vor allem würde mich bösen Menschen mal interessieren, gegen welchen Punkt der Richtlinien ich verstoßen habe bzw. welche “SCHÄDEN” ich verursacht haben soll! Lächerlich!

Natürlich habe ich erst einmal recherchiert – schließlich wäre ich gern eine passende Antwort in Richtung FB-”Support” losgeworden. Allerdings solllte ich dann aber auch im Recht bzw. unschuldig sein…

Nun ja… *schäm*

Vielleicht habe ich wirklich einen Punkt in den Richtlinien überlesen (wie z.B. Punkt 4.8 ‘Entwickle keine App, deren Hauptzweck es ist, Nutzer von Facebook wegzuleiten.’)  In schönstem säuselnden Amerikanesisch wird einem erklärt, was man nicht darf.

Aha! Allerdings ist mir das wirklich neu. Gab es diese Bestimmung auch schon, als wir unsere “Apps” entwickelt haben? In einer Ära vor Äonen, als es lediglich darum ging, SEITENREITER  bzw. TABS zu erstellen? Weder habe ich einen Review angefordert, noch einen Vertrieb dieser “Apps” beabsichtigt. Sie sollten lediglich die Navigation um einen Homepage-, Blog-, RSS-Button u.ä. erweitern.

Na ja, vielleicht fehlt ja auch noch die Datenschutzrichtlinie für die Applikation (lt. Policy nötig, in der App-Verwaltung aber kein Pflichtfeld), die mir das Besuchen einer Homepage, eines Blogs, eines Shops oder das Aufrufen eines Feeds ermöglicht.

Wahrscheinlich muß erst ein Fenster aufpoppen, in dem das User-Foto neben dem App-Icon zu sehen ist. Darunter steht dann solche Sülze wie

Jetzt surfen

Durch das Anklicken von „Jetzt surfen“ erhält diese App

Deine allgemeinen Informationen.

Indem Du fortfährst, stimmst Du den Datenschutzrichtlinien von EiTiCo zu.

Diese App darf nicht in Deinem Namen posten.
Nicht gepostete Beiträge kann niemand sehen.

[ Blockieren ]     [ Problem melden ]

Auch wenn es Dein Nutzererlebnis ungemein schmälern wirdt – aber
nun kannst Du Facebook verlassen und die gewünschte Seite aufrufen.

Damit Dir das nicht ungewollt passiert und wir Dich in Zukunft vor Dir selbst
schützen wollen, bauen wir an dieser Stelle demnächst ein Captcha ein!

[ Letzte Chance: Blockieren ]     [ Letzte Chance: Problem melden ]

 [ Allerletzte Chance: Wirklich nicht? ]

Sorry – aber “idiotisch” ist wirklich alles, was mir dazu einfällt. Man kann es manchmal wirklich übertreiben!

Und das Allerbeste: Scheinbar habe ich jetzt zu allem Überfluß auch noch eine Like-Sperre bekommen – sprich: Mit dem Drücken des “Gefällt-mir”-Buttons ist es (erst einmal?) Essig. Irgendwie haben die mich gar nicht lieb… :-)


* Zum Thema Entwicklungswahn – siehe oben:

Screenshot


Der Rundumschlag: Frisches Aussehen für die App-Icons… Jedoch: Ist das legendäre “f” etwa eine Urheber- oder Markenrechtsverletzung? Wenn ja, dann können sich wohl Millionen Anbieter kostenloser Icon-Sets warm anziehen…

PS: Gut gemachte Icon-Sets gibt es z.B. hier oder hier


Facebook-Apps – Part 2


Natürlich trifft das App-Problem auch auf alle anderen FB-Seiten zu, die wir so unter unseren Fittichen haben – angefangen bei den eigenen Projekten Fätt-Boys, EiTiCo, DiSePo, TRISEPO… bis hin zur Barther Freilichtbühne

Screenshot Redirection-Erkennung

Das Social-Media-Netzwerk Facebook bemängelt bei Apps neuerdings serverseitige Umleitungen.

Da wir das Problem bekanntlich bereits identifiziert haben, steht einem Bugfix in den nächsten Tagen nicht im Wege. Bei der HBZ Branse GmbH war es ja auch in ein paar Minuten erledigt…

PS: Wir haben keine Ahnung, wie lange das schon so buggy war… So wie im PS zum Artikel “Bugfix” bereits angemerkt: Man darf uns auch gern bezüglich solcher Sachen kontaktieren!

Facebook-Sensation 2014


Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Und dabei dachten wir eben noch, es wäre gerade mal Pfingsten… Denn man macht uns, den bei Facebook agierenden SocialMedia-Betreuern, förmlich ein Geschenk: Man erfüllt uns nämlich einen lang gehegten Wunsch – und das ist DIE SENSATION 2014 !!! Das #Risiko einer #Abmahnung wird nämlich ETWAS kleiner…

Wir hatten ja schon mehrfach unseren Unmut über die in unseren Augen vollkommen bescheurte Rechtsprechung zum Thema #Impressum auf #Unternehmensseiten bei #Facebook geäußert – aber auf uns hört ja niemand! Die Protestrufe verhallten ungehört…

Facebook hat aber nun endlich ein Einsehen gehabt und auf die dummen Entscheidungen der Richter vom LG Aschaffenburg (Az: 2 HK O 54/11; Urteil vom 19.08.2011, Grundlage für zahlreiche #Abmahnungen) reagiert. Das Netzwerk bietet mit dem aktuellen #Update (das spätestens am 22.06. eine automatische Design-Anpassung aller Unternehmensseiten vorsieht) endlich auch “Nicht-Nerds” die Möglichkeit, ein Impressum anzulegen, das sowohl in der Desktop- als auch in der Mobilansicht gesetzeskonform findbar, sichtbar und erreichbar ist. Da sage noch einer, es gäbe keine Wunder…

