Achtung – Betrug !!!


Mafia – was fällt einem dazu ein?`Drogen, Waffen, Prostitution, Menschenhandel… Ginge bei letzterem der Preis nach Gewicht, wäre ich bestimmt richtig teuer… Um den Preis hochzutreiben und etwas zuzunehmen könnte ich dann also evtl. auch noch an “Muffins” denken. Oder – um mich von dickmachenden Köstlichkeiten wieder abzulenken – von mir aus auch an Peter Maffay… Wenn ich zu teuer bin, könnte ich ja auch zum Ladenhüter werden… ;-)

Wäre ich Zahnarzt, würde mir vielleicht auch noch Opas Versuch einfallen, “Massachusetts” ohne seine Dritten auszusprechen;  ohne Fähne hört fich daf nämlich fo an: “Maffafjufettf”. Klingt ja “vorn” immer noch – zumindest irgendwie – etwas nach “Mafia”…

Als Webmaster denkt man aber bei “Mafia” an ganz andere Sachen: Spam, Phishing, Hacking, Spoofing etc. Und gerade nach bzw. inmitten der aktuellen Spamwelle kommt der nächste Kapser aus der Kiste geschnellt:

Schachtelteufel - Kasper aus der Kiste... ;-) 

Doch kommen wir mal von der Kasper- zur Mottenkiste. Aus eben dieser wurde nämlich eine uralte Masche hervorgekramt: So berichteten bereits 2001 WELT, Heise und auch einige andere Medien von gefälschten Rechnungen für .de-Domains – scheinbar ausgestellt von einer “DDV”, der angeblichen “Deutschen Domain-Verwaltung”.

Ähnliche “Rechnungen” sind derzeit (seit August 2015) wieder im Umlauf. Sie trudeln einem als angehängte *.pdf-Datei per E-Mail via info@… bzw. info1@deutschedomain.com ins Haus; Absender soll eine angebliche Birgit Hoffmann aus dem noch angeblicheren Unternehmen .DE Deutsche Domain sein. Angeblich!

 Screenshot :: Fake-RechnungWarum ist das nun Müll?

Man muß sich gar nicht großartig mit dem UStG auskennen – aber wenn man schon mal etwas von Mindestanforderungen an eine Rechnung gehört hat, beginnt man angesichts dieses Machwerks so ziemlich mit den Geleemurmeln zu rollen:

1) Wer ist der Rechnungsempfänger ???

2) Um welche Domain geht es überhaupt? Das ist der allergrößte Witz überhaupt… ;-)

3) Wo steht die Steuernummer?

4) Welche Rechtsform hat “.DE Deutsche Domain”?

5) Spanische IBAN ??? Wahrscheinlich das Kto. eines  “Money Mules” bzw. eines “Smurfers”…

6) Hinzu kommt dann noch, daß unter der Domain des angeblichen Anbieters (deutschedomain.com) keine Website zu finden ist.

7) Liest man das Kleingedruckte, stellt man fest, daß es sich gar nicht um eine Rechnung sondern lediglich um ein ANGEBOT – wofür auch immer – in allerschönstem Deutsch handelt:

“Dies ist ein angebot und keine rechnung, die zahlung auf dieses angebot hin wird als annahme des angebotes oder auftragsbestätigung verstanden. Für den fall der nichtzahlung  wird dieses anmeldung hinfällig und der domain zusatz wird für dritte parteien verfügbar sein.”

Tja, da war wohl die [Shift]-Taste kaputt… ;-) Aber für “dieses anmeldung” wäre das wohl auch zu viel des Guten…

FAZIT: NICHT ZAHLEN !!!
MÜLLEIMER – UND FERTIG !!!

PS: In Österreich versucht es das mafiöse Ganovenpack als “Austria Domain Hosting” übrigens auch mit einer ähnlichen “Rechnung” – äh….. ich meine natürlich “mit einem ähnlichen Angebot”… (siehe Mimikama.at)

Die Domain austriadomainhosting.at ist genau wie deutschedomain.com aufgeschaltet auf ip-184-168-221-62.ip.secureserver.net bzw. 184.168.221.62 – aber eine Website ist natürlich auch darunter nicht zu finden.

