WIN-NPPN1JPV75J und WORLDST-UQ3K9Q0


Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben… Und ich als radikaler Erz-Atheist bin garantiert alles andere als abergläubisch… Dennoch habe ich da gewisse Erfahrungswerte im Hinterkopf und bin daher – ganz entgegen meiner Natur -  ausnahmsweise mal zurückhaltend, vorsichtig und bescheiden… ;-)

Trotzdem mal ein kleiner Zwischenstand zu unserem Problem mit der aktuellen Spamwelle. Wir litten ja extrem unter E-Mail-Spoofing: Spam-Mails en masse (großteils an unsere Kontakte – entweder in unserem Namen oder/und mit unseren E-Mail-Adressen), die aber NICHT von uns (oder irgendwelchen angeblich infizierten Rechnern hier) stammten…

Seit der SPF-Umsetzung am 09.12.2015 sind exakt NULL Mails von uns hier eingetrudelt. “Wir” hatten ja nicht nur Dritte zugespammt, sondern auch uns selbst… Wir wurden nicht nur mit Weiterleitungen von “Important new message”s verschont – wir erhielten auch exakt NULL Rückmeldungen a la “Undelivered Mail Returned to Sender”.

Natürlich haben wie keine Ahnung, welcher User A über seinen E-Mail-Provider B aus C welche E-Maill mit dem Inhalt D von “uns” (oder wem auch immer) erhalten hat – aber HIER ist erst mal Ruhe im Karton. Hoffen wir mal, daß es so bleibt…

Den DKIM-Proxy für Windows habe ich übrigens noch nicht getestet, da er auf Java aufsetzt. So sehr neige ich dann doch nicht zum virtuellen Selbstmord, als daß ich diese Umgebung nach zwei überstandenen BKA-/GEMA-”Trojaner”-Infektionen auf einem Produktiv-Rechner noch mal insten würde…  Mal sehen, wann ich wieder mal Zeit habe, mit VMs rumzuspielen… Oder ich hänge mir doch noch mal einen Server mit Linux ins Netz… Dann kann ich den echten DKIM-Proxy testen – und gleich auch den DNS-Server BIND dort aufsetzen, der derzeit als Windows-Version auf einem der Rechner hier rumdümpelt…

Aber egal. Fazit ist und bleibt, daß die SPF-Geschichte scheinbar erst einmal geholfen hat… Und da wiederhole ich mich gern: Hoffen wir mal, daß es so bleibt…

 

Update:

Kaum geschrieben, wurden wir eines Besseren belehrt. Der Spam begann erneut – allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß.

Letzter Stand war ja folgender:

1)
_spf._domainkey.faett-boys.de
TXT
“v=spf1 include:_spf.1und1.de -all”
   und
2)
 faett-boys.de
TXT
“v=spf1 a mx include:_spf._domainkey.faett-boys.de -all”

Allerdings nörgelte dieser Test etwas rum – und fand einen Error. Recherchen ergaben, daß mehrere SPF-Einträge zu Fehlern führen können.

Also sprang ich ausnahmsweise mal über meinen großen, breiten Schatten und verzichtete auf kompliziertes Doppel-Gemoppel, nur um einen wichtig aussehenden Eintrag a la _spf._domainkey.faett-boys.de vorweisen zu können… ;-)

Ich beschränkte mich im Sinne von “Aus zwei mach eins…” bescheidenerweise und komplett entgegen meiner Natur einfach auf folgenden, spartanisch anmutenden Eintrag:

faett-boys.de
TXT
“v=spf1 a mx include:_spf.1und1.de -all”

Und toi, toi, toi… – dreimal auf Holz geklopft: Seitdem ist (hier) Ruhe im Karton.
Ausnahmen – exakt gezählt – gleich NULL!

Keine Spam-Attacken gegen uns selbst; keine Beschwerden über nicht zugestellte Mails… – NICHTS!

So kann es bleiben !!!

Ihr Leitle freit Eich…


Seit einigen Wochen häufen sich gewisse Anfragen bei bzw. an uns… Verunsicherte Leute berichten ganz aufgeregt von E-Mails, die ihnen Provider wie 1&1 oder Telekom/T-Online zugesandt haben…

Darin ging es um die Umstellung auf SSL/TLS. Ich weiß nicht, wie oft ich erklären mußte, daß Benutzer von Webmailern gar nichts machen müssen… Wenn man allerdings einen Mail-Client (“Was ist das denn?” “Ein Mail-Programm…” “Häh?” “So was wie Outlook Express…” “Achso… – nö, das nutze ich nicht, das ging ja nie…”) nutzt, muß man die Ports ändern…

Bislang nutze man wohl meist Port 25 für SMTP, 110 für POP3 und 143 für IMAP. Dadurch erfolgte die Kommunikation im Klartext – jede Mail war sozusagen fremd- bzw. mitlese-gefährdet… Ergo: Unsicher! Doch das ist nun vorbei. Irgendwann wird das E-Mailen über diese Ports nicht mehr klappen.

Vorteil: Man bekommt keinen Spam mehr – ist das nicht ein Grund zur Freude?
Nachteil: Man bekommt gar keine Mails mehr… ;-)

Nun also die Umstellung auf SSL/TLS – damit erfolgt die Kommunikation verschlüsselt! Ein potentieller Mitleser würde nur noch Zeichensalat sehen…

Je nach Anbieter gibt es einige kleine Unterschiede:

Freenet:
SMTP: 587, TLS
IMAP: 143, TLS
POP3: 995, SSL

T-Online:
SMTP: 465, SSL
IMAP: 993, SSL
POP3: 995, SSL

1&1:
SMTP: 587, Automatisch oder 465, SSL
IMAP: 993, SSL
POP3: 995, SSL

Goneo:
SMTPS: 465, SSL
IMAPS: 993, SSL
POP3S: 995, SSL

usw.