 

Und so sieht es aus:

 

Anlegen des Impressums im Administrationsbereich

 

Einblendung des Links (Desktop-Ansicht)

 

Aufruf des Impressums (Desktop-Ansicht;
über “Info” oder den neuen Link “Impressum” erreichbar)

 

Einblendung des Links (Mobil-Ansicht)

 

Aufruf des Impressums (Mobil-Ansicht)

 

Bleibt nur zu hoffen, daß diese Änderung Bestand hat. Und vor allem: Daß die Richter, die bisher entweder nicht so viel Glück beim Denken oder zumindest massive Probleme mit ihren Geleemurmeln hatten, nun auch endlich in der Lage sind, bei Facebook Adreß- bzw. Kontaktdaten zu Unternehmen, die dort präsent sind, zu finden…

 

Bäh! Zucker ist Scheiße!


PROLOG:

Hallöle, liebe Leser-Gemeinde!

Die eigentliche Überschrift des heutigen und für mich vollkommen typischen Mecker-, Hetz- und Nörgel-Artikels lautet genaugenommen:

“Eine weitere unendliche Geschichte”
oder
“Obelix würde sagen: »Die spinnen, die Richter…«”
oder
“Jura für Dummies, Folge 6.321.978″
oder
“Zucker ist Scheiße”

Leider paßte sie (die Überschrift) so in dieser Form beim besten Willen nicht in den dafür vorgesehenen Bereich, ohne das Seitenlayout komplett zu verhunzen… Außerdem möge man mir bitte verzeihen, daß ich an Trivialsprache erkrankt bin – ich habe mich scheinbar mittags im Kinder- bzw. Bildungsfernsehen damit angesteckt… Also SORRY!

Doch zum Thema: Heute geht es an dieser Stelle mal wieder um Richter, #Facebook und Impressen – wer hätte das gedacht… Der #Terror durch dumme deutsche Richter geht ja immer weiter: Da der durchschnittliche Facebook-Nutzer ihrer Meinung nach ja mindestens genauso dumm ist wie sie selbst, wird er niemals ein #Impressum finden, wenn nicht auch  ”Impressum” (oder gnädigerweise ”Kontakt”…) davor steht – soweit die Meinung der Robenauslüfter seit nunmehr 3 Jahren…

Facebooks Rubrik “Info” reicht schließlich nicht. Kein normaler Mensch vermutet dahinter so etwas wie “Informationen”… (Bei deutschen Richtern mag das ja durchaus so sein…”Euer Ehren” ist tot. Die zukünftige korrekte Anrede ist dann wohl “Eure DAUigkeit”…)

Ein Impressum in der über “Info” aufrufbaren Beschreibung brachte damals also reinweg gar nichts…

Alsbald nach dem berüchtigten Urteil des Landgerichts Aschaffenburg 2011 kamen die ersten #Impressum-Apps. Wer keine freigabehungrigen, möglicherweise mit Werbung überladenen und teilweise ewig ladenden Drittanbieterapplikationen aus Timbuktu einbinden wollte, mußte aber wohl oder übel über Facebooks Entwickler-Bereich selbst ein Impressum erstellen. Die Hürden dabei (zumindest für viele Mitmenschen): Man benötigt einen Server/Webspace bzw. eine Domain mit SSL-Zertifikat und grundlegendes Web-KnowHow (HTML, FTP…)… Zu allem Überfluß mußte man auch die versteckte Anleitung im Netz finden. Doch dann stand der eigenen Impressums-App nichts mehr im Wege – oder zumindest nicht viel… (Ob ein einziger deutscher Richter dazu in der Lage wäre? Ehrlich gesagt habe ich da so meine Zweifel…)

(Wir gehen mal davon aus, daß jeder weiß, was in ein gesetzeskonformes Impressum gehört – von daher nehmen wir mal an,. daß die Impressums-App entsprechend richtig erstellt wurde…)

Die Freude währte jedoch nur kurz. Spitzfindige User fanden heraus, daß die ganzen Reiter inkl. der tollen, eben erstellten Impressums-App gar nicht auf Mobilgeräten angezeigt wurden! Was für eine Crux… Ergo: Mobilansicht ohne Impressum – das Damoklesschwert namens #Abmahnung schwebte über einem und drohte, auf einen herabzusausen…

Doch da – ein Lichtschein am Horizont! Dieses ominöse Feld ”Info” war ja irgendwie noch da! Da dachten sich wiederum andere spitzfindige User, daß sich da doch was machen lassen müßte…

Und so war es dann auch. Eine kleine und feine, jedoch überaus geschickte Ergänzung wurde fortan auf Mobil- als auch auf Desktopgeräten gezeigt; auf letzteren, “normalen” PCs und Laptops wurde damit die gerade vor kurzem so stolz kreierte und eingebunde Impressums-”App” eigentlich vollkommen überflüssig.

Doch der Gott der Spione, Datensammler und Agenten haderte mit den gemeinen Erdlingen. Der Kopf der größten Datenkrake neben Google, Mr. Sugarmountain, ersann Teuflisches mit seinen diabolischen Spießgesellen: Eine Designänderung bei der Anzeige auf Tablet, Smartphone & Co! Der “Info”-Bereich mitsamt seinen cleveren Ergänzungen wurde schlichtweg wegrationalisiert!