Eingetragen ist austriadomainhosting.at auf
personname: Your Global Domein Registrations
organization: Your Global Domein
street address: 58 Oslo
postal code: 0001
city: Oslo
country: Norway
phone: +4742546454685
fax-no: +471111111
e-mail: jmddomains@gmail.com
nic-hdl: YGD10322087-NICAT
changed: 20150810 20:52:13
source: AT-DOM

Übrigens gibt es auch noch Mails von einer angeblichen Anna Müller mit der Adresse info@austriadomainhost.com (ip-50-63-202-43.ip.secureserver.net / 50.63.202.43). Und natürlich ist auch unter dieser Domain keine Website zu finden…

Die Domain austriadomainhost.com wurde – wie auch der deutsche Ableger deutschedomain.com – über Domains By Proxy, LLC registriert, um die Identität des Registranten zu verschleiern:

Domains By Proxy, LLC
14747 N. Northsight Blvd.
Suite 111
PMB 309
Scottsdale, Arizona
85260
United States

Registrar ist in allen 3 Fällen bzw. bei allen 3 Domains GoDaddy.com, LLC, Arizona:

Go Daddy Operating Company, LLC
14455 N Hayden Rd
Suite 219
Scottsdale, Arizona
85260
United States

Das Wort zum Montag: The dark side of Web 3.0


Heute möchte ich lediglich mal einen EXTREM lesenswerten Beitrag empfehlen… Clean IT – wem das sauber vorkommt, der kann selbst nicht sauber sein…

Also, liebe Leute – wenn Ihr noch 486er bis P200MMX nebst 9- oder 24-Nadel-Drucker habt: Aufheben – und Farbband mit Stempelfarbe o.ä. tränken! Ansonsten könnt Ihr nämlich irgendwann nicht mal mehr einen Einkaufszettel drucken, ohne daß der Schnüffelstaat es mitbekommt… Einkaufen geht zwar trotzdem nicht – wegen der bargeldlosen Abbuchung vom Konto mit der “Human-ID” – aber es geht ums Prinzip!

Zugegeben – das Beispiel mit dem Einkaufszettel ist blöd. Aber wer plant, in der “kommenden” Diktatur (wir haben sie ja jetzt schon – aber irgendwann merkt es eben auch der letzte Depp..) revolutionäre Schriften zu drucken, sollte das alte Equipment aufheben. Es könnte nämlich sein, daß der um seine Bürger besorgte “Staat” aus Gründen der Terror-Prävention nur nach Online-Abgleich diverser Zertifikate Druckvorgänge zuläßt… Und dann wäre man als Widerstandskämpfer der nahen Zukunft  so ziemlich in den Pöks gekniffen.

Handkurbel-Rechner, Nadeldrucker und selbst gefärbte Farbbänder mal beiseite – denkt aber auch daran, PAPIER für den E-Fall zu horten !!! Denn das gibt es auch nur noch gegen Abbuchung vom Human-ID-Konto – und sei es, daß ein RFID-Chip auf dem neckischen Personalausweis-Kärtchen beim Marsch durch den Supermarkt finanziell belastet wird. 

Die Human-Ressource mit der ID 2579163 hat im letzten Jahr 800 Pakete DIN A4 in 81 Supermärkten gekauft? Und der Druck von nur 173 Seiten wurde beim Zertifikatsanbieter registriert? Dann schickt dem Kollegen Meier mal das SEK der NWO in die Lange Straße 14 nach Döbeln… Der Typ kann nur Terrorist sein!  

Alternative Beschaffungsmöglichkeit: Möhren oder selbstgezogene Kartöffelchen  gegen Papier auf dem Schwarzmarkt eintauschen – also auch die Gärten unbedingt bis zur nächsten ECHTEN Krise (die jetzige ist ein Theaterstück par excellence und von oben gewollt) behalten! Ein paar tausend Liter Sprit im Keller für das Aggregat können auch nicht schaden – also schon mal hamstern. Wird demnächst eh teurer…

Eigentlich hilft im Moment nur noch allgemeine Volksbewaffnung – und jede Menge Stricke, die von Laternen und Ästen runterbaumeln… Aber Revolution ist ja anstrengend – man muß ja mindestens das Hirn einschalten. Chillen macht da schon viel mehr Spaß…

Gute Nacht, freie Welt – die Illusion zerbröselt!
Willkommen in der Matrix!
Amen!