Private Seiten bzw. User-Profile waren zwar auch weiterhin mit allen denkbaren Vorzügen ausgestattet - Reiter, “Info”-Rubrik… – alles da! Nur die Unternehmen, die anstelle von “Profilen” bzw. “Chroniken” eben nur “Seiten” betreiben, waren in den Popo gekniffen. Nett! Gerade von denen will der halbe Euro (also Mark) mit dem süßen Nachnamen ja immer Geld für die Bewerbung von Beiträgen, für höhere Reichweiten – also für ordinäre WERBUNG…

Deutsche Begehrlichkeiten, die auf nationalem Recht basieren? Egal! Deutschen Unternehmen das Leben erleichtern? Nö. Deutsches Geld abzwacken, wo es geht? Aber immer! Scheiß doch auf die doofen Deutschen, wenn sich dieses blöde Denunziantenvolk selbst mit Abmahnungen das Leben schwer macht…

Derzeit ist es jedenfalls so, daß man als Betreiber einer Unternehmensseite auf NORMALEM WEGE eigentlich gar kein Impressum einbinden kann, welches auf Mobilgeräten angezeigt wird, selbst wenn man wollte! Es geht nur mit Trickserei – und auch nur so lange, wie Facebook nichts ändert…

So ziemlich die einzige, somit fast die allerletzte und auf jeden Fall extrem unschöne Möglichkeit wäre ein Verweis in einem Bild auf ein etwaiges Impressum unter dem Punkt “Weitere Informationen”. Back to the roots! Info-Bereich? Da waren wir doch schon mal!

Von FB-via-Desktop-Guckern wird man dann zwar definitiv für absolut grenzdebil gehalten werden - aber das ist eben der Preis, den gesetzestreue Seitenbetreiber bei Facebook in Good Old Germany zahlen müssen… Die Frage ist nur, WO man z.B. im Titelbild den Hinweis unterbringt. Erstens ist je nach Firmenname das Display mit selbem mehr oder minder zugekleistert; zweitens ist der angezeigte Bildausschnitt des Titelbildes anders als auf Desktopgeräten und Laptops. Dort hängt der Verweis dann irgendwie in der Mitte… Zumal Facebook oder auch der ein oder andere Androide  manchmal ein Eigenleben entwickeln. (Das ist die nette Umschreibung dafür, daß ich nicht weiß, an welchem Knopf, Hebel oder Button ich ausversehen angekommen bin, um etwas zu verstellen… Liegt es am Zoom? Denn auf einmal sieht mein Screen(shot) ganz anders aus…)

Jedenfalls kam mir dann eine Idee: Ein Verweis im Profilbild bzw. Logo !!! Häßlich, kaum zu erkennen, total bescheuert – aber dadurch wenigstens extrem gut zu unserer Rechtsprechung passend…

Im Moment ist es jedenfalls so, daß man – ganz gesetzeskonform – mit Klick #1 das Bild aufrufen und mittels Klick #2 auf einen Link in der Bildbeschreibung zum Impressum gelangen kann. (Zweimal zu klicken ist ja gerade so erlaubt…)

Wie gesagt: Im Moment. Noch! Aber wer weiß, was sich die Progger vom Fratzenbuch demnächst wieder alles einfallen lassen, um uns zu ärgern. So langsam habe ich jedenfalls darauf keine Lust mehr… Doch was will man machen? Facebook den Rücken kehren und auf diese heutzutage extrem wichtigen #SocialSignals verzichten?

Ansonsten bleibt wirklich nur ein Ignorieren der #Impressumspflicht - und (wenn jemand frecherweise abmahnt) der abendliche Besuch mit dem Baseballschläger beim Abmahner, um den Kontostand nach durchstandener Farce wenigstens wieder auszugleichen…

Der Haken bei der Variante mit dem Logo: Auf einem Samsung GT-S5670 beispielsweise ist die Grafik, die ansonsten von recht guter Qualität ist, so klein und verschwommen, daß sie eigentlich und auch uneigentlich gar nichts nutzt. Selbst wenn ich in Mikro-Zwergen-Schrift “ZOOMEN !!!” ranschreiben würde, würde das nichts bringen. Das wäre ja wie:

“Das ist so dunkel hier – ich finde den Lichtschalter nicht!”
“Dann knips Dir doch einfach mal das Licht an!”

Ebenso wenig, wie ich eine Aufforderung zum genauen Hinsehen hinterlassen kann, kann ich einen lesbaren Hinweis auf ein Impressum anbringen… Da nutzt es auch nichts, daß das eigentlich ansonsten alles gut mit 2 erlaubten Klicks funktionieren würde… Man muß die Hyroglyphen kennen – also wissen, daß die Mikro-Krakel auf dem Bild einen Impressums-Hinweis darstellen sollen… Doch das paßt ja nun mal so gar nicht zur gesetzlichen Auflage, für Blinde, Tote, Analphabeten und Richter einen schnell zu findenden, weithin sicht- und lesbaren, “Impressum” oder “Kontakt” genannten Verweis einzubinden, von dem man mit maximal 2 Klicks zu einem Impressum gelangt…

Unterm Strich bleibt eigentlich nur eine Variante übrig: Man legt einen Beitrag mit einem sichtbaren Link auf das Impressum an – und fixiert ihn. Damit ist er oben angetackert… (Unbedingt alle paar Tage kontrollieren, ob er noch fixiert ist !!!)

Daß diese Funktion von Gesichtsbuch abgeschafft wird, halte ich für unwahrscheinlicher als weitere Designänderungen… Ob es allerdings ausreicht, wissen nur die Götter – und deutsche Richter, die sich scheinbar für solche halten.

Denn immerhin muß man erst einmal scrollen… Wobei es allerdings Millionen Websites gibt, die den Impressums-Link nur im Footer haben… – ich wäre diesbezüglich also relativ entspannt…

Fazit: Der scheinbar so verlockend süße Berg Zucker ist in Wirklichkeit nicht viel mehr als ein riesengroßer, dampfender Haufen Scheiße! Anders kann man es kaum formulieren… Denn entweder ignoriert Facebook wirklich deutsche Bitten, Anträge, Mitteilungen oder sogar Vorgaben – oder es ist so, daß die deutsche Justiz sich überhaupt nicht darum kümmert, was im “deutschen” Internetz passiert. Doch dann würde der besagte Haufen nur um so größer werden, weil die Typen in den scharzen Roben auch mit daraufgehören!

Für mich ist klar: Wenn ich kein Impressum anlegen KANN, brauche ich auch keins anzulegen! Ich kann auch kein Impressum im Display einer Tanksäule einblenden, nur weil ich mit dem Firmenwagen dort tanke und der Gesetzgeber es gerne so hätte !!! Ich kann auch nicht fliegen, auch wenn es hundertmal gesetzlich vorgeschrieben wäre!

DAS DRAMA:

Doch das deutsche Recht steht – wie so oft - im krassen Widerspruch zum normalen Menschenverstand! Das zeigt aber nur einmal wieder mehr, daß unsere neunmalklugen Richter strunzdumm sind! Letztlich bräuchte man nur Facebook die Auflage zu erteilen, für den deutschen Markt die Möglichkeit eines Impressums bereitszustellen, wenn sich Facebook dort – auf dem deutschen Markt – tummeln will! Ansonsten kommt eben das damals beschlossene  (und wieder verworfene) Stop-Schild! Bei dieser Vielzahl von FB-IPs (Serverfarm!)  macht die Sperrung durch ansonsten relativ nutzlose DNS-Manipulation nämlich fast schon wieder Sinn…  Zensur ist zwar prinzipiell Müll – eine Sperre als Druckmittel wäre hier aber sinnvoll – oder zumindest BUßGELDER, die FB löhnen muß, wenn man für Deutsche keine Möglichkeit, ein Impressum anzulegen, anbietet. Auch ein Verbot, FB gewerblich zu nutzen, würde helfen. Dann hat Mr. Shitstack… äh… Sugarmountain nämlich keine Werbeeinnahmen mehr! Und ratz-batz  gäbe es alsbald ein weithin sichtbares, schillerndes und leuchtendes Knöpfchen, auf dem “Impressum bearbeiten” o.ä. prangen würde. Geld ist heutzutage leider alles. Nur wird es “noch leiderer” meist den falschen Leuten aus der Tasche gezogen…

Aber wenn in der Regierung Sitzenbleiber, Plagiierer und noch größere Ganoven auf ihre Pensionierung warten und sich den Hintern plattsitzen, braucht man von unseren Richtern scheinbar auch nicht mehr zu erwarten…  Mich dürft Ihr jedenfalls alle mal am Popo knutschen! Ich werde sämtliche Titel- oder und Profilbilder ab jetzt mit entsprechenden Impressums-Hinweisen verunstalten – oder eben “Artikel” mit einem Link aufs Impressum “dauer-fixieren”. Andere User werden mich zwar für vollkommen bekloppt halten – aber so ist das eben, wenn man in einer Bananenrepublik lebt, in der Affen das Sagen haben!

Meine Erkenntnisse decken sich weitestgehend mit diesen Schilderungen: http://allfacebook.de/policy/update-nach-designaenderungen-anleitung-zum-sicheren-facebook-impressum

EPILOG:

Eine kleine Ergänzung zum Thema sei mir noch gestattet: Angenommen, wir haben wider Erwarten und allen Widrigkeiten zum Trotze ein Fleckchen gefunden, an dem wir einen mehr oder minder sichtbaren Hinweis aufs Impressum unterbringen können… Nun könnten wir ja auf die Idee kommen, unser eigentlich vollkommen umsonst programmiertes Impressum, also unsere Impressums-”App”, welche in der Desktopversion hinter einem mittlerweile komplett überflüssigen Reiter schlummert und dort ihr bedauernswertes Dasein fristet, zu benutzen…

Tja, nichts leichter als das… Unser Vermerk, den wir im fixierten Post oder in einem der Bilder unterbringen müssen, lautet dann ganz einfach:

IMPRESSUM: https://www.facebook.com/#!/eitico.de/app_312942075443614

Doch das sieht irgendwie extrem unschön aus. Ein URL-Verkürzungsdienst a la bit.ly oder tinyurl.com muß her… Das birgt aber auch gewisse Risiken… Was ist, wenn wir auf den Malediven weilen, der Dienst den Betrieb einstellt und 2.631 Abmahnungen auf uns warten, wenn wir wieder nach Deutschland einreisen? Folglich verzichten wir lieber auf Drittanbieter… Wer allerdings auch einen Twitter-Account hat, um z.B. von der höheren Reichweite zu profitieren, indem FB-Posts automatisch auch bei Twitter erscheinen, kann natürlich auch seinen dort hinterlegten und von Twitter “autokodierten” Link benutzen; einen solchen Verweis sollte man eh immer im Blick haben…… Für uns hieße das dann:

IMPRESSUM: http://t.co/FJ67uh8Qz6

Hübsch ist aber irgendwie trotzdem noch anders. Und eine solche Lösung macht eigentlich auch nur Sinn, wenn der betreffende URL http://www.pension-und-restaurant-und-bundeskegelbahn-zum-wilden-eber-kaiserslautern-ausbau.de/anbieterkennzeichnung-nach-telemediengesetz.html oder ähnlich lauten würde. Also machen wir es ganz schlicht und einfach:

IMPRESSUM: http://eitico.de/impressum

Das schreiben wir als Vermerk in den fixierten Post oder in eins der Bilder. Und auf dem Server schnappen wir uns die .htaccess und kreieren eine entspechende RewriteRule:

RewriteRule ^impressum/?$ {OHNE UMBRUCH}https://www.facebook.com/eitico.de/app_312942075443614 [NC,R]

Gesagt, getan, getestet und … verworfen !!! Wir sind nämlich beim Testen dieser grandiosen Idee auf die Erklärung gestoßen, warum  Facebook auf der mobilen Seite auf Reiter verzichtet: Sie funktionieren dort einfach nicht!

Nicht einmal die Anzeige eines Reiter-Inhalts bzw. einer App auf Desktop-Geräten klappt, wenn die mobile Seite https://m.facebook.com/eitico.de/app_312942075443614 aufgerufen wird:

Bleibt also nur, sich den Innereien der Impressums-”App”, dem Inline-Frame, zuzuwenden. Hinterlegt man in der .htaccess eine Redirection zu http://trisepo.com/facebook_i/eitico.html, funktioniert alles wie geplant. Ob das allerdings Sinn macht oder nicht, hängt vom Design des Inhalts und der Einbindung in das Design der Homepage ab. Zumindest hätte man so aber nur ein Impressum zu warten.

Jedenfalls kann man sehr viel mit einem wie auch immer gearteten Impressum bei Facebook rumspielen, wenn man zu viel Zeit hat…

Der absolute Hammer ist aber, daß der (nach ganz antiker Machart in den Info-Bereich eingepflegte) Verweis noch immer da ist und auch in der Mobilansicht auf Desktop-Geräten sofort ins Auge springt !!!   Man muß dazu nur einmal den URL https://m.facebook.com/eitico.de auf einem Computer oder Laptop aufrufen!!! Letzlich bluten wir von Facebook und Justiz gebeutelten Deppen also eigentlich nur dafür, daß Androiden und Äpfel-Phones die von Facebook gesprochene Sprache nicht verstehen… Ist das eigentlich dann wirklich noch UNSER Problem, wenn ein Gerät einen vorhandenen Hinweis nicht anzeigt - oder der User beim Surfen die Augen schließt ??? Denn was kommt als Nächstes? Bei Web-Surfern eine Augenlid-Innenseiten-Tätowierung mit unseren Impressen auf unsere Kosten?

Schildbürgerstreiche sind wahrlich ein Witz gegen diese unendliche Geschichte…

Nutzloser “Entkäferer”…


Was stellt man sich eigentlich unter einem DEBUGGER vor? Also so etwas bestimmt nicht!

Fehlererkennung? Ja…
Mögliche Ursachen? Nö…  – püh!

Mann, Mannn, Mann…. Also ehrlich mal… – Facebook! Der sagenumwobene Mark Sugarmountain sollte wohl mal mit seinen Mannen etwas nachbessern! In diesem Zustand ist der FB Debugger nämlich SCHROTT – und verdient seinen Namen nicht einmal ansatzweise!

Artikelbilder vs. Facebook


Wer kennt es nicht? Man hat eine schöne, tolle, informative Seite gefunden oder sogar selbst kreiert – und teilt sie bei Facebook…

Was kann man beim Teilen machen – außer einen eigenen Einleitungstext zu schreiben? Maximal eine von mehreren Miniaturansichen auswählen, ggf. auch das Bild ganz entfernen – oder neuerdings auch ein neues hochladen – je nachdem, wer wo welche Seite teilt. Mit einem beherzten Klick in den “gegrabbten” Beschreibungstext kann man – ob nun eigene Seite oder nicht – den Text verändern… Aber darum geht es hier nicht – hier geht es heute um die Anzeige des gewünschten Thumbnails.

Gut – wenn es eine fremde Seite ist, kann man nicht viel machen. Ist es aber eine eigene Seite, kommt man schnell auf die Idee, das eine oder andere Bild als Artikelbild zu hinterlegen (so wie z.B. bei einem WordPress-Blog), damit genau DIESES bei Facebook erscheint… Denn die Realität sieht so aus: 99 mal ist das Bild, welches man möchte, auswählbar – doch einmal passiert es: Es ist einfach nicht dabei! Es ist nicht auswählbar! Und dann entsteht besagter Wunsch, es so festzulegen – schon falls ein Dritter unsere Seite teilen will. Denn der lädt ganz bestimmt nicht unser richtiges Bild hoch, zumal er es ja gar nicht hat, wenn er es nicht gerade vorher auf unserer Seite “geklaut” hat…

Die Frage ist natürlich, wie man das nun realisiert. Wer schon einmal im Seitenheader mit

<link rel=”image_src”            href=”{$_PicUrl}” />
<meta name=”medium”        content=”image” />

“rumgespielt” hat, wird gemerkt haben, daß das bei Facebook, wenn überhaupt, nur bedingt etwas bringt. Die Lösung lautet:

<meta property=”og:image”          content=”{$_PicUrl}” />

Zusammen mit den anderen relevanten Tags, mit denen man definieren kann, wie Ziel-Url, Beschreibung usw. lauten sollen, ergibt sich folgender Block für die OpenGraph-Verarbeitung durch Facebook:

<meta property=”og:type”              content=”{$_Type}” />
<meta property=”og:title”               content=”{$_Title}” />
<meta property=”og:url”                  content=”{$_Url}” />
<meta property=”og:site_name”    content=”{$_Name}” />
<meta property=”og:description”   content=”{$_Desc}” />
<meta property=”og:image”           content=”{$_PicUrl}” />

Dabei ist darauf zu achten (so zumindest meine Erfahrung), daß ein kompletter Url (“http://….”) angegeben wird, nicht nur ein Bildpfad. Außerdem muß das Bild mindestens 200px breit sein und ebenfalls mindestens 200px hoch.