PS – einen habe ich noch: Wer von Freunden und Nachbarn noch nicht “Verschwörungstheoretiker” geschimpft wurde, kann wahrscheinlich mit NWO, Weltregierung und Bilderbergern nichts anfangen. Selbst schuld, wenn man nur schläft, obwohl man wach ist…

Vielleicht wacht derjenige ja mal auf, wenn demnächst sein Rechner gesperrt ist – und  zwar dieses Mal von echter Ransomware (a la BKA-/GEMA-/GVU-”Trojaner”) – nur eben “made for and by US-Unterhaltungsindustrie”…

Ich weiß nur noch nicht, wie ich dann für EiTiCo die Kohle von der “Human-ID” des hilfesuchenden Kunden (manche Menschen können ja nicht lesen oder interessieren sich für nichts – und brauchen daher selbst bei solchen Sachen Hilfe von IT-lern…) abbuche, weil ja die Analyse des nicht funzenden Rechners (und die daraus resultierende, von uns gegebene Handlungsaufforderung zur Selbstanzeige des Kunden) Arbeitszeit kostet und schon den einen oder anderen Umsatz erzeugen sollte… Aber wir gehen ja mit der Zeit. Also werden wir uns wohl demnächst einen Chip-Scanner/Kartenleser besorgen. Zusammen mit dem Zertifikat, ein NWO-Sklave zu sein. Hauptsache: Digital signiert! 

SEO-Spam: SeoWeb-Suchmaschinenoptimierung.net


Unser Spam-Report geht nach der Betrachtung von Web-Progress.net in die zweite Runde… Derzeit flattern Webmastern Spam-Mails von SeoWeb-Suchmaschinenoptimierung.net ins Haus, in denen die Optimierung der Website samt garantiertem Einzug in die Top Ten der Google-Suchergebnisse angeboten wird… Kann wenigstens diese Firma halten, was sie verspricht? Taugt denn wenigstens dieses Angebot etwas? Sind die 149,- Euro (Standardpreis inkl. MwSt) gut investiert? Sollten etwaige Zweifler vielleicht gerade jetzt zuschlagen, um im Rahmen der derzeitigen Promotion-Aktion 15% der Kosten zu sparen?

Oder handelt es sich auch bei diesem Angebot nur um Abzocke? Ist das auch wieder Dummenfang – so wie bei Web-Progress.net? Oder ist es sogar Betrug – weil auch dieses ”Unternehmen” etwas anbietet, wovon man dort gar keine Ahnung hat?

Wir beleuchten in diesem Video die Qualifikation dieser “Firma” anhand ihrer Unternehmenswebsite – denn die sollte doch wohl repräsentativ sein und potenzielle künftige Kunden überzeugen, oder? Ansonsten bräuchte man ja auch keine Referenzen anzugeben…

Nach dem Ansehen dieses Videos sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen können, wie es um die Seriosität dieses “Unternehmens” bestellt ist.


(Download)

Die Aussagen zu den Impressumsvorgaben stellen keine Rechtsberatung dar und ersetzen auch keine. Es wurden lediglich Gedanken, die auf beruflichen Erfahrungen beruhen, geäußert.

Daß wir auch in diesem Fall wieder mit unserer Einschätzung richtig liegen, ist auf folgenden Seiten ersichtlich:
http://spamschleuder.wordpress.com/2013/02/15/15-prozent-rabatt-fur-die-optimierung-der-webseite/
http://www.seo-web-seo.de/index.php/seo-blog/101-achtung-dieser-spam-kommt-nicht-von-uns
http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?34052-Seoweb-Suchmaschinenoptimierung
http://www.virenguard.de/threads/professionelle-suchmaschinenoptimierung-durch-seoweb.84/
https://consultdomain.de/forum/domaincafe/60431-spam-von-seoweb-suchmaschinenoptimierung.html
http://www.onlineshopsiegel.de/forum/viewtopic.php?f=25&t=838
https://www.onlineshopsiegel.de/forum/viewtopic.php?f=25&t=730 (Vorläufer-Seite)
http://www.mywot.com/en/scorecard/seoweb-suchmaschinenoptimierung.net
http://www.webutation.net/de/review/seoweb-suchmaschinenoptimierung.net
http://wwww.stangl.eu/2713/15-prozent-rabatt-fur-die-optimierung-der-webseite