So – nun haben wir alles schön so geändert, wie es hier steht. Natürlich, nachdem o.g. Problem auftrat. Und auf der Suche nach Abhilfe förderte “Freund Google” diese Seite hier zu Tage. Aber wie zum Geier überreden wir jetzt Facebook, auch die geänderten Daten anzuzeigen? Denn egal, wie oft wir auch die Seite mit [STRG] + [F5] neuladen, den Seitenlink erneut zum Teilen eingeben, beten oder Beschwörungstänze aufführen – der Facebook-Cache will von alldem nichts wissen. Er bleibt bei den ermittelten Inhalten aus unserem ersten Teilungsversuch.

Da kommt nun der Facebook-Debugger ins Spiel:

Nach dem Aufruf der Tool-Seite ist der Url der zu teilenden und mittlerweile geänderten bzw. aktualisierten Seite ins Feld einzugeben. Danach muß man nur noch auf “Fehlerbehebung” klicken, und das Tool zeigt an, welche Daten nun ermittelt / erkannt wurden. Die alten, gecachten Informationen werden in Facebooks “Gedächtnis” überschrieben bzw. geupdatet. Danach kann der Link ganz normal auf Facebook geteilt werden, und es werden die aktuellen Daten und somit auch das richtige Bild gezeigt.

PS: Bei WordPress kann man sicherlich die Infos noch ein wenig tunen – aber das Artikelbild wird von Facebook in der Regel zuverlässig erkannt, wenn die Abmessungen jeweils mindestens 200 Pixel betragen…

PPS: Da diese OG-Metatags alles andere als valide sind, macht es natürlich Sinn, diese bei der Generierung der Seite auch nur dann auszuliefern, wenn der Facebook-Grabber die Seite aufruft. Eine mögliche Lösung wäre:

<?php
$facebook = false;
if (isset($_SERVER['HTTP_USER_AGENT']) &&           stripos($_SERVER['HTTP_USER_AGENT'], ‘facebookexternalhit’) !== FALSE) { $facebook = true;}
if ($facebook) :?>
TAGS
<?php endif; ?>

Für die adäquate Google-Anweisung müßte man mal einen Blick in die Serverlogs tätigen.

PPPS: Damit statt der aktuellen (Projekt-Unter)Seite nur die Startseite/Indexseite geteilt wird, müßte man die Werte in den Tags entsprechend anpassen bzw. mit einer Standarddefinition versehen. Und wenn man nicht möchte, daß irgendwelche Bilder (auch nicht als Miniatur) geteilt werden, könnte man ja für og:image ein transparentes gif/png hinterlegen – sollte eigenlich klappen…

Interessante Links:
- Google Plus und Facebook das richtige Thumbnail zu euren Artikeln verpassen
- HiDPI: Hochauflösende Bilder in WordPress ohne Plugins ausliefern
- WP Open Graph Meta

Fusseln im Mund


Man kann sich ja den Mund fusselig reden – aber manche Leute wollen einfach nicht verstehen, wie wichtig Social Signals heutzutage sind…

Unsereiner bekommt zwar bei StaSi-  – äh, ich meine…. NSA-Netzwerken a la Gesichtsbuch immer wieder einmal mittelstarke Bauchschmerzen – aber da sich (neben einer handverlesenen Auswahl intelligenter Leute) sämtliche Deppen dieser Erde dort tummeln, muß man einfach dort präsent sein, wenn man mit seiner Firma oder/und seinen Produkten nicht nur ein Nischendasein fristen möchte…

Dafür ist es natürlich erforderlich, daß die Follower/Fans auch einen gewissen Mehrwert auf der jeweiligen Social-Media-Seite vorfinden, was sie dazu veranlaßt, a) dem Profil überhaupt erst einmal zu folgen und b) der “gelikten” Seite dann auch dauerhaft die Treue zu halten. Das Schlüsselwort heißt dabei “Content”, der interessant sein muß und auch einen gewissen Nutzwert für den User/Leser hat.

Seiten, auf denen angeblich (!) iPhones verschenkt werden, haben es da schon etwas leichter – zumal neben dem Social-Media-Effekt auch noch User in die Abofalle tappen. Und Adreßhändler werden auch noch glücklich gemacht… Man gewinnt also dreifach – zumindest so lange, bis man Post vom Staatsanwalt bekommt.

Wer es ein wenig legaler möchte, ansonsten aber keine Angst hat, an niederste Instinkte zu appellieren, um sie auszunutzen, macht dann Seiten frei nach dem Motto “Titten machen Kerle froh, scharfe Ärsche ebenso”… Hier und da mal ein paar Affili-Links, ein paar Hin- und Her-Verlinkungen mit mehr oder minder sinnvollen YouTube-Videos, auf denen Werbung läuft – und schon läuft die Monetarisierung.