Besonders interessant, um nicht zu sagen witzig:
http://www.seo-united.de/blog/seo-offtopic/wie-man-nervige-seo-agenturen-aufs-korn-nimmt.htm
http://www.kolumne24.de/unprofessionelle-werbung-der-firme-seoweb-am-ueberseering-25-in-hamburg

SEO-Spam: Web-Progress.net


Derzeit flattern Webmastern Angebote von Web-Progress.net ins Haus, in denen die Optimierung von Webseiten angeboten bzw. versprochen wird. Kann die Firma halten, was sie verspricht? Taugt das Angebot etwas? Oder ist es nur Abzocke? Dummenfang? Eine Adreßdatensammlung? Oder gar Betrug?

Wir beleuchten in diesem Zweiteiler mal die Qualifikation dieser “Firma” anhand ihrer Unternehmenswebsite – denn die sollte doch wohl repräsentativ sein, oder?

Wenn man den Angaben diverser Antispam-Seiten trauen kann, handelt es sich um eine Art Briefkastenfirma, die von polnischen Adreßhändlern, die in der Vergangenheit bereits unter dem Namen “GC GlobalContact” mit ständig wechselnden Domains und jeder Menge SPAM glänzten, betrieben wird.


(Download)


(Download)

Die Aussagen zu den Impressumsvorgaben stellen keine Rechtsberatung dar und ersetzen auch keine. Es wurden lediglich Gedanken, die auf beruflichen Erfahrungen beruhen, geäußert.

Daß wir mit unserer Einschätzung nicht allein sind, zeigt sich auch auf folgenden Seiten:
Antispam-ev.de
Abbruchunternehmen.blogspot.de
Spam.Tamagothi.de
Stangl.eu (Ok… Aber schlechter sind wir auch nicht… *lol*)
Blog.Schockwellenreiter.de
Spamschleuder.Wordpress.com
Productforums.Google.com
McGrip.de
Netrix.de
JHMC-Blog

Man braucht sich ja auch gar nicht zu wundern, warum dieser Schrott aus der Didierstraße 1 in Wiesbaden stammt – zumindest dann nicht mehr, wenn man das hier bzw. das hier weiß… ;o)

Big Apple und andere Monstrositäten


Big Apple – also New York – ist ja in den Kreisen der “Truther” für eine der größten Abzockaktionen der Menschheitsgeschichte bekannt: Erst pustet man ein paar Türme und ein Haus um – und dann “wundert” man sich darüber, daß jede Menge Gold und etliche 1.000 Seiten Belege irgendwelcher Finanztransaktionen weg sind… An der Börse gehen aufgrund herabfallender Flatterboliden die Kurse gewisser Fluggesellschaften in den Keller – welch ein Glück für den- oder diejenigen, die tags zuvor ganz zufällig genau darauf gewettet haben. Das erzeugte mal so eben nebenbei ein paar hübsche Milliönchen. Und ein gewisser Larry S., der die Türme gepachtet hatte, kriegt obendrein noch jede Menge Heu von der Versicherung und kann ganz entspannt die negativen Aspekte einer langen und teuren Asbestsanierung ausblenden…

In Wirklichkeit war das natürlich gaaaaaaaanz anders: Die Türme hatten nur einfach keine Lust mehr, wild umherfliegenden Moslems auszuweichen. So oder ähnlich verstehen es jedenfalls manche Leute, schnell richtig reich zu werden – und dank der Verblödungsindustrie interessieren wir uns lediglich dafür, ob das Pariser Hilton unten einen Pelzteppich hat oder blank “begehbar” ist. Während wir uns also um solche verhungerten Problembären kümmern, wird an den Schaltzentren der Macht ungeniert ein Taler nach dem anderen gescheffelt.

Aber auch beim kleinen Apple für die Hosentasche rollt der Rubel. Er ist zwar in bezug aufs Logo etwas angenagt – aber keineswegs angeschlagen. Zu begehrt sind iPad, iPhone, iNfache Gegenstände wie iErbecher, iErschneider, iErlöffel aber auch iErkuchen und selbst iErmassage beim iSenhart konsum- und genußorientierten Pöbel.

Aber meist ist besagter Pöbel nicht nur genuß- und konsumgeil bzw. wild auf Statussymbole; nein – fast ausnahmslos ist diese gelebte Oberflächlichkeit auch noch mit Dummheit gepaart, was schlußendlich logisch erscheint, da letztere Voraussetzung für erstere ist.

Des Pudels – äh… Apfels Kern ist der:  Gäbe es nicht so viele dumme Leute, die MEIN Geld haben, hätte ich es ja. Die erste – und zugegeben ganz schön krasse – Möglichkeit wäre: Die Leute müssen einfach weg. Aber das mit der Erberei wäre schon irgendwie ziemlich unpraktikabel. Zweite Möglichkeit: Die Doofies geben mir MEIN Geld schon zu Lebzeiten, was allerdings mit deren Besitzdenken kollidiert. Also brauche ich ein – zwar lohnenswert erscheinendes, in Wirklichkeit jedoch billiges oder noch besser sogar wertloses – “Tauschobjekt”. Und was ist billiger als NICHTS? Nix! Nüscht! Nada! Niente!Nothing! Gar nichts! Denn nichts ist weniger wert als NICHTS!

Ergo: Ich gebe den Dummbratzen NICHTS und kriege dafür MEIN Geld. Und genau so funktioniert Abzocke: Ich verkaufe ein Versprechen, das ich einfach nicht halte! So einfach ist das. Ich muß niemanden überreden, mir was zu vererben und mich hinterher mit weiteren etwaigen Erben rumstreiten. Nein – am besten ich bescheiße auch noch gleich die Erben und überzeuge sie allesamt, mir freiwillig ihr – äh… MEIN Geld in den Rachen zu werfen.

Wie stelle ich das nun konkret an?

Ganz klar – im multimedialen Mobilfunk-Zeitalter vertickt man sinnfreie Abos auf noch sinnfreiere Downloads. Wer noch kein Ding am Kopp hat, kann sich nun endlich mit dem Jojo einen an die Omme bratzen: Das JoJo-DeLuxe-Abo brächte einem, mir auf den Leim gegangenen Deppen 7 “wichtige Downloads” pro Woche für nur verschwindend kleine 4,99 €. Natürlich wird diese Info wieder einmal – ganz im klassischen Abzocker-Stil – mindestens ebenso verschwindend klein im Kleingedruckten verschwinden. Eine sogenannte Abofalle muß also her – irgendwelchen Schnullifax, den die zukünftigen Opfer dann downloaden können, werde ich schon finden.

Was man abonnieren kann? Hm… Einen IQ-Test und ähnlichen Schnick oder/und Schnack! So nach dem Motto “Kannst Du sitzen? Ja / Nein / Weiß nicht…”, wobei man dann je nach Antwort 100, 90 oder 80 IQ-Punkte abstauben kann. Das reicht doch. Und das Ergebnis schicke ich aufs Handy – also brauche ich die Handynummer! Gefickt eingeschädelt! Denn bupps – wer hätte das gedacht – hat’s dem Depp’ ein Abo eingebracht…

Schnell, wie ich nun mal von Natur aus bin, habe ich also diese Seite ins Netz gestellt:

Mobiledownload24.com

Natürlich braucht das Ganze auch einen „seriösen“ Anstrich – daher noch schnell ein – natürlich abmahnwürdiges, ungültiges und nicht den Mindestanforderungen entsprechendes – Impressum:

Impressum

Daß eine E-Mail-Adresse fehlt, der Impressumstext nur als Bild vorliegt und somit nicht barrierefrei bzw. allgemein zugänglich ist, fällt eh keinem auf – genausowenig wie der Fakt, daß auf der Kundendienstseite kein Link zum Impressum existiert. Egal. Alles Deppen! Ich habe fertig!

Doch was nützt einem ’ne schöne bunte Seite, wenn die keiner kennt? Ich will ja schließlich schnell meine Millionen… SEO? Partnerprogramm? Echte Bewertungen? Nöööööö - ehrlich dauert’s zu lange!