In beiden Fällen gibt es mehrere Tausend Liker/Follower; auf der Seite ist alle paar MInuten neuer geistiger Dünnpfiff zu lesen – aber unterm Strich ist es eine aktive Community, die dafür sogt, daß der Pegel der Social Signals so ausschlägt, daß bald die Nadel abbricht. SEO par excellence, sozusagen.

Und das funktioniert gut – sonst gäbe es nicht so viel Schund im Netz. Den Idealismus derjenigen, die sich dem Netz mit ihrer Firma standhaft verweigern, möchte ich auch mal haben… Aber gerade von überregional tätigen Unternehmen sollte das in den Netzwerken schlummernde Potenzial in bezug auf das Knüpfen neuer Kontakte ausgeschöpft werden. Aber wie gesagt – manchmal redet man sich als EDV-Berater auch den Mund fusselig…

Big Apple und andere Monstrositäten


Big Apple – also New York – ist ja in den Kreisen der “Truther” für eine der größten Abzockaktionen der Menschheitsgeschichte bekannt: Erst pustet man ein paar Türme und ein Haus um – und dann “wundert” man sich darüber, daß jede Menge Gold und etliche 1.000 Seiten Belege irgendwelcher Finanztransaktionen weg sind… An der Börse gehen aufgrund herabfallender Flatterboliden die Kurse gewisser Fluggesellschaften in den Keller – welch ein Glück für den- oder diejenigen, die tags zuvor ganz zufällig genau darauf gewettet haben. Das erzeugte mal so eben nebenbei ein paar hübsche Milliönchen. Und ein gewisser Larry S., der die Türme gepachtet hatte, kriegt obendrein noch jede Menge Heu von der Versicherung und kann ganz entspannt die negativen Aspekte einer langen und teuren Asbestsanierung ausblenden…

In Wirklichkeit war das natürlich gaaaaaaaanz anders: Die Türme hatten nur einfach keine Lust mehr, wild umherfliegenden Moslems auszuweichen. So oder ähnlich verstehen es jedenfalls manche Leute, schnell richtig reich zu werden – und dank der Verblödungsindustrie interessieren wir uns lediglich dafür, ob das Pariser Hilton unten einen Pelzteppich hat oder blank “begehbar” ist. Während wir uns also um solche verhungerten Problembären kümmern, wird an den Schaltzentren der Macht ungeniert ein Taler nach dem anderen gescheffelt.

Aber auch beim kleinen Apple für die Hosentasche rollt der Rubel. Er ist zwar in bezug aufs Logo etwas angenagt – aber keineswegs angeschlagen. Zu begehrt sind iPad, iPhone, iNfache Gegenstände wie iErbecher, iErschneider, iErlöffel aber auch iErkuchen und selbst iErmassage beim iSenhart konsum- und genußorientierten Pöbel.

Aber meist ist besagter Pöbel nicht nur genuß- und konsumgeil bzw. wild auf Statussymbole; nein – fast ausnahmslos ist diese gelebte Oberflächlichkeit auch noch mit Dummheit gepaart, was schlußendlich logisch erscheint, da letztere Voraussetzung für erstere ist.

Des Pudels – äh… Apfels Kern ist der:  Gäbe es nicht so viele dumme Leute, die MEIN Geld haben, hätte ich es ja. Die erste – und zugegeben ganz schön krasse – Möglichkeit wäre: Die Leute müssen einfach weg. Aber das mit der Erberei wäre schon irgendwie ziemlich unpraktikabel. Zweite Möglichkeit: Die Doofies geben mir MEIN Geld schon zu Lebzeiten, was allerdings mit deren Besitzdenken kollidiert. Also brauche ich ein – zwar lohnenswert erscheinendes, in Wirklichkeit jedoch billiges oder noch besser sogar wertloses – “Tauschobjekt”. Und was ist billiger als NICHTS? Nix! Nüscht! Nada! Niente!Nothing! Gar nichts! Denn nichts ist weniger wert als NICHTS!

Ergo: Ich gebe den Dummbratzen NICHTS und kriege dafür MEIN Geld. Und genau so funktioniert Abzocke: Ich verkaufe ein Versprechen, das ich einfach nicht halte! So einfach ist das. Ich muß niemanden überreden, mir was zu vererben und mich hinterher mit weiteren etwaigen Erben rumstreiten. Nein – am besten ich bescheiße auch noch gleich die Erben und überzeuge sie allesamt, mir freiwillig ihr – äh… MEIN Geld in den Rachen zu werfen.

Wie stelle ich das nun konkret an?

Ganz klar – im multimedialen Mobilfunk-Zeitalter vertickt man sinnfreie Abos auf noch sinnfreiere Downloads. Wer noch kein Ding am Kopp hat, kann sich nun endlich mit dem Jojo einen an die Omme bratzen: Das JoJo-DeLuxe-Abo brächte einem, mir auf den Leim gegangenen Deppen 7 “wichtige Downloads” pro Woche für nur verschwindend kleine 4,99 €. Natürlich wird diese Info wieder einmal – ganz im klassischen Abzocker-Stil – mindestens ebenso verschwindend klein im Kleingedruckten verschwinden. Eine sogenannte Abofalle muß also her – irgendwelchen Schnullifax, den die zukünftigen Opfer dann downloaden können, werde ich schon finden.