Fake- äh… Entschuldigung…  Facebook !!! Das ist ja der Deppen-Tummelplatz schlechthin! Es gibt zwar (noch) ein paar Spaß- und Verblödungsverweigerer – aber die Masse spielt oder/und spammt sich gegenseitig mit Müll zu – das sind optimalste Voraussetzungen für mein Vorhaben.

Ich erzähle einfach, ich verschenke ein iPhone an die iErköppe! Also wird die nächste Seite ins Netz geklatscht. Und ganz ehrlich: Da verzichte ich lieber gleich ganz aufs geforderte Impressum, bevor wieder einer rummeckert…

Welche Farbe?

Beim (E)i der Kolumbus – daß das sooooooo einfach ist… Und wer sein vermeintliches iPhone „abholen“ will, landet auf der o.g. ersten Seite und muß dort seine Handynummer angeben, um überhaupt eine „Gewinnchance“ zu erhalten. Hähähä, ein Abo-Opfer! Den Hinweis liest doch keiner. Und wenn – die Trottel denken echt, ein Eintrag „Ohne Abo“ bei der Angabe der Wunschfarbe auf Facebook würde reichen… Der Rubel rollt also schon mal. Gut!

Aber er rollt noch nicht schnell genug! Das kann man noch pushen! Also noch mehr versprechen! Meine nächste Seite wird also diese hier:

24 Dosen "Monster" gratis!

Dort verspreche ich einfach den ersten 100.000 Idioten, die meine Abzockseite freiwillig bewerben, 24 Dosen „Monster“. Das sind schlappe 2,4 Mio Dosen. Daß die mich sogar im Großhandel in etwa ebensoviel kosten, wird ja wohl keinem auffallen. 2 Mio Werbebudget? Peanuts… Immerhin habe ich gerade erst 100.000 iPad 3 verschenkt…

100.000 iPad 3

Wenn da nur nicht immer diese elenden Störenfriede und Volksaufklärer von Mimikama & Co mit ihren hetzerischen Unkenrufen wären und versuchen würden, die Opfer-Deppen aufzuklären und vor Betrügern … äh …. Geschäftsleuten wie mir zu warnen… Diese grottige Seite  Mimikama.at nervt mich so richtig! Aber ehrlich: Irgendwann kriege ich auch noch Euer Geld, Ihr Miesmacher-Ösis. Denn der fortschreitende Hirntod der Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten! Hähähä…

Und morgen? Mal sehen…. Aha! Ich hab’s! Ich verschenke an die ersten 100.000 Spacken jeweils eine echte Merkel als Haushaltshilfe. Einfach nur den Startcode „Ich bin schwachsinnig“ an 0190666666 simsen!

PS: Über die unseriösen Machenschaften der Zossener “my mobile company GmbH” berichtete am 07.05.2011 auch schon Computerbild, in deren Abzocker-Datenbank Mobiledownload24.com ebenfalls eingetragen ist. 

Unsittliche Fundstücke


Prolog: Ein Konglomerat des Grauens

Wie wir bereits vor geraumer Zeit an dieser Stelle berichteten, stellte ja die Verbindung zwischen dem IT College Putbus und Unister eine extrem unglückliche Konstellation dar. Zumindest werden das die bisherigen “Opfer” dieses Konglomerats so sehen. Gemeint sind damit die zwar arbeitslosen aber dennoch lernwilligen und motivierten Schüler,  die mit ihren Problemen vom College, vom Arbeitsamt bzw. von den ARGEn relativ alleingelassen wurden und mit deren Hoffnungen und Träumen die Firma Unister  in menschenverachtendster Weise umgegangen ist.

Wir erinnern uns kurz: Ein “modularer” Lehrplan, der den Namen nicht verdient. Geplante (!) OCP-Zertifizierungsprüfungen – 3½ Wochen nach dem ersten Tag “Datenbank-Grundlagen”! Dann noch Zend Framework – ein Thema, das es in sich hat. Und dabei dann 4½ Monate ohne Dozenten in einem ansonsten leeren Raum zu sitzen (und somit lediglich Stillbeschäftigung a la Try & Error zu betreiben) macht ohne vernünftiges Unterrichtsmaterial, ohne richtiges Konzept und mit einem Haufen unbeantworteter Fragen einfach keinen Sinn…  

Schuldfrage

Die Hauptschuld an dieser Misere lag allerdings nicht unbedingt beim IT-College Putbus. Auf Nachfrage wurde immer wieder erklärt, man könne nichts machen – Unister wünsche nicht, daß ein Dozent in die Klasse komme. Learning-by-doing, selbst durchbeißen, kämpfen, begreifen und verstehen lernen… Mit vernünftigem Studienmaterial ist die Idee eigentlich gar nicht so schlecht – außer, man ist in Putbus aufs Internet und auf irgendwelche darüber zu suchen- und zu findenden wilden ZF-Dokumentationen angewiesen und hat eigentlich gar keine Ahnung, wer was warum wie von einem will…

“Da kommt ein richtiger Experte!”

Allerdings wüßte ich jetzt auch gar nicht, wer dieser ominöse, im Vorfeld (aufgrund skeptischer Nachfragen von ITC-”Kennern” in der Klasse) immer wieder fast lautstark angekündigte “Zend-Experte” sein sollte, der uns dann schlußendlich gar nicht unterrichten durfte… Jemanden mit einer entsprechenden Qualifikation (ZCE ZF) sucht(e) man nämlich (zumindest zu unserer Zeit) am ITC vergebens. Ein “Zend-Experte” sollte doch wohl jemand anderer sein als ein PHP-Dozent, der mit 2 Tagen Vorlauf das Framework selbst zum ersten Mal gesehen hat, oder? Jedenfalls mußten wir bitten, betteln und schon fast auf Knien rumrutschen, bis überhaupt mal jemand von Unister nach ein paar Wochen kam, um unsere Fragen zu beantworten – aber dazu gleich mehr… 

Schade ist eigentlich nur, daß das College nicht bei Unister intervenierte und einfach so mitgespielt hat – aber dort hatte man zu der Zeit auch genug eigene und vor allem andere Probleme.

Lachnummer

Jedenfalls entpuppte sich die Maßnahme ja für 70% der Truppe als ziemliche Luft- und Lachnummer – zumindest in bezug auf eine “Karriere” bei Unister.  Dümmer geworden sind wir zwar in der Zeit nicht; es gab auch ein paar OCP- und PHP-Zertifikate abzustauben – aber diese einfach so leichtfertig in Kauf genommene Fördermittelverschwendung hinterläßt bei einem denkenden Menschen trotzdem einen dauerhaft faden Nachgeschmack.

Daß Leute zu verarschen aber scheinbar zur Firmenpolitik von U. gehört, belegen ein Zeitungsartikel und drei Videos, über die ich gestolpert bin – unsere “Fundstücke der Woche”.

“Lüge” ;o)

Die in dem schon etwas älteren und mir zufällig in die Hände gefallenen Artikel erwähnte Betreuung der Klasse bestand darin, ein einziges Mal (wahrscheinlich zum Zweck der Fotoaufnahme) für ein paar Stunden ins ITC Putbus zu kommen und auf alle Fragen ungläubig, mit Schulterzucken oder/und der Standard-Antwort “Macht, wie Ihr denkt” zu reagieren. Mag sein, daß es während meines zweiwöchigen Krankenhausaufenthaltes ein weiteres, großangelegtes “Betreuungs-Event” gab – das entzieht sich aber meiner Kenntnis. Als ich wiederkam und einige Zeit später o.g. Herrn W. erlebte, konnte ich jedenfalls meinen DIN-A4-Fragen-Zettel unbeantwortet zusammenknüllen und wegwerfen – nachdem wir etliche Wochen warten mußten, bis sich überhaupt jemand unser und unserer frechen Wißbegierde erbarmt. Viel Wissen wurde bis zu dem Tag jedenfalls nicht transferiert. Wie das gefordete SVN zu handhaben ist oder wie man sich mit vHosts das Leben erleichtern kann, um nicht in allen möglichen Dateien mit $this->baseurl() rumspielen zu müssen, wußte von den anderen bis dahin niemand. Fairerweise muß man aber anmerken, daß besagter Herr W. ja wahrscheinlich auch nur von jetzt auf eben von Unister dazu verdonnert wurde, mal einen Tag den Babysitter für die doofen Schul-Kiddies zu spielen… Er kannte die Einzelheiten des Projekts NICHT – daher KANN er auch nichts anderes antworten als “… ???”.