Was man abonnieren kann? Hm… Einen IQ-Test und ähnlichen Schnick oder/und Schnack! So nach dem Motto “Kannst Du sitzen? Ja / Nein / Weiß nicht…”, wobei man dann je nach Antwort 100, 90 oder 80 IQ-Punkte abstauben kann. Das reicht doch. Und das Ergebnis schicke ich aufs Handy – also brauche ich die Handynummer! Gefickt eingeschädelt! Denn bupps – wer hätte das gedacht – hat’s dem Depp’ ein Abo eingebracht…

Schnell, wie ich nun mal von Natur aus bin, habe ich also diese Seite ins Netz gestellt:

Mobiledownload24.com

Natürlich braucht das Ganze auch einen „seriösen“ Anstrich – daher noch schnell ein – natürlich abmahnwürdiges, ungültiges und nicht den Mindestanforderungen entsprechendes – Impressum:

Impressum

Daß eine E-Mail-Adresse fehlt, der Impressumstext nur als Bild vorliegt und somit nicht barrierefrei bzw. allgemein zugänglich ist, fällt eh keinem auf – genausowenig wie der Fakt, daß auf der Kundendienstseite kein Link zum Impressum existiert. Egal. Alles Deppen! Ich habe fertig!

Doch was nützt einem ’ne schöne bunte Seite, wenn die keiner kennt? Ich will ja schließlich schnell meine Millionen… SEO? Partnerprogramm? Echte Bewertungen? Nöööööö - ehrlich dauert’s zu lange!

Fake- äh… Entschuldigung…  Facebook !!! Das ist ja der Deppen-Tummelplatz schlechthin! Es gibt zwar (noch) ein paar Spaß- und Verblödungsverweigerer – aber die Masse spielt oder/und spammt sich gegenseitig mit Müll zu – das sind optimalste Voraussetzungen für mein Vorhaben.

Ich erzähle einfach, ich verschenke ein iPhone an die iErköppe! Also wird die nächste Seite ins Netz geklatscht. Und ganz ehrlich: Da verzichte ich lieber gleich ganz aufs geforderte Impressum, bevor wieder einer rummeckert…

Welche Farbe?

Beim (E)i der Kolumbus – daß das sooooooo einfach ist… Und wer sein vermeintliches iPhone „abholen“ will, landet auf der o.g. ersten Seite und muß dort seine Handynummer angeben, um überhaupt eine „Gewinnchance“ zu erhalten. Hähähä, ein Abo-Opfer! Den Hinweis liest doch keiner. Und wenn – die Trottel denken echt, ein Eintrag „Ohne Abo“ bei der Angabe der Wunschfarbe auf Facebook würde reichen… Der Rubel rollt also schon mal. Gut!

Aber er rollt noch nicht schnell genug! Das kann man noch pushen! Also noch mehr versprechen! Meine nächste Seite wird also diese hier:

24 Dosen "Monster" gratis!

Dort verspreche ich einfach den ersten 100.000 Idioten, die meine Abzockseite freiwillig bewerben, 24 Dosen „Monster“. Das sind schlappe 2,4 Mio Dosen. Daß die mich sogar im Großhandel in etwa ebensoviel kosten, wird ja wohl keinem auffallen. 2 Mio Werbebudget? Peanuts… Immerhin habe ich gerade erst 100.000 iPad 3 verschenkt…

100.000 iPad 3

Wenn da nur nicht immer diese elenden Störenfriede und Volksaufklärer von Mimikama & Co mit ihren hetzerischen Unkenrufen wären und versuchen würden, die Opfer-Deppen aufzuklären und vor Betrügern … äh …. Geschäftsleuten wie mir zu warnen… Diese grottige Seite  Mimikama.at nervt mich so richtig! Aber ehrlich: Irgendwann kriege ich auch noch Euer Geld, Ihr Miesmacher-Ösis. Denn der fortschreitende Hirntod der Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten! Hähähä…

Und morgen? Mal sehen…. Aha! Ich hab’s! Ich verschenke an die ersten 100.000 Spacken jeweils eine echte Merkel als Haushaltshilfe. Einfach nur den Startcode „Ich bin schwachsinnig“ an 0190666666 simsen!

PS: Über die unseriösen Machenschaften der Zossener “my mobile company GmbH” berichtete am 07.05.2011 auch schon Computerbild, in deren Abzocker-Datenbank Mobiledownload24.com ebenfalls eingetragen ist. 

Warten auf Godot – äh … Google!


Die Stimmung war ja vorgestern etwas gedrückt – um so größer war gestern abend die Überraschung, daß alles wieder ok ist… Sämtliche gesperrten Beiträge waren wieder freigeschaltet und somit auffindbar. Ich muß sagen: Ich bin ja förmlich begeistert – damit habe ich wirklich nicht gerechnet! Zumindest habe ich eine wesentlich längere Bearbeitungs- bzw. Prüfungszeit eingeplant… 

Und das Beste dabei: Diese Zeit war sogar sehr gut bemessen. Zwischenzeitlich wurde nämlich die 3SEPO-Chronik bei Facebook ans Blog angepaßt… Als das erledigt war (und ich durch Zufall feststellte, daß bei Google wieder alles i.O. war ), konnte ich mich somit also gleich über 2 chronologisch geordnete Abbilder des Blogs freuen. Ist doch auch mal schön… Das läßt einen im Nachhinein sogar die nächtlichen 10 min DSL-”Ausfall” (PPPoE-Fehler) verschmerzen, die einem in dem Moment natürlich wie ein weiterer Schuß vor den Bug erschienen und die Stimmung noch weiter in den Keller gehen ließen…

Im Moment ist also alles erst einmal wieder fluffig… ;o)
BIS AUF DAS WETTER! Aber einen Grund zum Meckern findet man ja immer, wenn man will… ;o) ;o) ;o)