Ich hoffe mal, daß man beim OSTSEE-ANZEIGER freundlicherweise die obige kleine Copyrightverletzung (Veröffentlichung von Text und Bild) übersieht. Immerhin verzichte ich ja auch darauf, in bezug auf die Verbreitung dieser fast schon ”schamlosen Lüge” eine Richtig- bzw. Gegendarstellung zu fordern. Und einen Backlink gibt es ja obendrein. ;o) ;o) ;o)

Es ist schon irgendwie witzig, wie einfach und vor allem womit man heutzutage in die Zeitung kommt… Aber der Zeitung ist nichts vorzuwerfen – beim OSTSEE-ANZEIGER hat man natürlich geglaubt, was seitens ITC/Unister kommuniziert wurde! Wir ja anfangs auch…  

Wahrheit

Erst recht witzig war aber übrigens, daß wir PHP 5.3 lernen sollten und die konfus zusammengestückelte Projekt-Aufgabe für PHP 5.2 ausgelegt war. Ein selbst besorgtes Buch zum ZF basierte auf Version 1.7.4; wir lernten und übten wie selbstverständlich Version 1.11 – und geprüft wurde schlußendlich Zend Framework Version 1.5 !!! Wer einmal bei Zend reingeschnuppert hat, wird das Wort “Abwärtskompatibilität” mit ganz anderen Augen sehen…

Jedenfalls kommt derartiges und ähnliches bei Antworten wie “Macht, wie Ihr denkt” raus. Daraus resultierend eine Durchfallquote von sage und schreibe 90% (hätte ein Schüler nach eigenen Angaben nicht zufällig richtig geraten, wären es sogar die kompletten 100% gewesen…), eine Übernahmequote von nur 30% und eine in 6½ Monaten zum großen Teil verschleuderte Fördermittelsumme von mind. 93.472,- Euro für 10 Leute. Übrigens wurde im Nachhinein wieder ein “Qualified PHP Webprogrammer”  von Unisters Programmiererfront abgezogen und in die Bürokram-Division versetzt… Wow! Unister hat also für knapp 100.000,- Euro auf Kosten der Steuer- und SV-Zahler ganze 2 Programmierer von 10 möglichen Kandidaten abgestaubt!  Effektiv sind das übrigens 2 Dozentengehälter (da wir bekanntlich 4½ Monate keinen Dozenten hatten), etwas Heizung und  ein bißchen Strom für einen Beamer, ein paar Rechner sowie ein paar Neonröhren… Ach so: Und anteilig natürlich auch noch ein paar Taler für die Mobgirl-Brigade… ;o)

Über den Verbleib der anderen ca. 90 Mille mache ich mir mal lieber keine Gedanken.

Schadenfreude

Weitere Fundstücke zum Thema “Unister” bzw. “Wie verarscht man Menschen” kann man hier, hier und hier in Augenschein nehmen… Abmahnungen und Verurteilungen wegen irreführender Gütesiegel, versteckter Zusatzkosten, mangelnder Preistransparenz. Razzia, Verdacht der Steuerhinterziehung und des Vertriebs nicht genehmigter Versicherungen, Verhaftungen…

Prompt hat daraufhin der Touristik-Riese TUI den mit Unister bestehenden Agenturvertrag fristlos gekündigt. Da kommt doch bei mir glatt so etwas wie (Schaden-)Freude auf… ;o)

Epilog: Glück

Nach meiner damaligen Enttäuschung war ich eigentlich schnell auf dem Standpunkt, daß ich bei dem Verein nicht glücklich geworden wäre. Wenn ich das heute so überdenke… Stimmt! Ein Glück, daß die mich nicht genommen haben… ;o)

PS: Durch einen Tippfehler (“Unsiter”) ist mir aufgefallen, daß Big U. gar nicht sooo weit von “Unsitte” entfernt ist. Wie unsittlich!