Ob das auch der NSA der Zugriff erschwert?
Ganz bestimmt!
Also los, alle freuen! ;-)

1 & 1 = 0 ?


Eins und Eins ergibt Null – möchte man meinen. Denn das, was sich 1und1 jetzt geleistet hat, spottet jeder Beschreibung. Es ist eine astreine Nullnummer: Nüscht. Nix. Nada. Niente. Nothing. Eben NULL!

Den Brief von 1und1 vom 19.06.2013, der mir 1-2 Tage später zugestellt wurde, hielt ich erst für einen schlechten Scherz – bis ich voller Entsetzen feststellte, daß ja eigentlich der 01.04. der legendäre Tag des gegenseitigen Verpökerns war bzw. ist.

So erklärt man mir in dem Wisch doch vollmundig dieses:

Sehr geehrter Herr Hilgendorf,

seit mehr als 25 Jahren ist 1&1 ein verlässlicher Partner im Bereich der Telekommunikation. Um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden, ist das Entwickeln moderner Produkte ein hoher Anspruch an uns selbst. Wir wollen zukunftsweisend sein und Ihnen Innovation bieten.

Im Zuge dieses Fortschritts entwickeln wir unsere Produktplattformen kontinuierlich weiter. Von einer bevorstehenden technischen Anpassung ist nun die Fax-Funktion Ihrer 0700-Nummer betroffen. Durch eine Modernisierung können wir Ihnen künftig diesen Dienst nicht mehr anbieten. Wir werden die Fax-Funktion am 1. Juli 2013 abschalten.

Alle anderen Leistungen Ihrer 0700-Nummer bleiben selbstverständlich erhalten. Sie können alle sonstigen Funktionen wie gewohnt in voller Qualität weiter nutzen. Wir freuen uns, hier auch in Zukunft Ihr zuverlässiger Partner sein zu dürfen.

Sollten Sie nicht auf die Fax-Funktion verzichten können, so können Sie selbstverständlich von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Rufnummer zu einem anderen Anbieter portieren. Gerne besprechen wir mit Ihnen auch den künftigen gemeinsamen Weg. Welche Möglichkeiten Ihnen die Produkte von 1&1 bieten, erfahren Sie täglich von 8 bis 22 Uhr – kostenfrei aus dem Fest- und Mobilfunknetz der 1&1 Telecom GmbH – unter:
0721 9600

Wichtige Fragen und Antworten können Sie auch in den FAQs zum Thema nachlesen unter: http://hilfe-center.1und1.de/0700

Wir freuen uns, Sie auch in Zukunft mit unseren Produkten versorgen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre 1&1 Telecom GmbH

Was heißt eígentlich bei Euch MODERNISIERUNG? Rückschritt?

Unglaublich. Daß das Angebot eingestellt wird, ist ja das gute Recht von 1und1. Aber dieser Brief ist eine Frechheit – an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Man fühlt sich als Kunde regelrecht “verpökert”…

Jedenfalls haben die Faxenmacher von 1und1 Wort gehalten – außer in der HIlfe ist von “Fax” weit und breit nichts mehr im ControlCenter zu sehen…

Es scheint, als wenn die AS-Infodienste GmbH demnächst einen Kunden mehr verzeichnen kann!

1&1: Umstellung auf neue PHP-Version


Ab dem 01.04.2013 unterstützt 1&1 die PHP-Versionen 4 und 5.2 nicht mehr; daher steht seit einigen Wochen auf den Servern PHP 5.4 zur Verfügung.

Um schnellstmöglich von der neuen PHP-Version zu profitieren, sollte schon jetzt im 1&1-Control-Center auf die neue “Globale PHP-Version” umgestellt werden. Überprüfen Sie anschließend, ob Ihre Webseite und Skripte einwandfrei laufen. Warten Sie mit der Umstellung also nicht zu lange – denn nur so gewährleisten Sie eine einwandfreie Darstellung Ihrer Website und ein reibungsloses Funktionieren Ihrer Skripte.

Bitte beachten Sie, daß in der neuen Version die Option “Register Globals” nicht mehr unterstützt wird. “Antike Skripte”, die noch damit arbeiten, müssen umprogrammiert bzw. ersetzt werden, da sie ansonsten nicht mehr funktionieren!

Außerdem empfehlen wir Ihnen, auf jeden Fall folgende Anwendungen durch ein Update auf den aktuellen Stand zu bringen:

  • Contao
  • Drupal
  • eGroupWare
  • Joomla
  • MediaWiki
  • myorgbook
  • osCommerce
  • phpBB
  • Serendipity
  • Shopware
  • Typo3
  • WebCalendar
  • WordPress
  • XOOPS
  • xt:Commerce

Unfaßbar – Web-Features im Jahre 2012 AD !!!


Im Artikel “Scharping-Syndrom” hatte ich 1&1 in Anlehnung an den “Rosa Riesen” DTAG  als “Blauen Zwerg” bezeichnet – und prompt wurde ich von einem Leser gefragt, warum ich das gemacht habe bzw. was ich denn auszusetzen hätte – zumal wir ja selbst als Profiseller 1&1-Produkte an den Mann bringen würden. Zu kassieren und trotzdem zu nörgeln wäre ja wohl sowas von verwerflich… ;-)

Zugegeben: Bei einigen Kunden gab es hier und da einige Problemchen, aber wir standen hilfreich zur Seite und übernahmen die Kommunikation mit 1&1, so daß bis jetzt immer alles mehr oder minder unproblematisch geregelt werden konnte. Meist ging es dabei um DSL-Probleme. Und bei welchem Anbieter gibt es die nicht?

Nach wie vor sind wir aber trotz allem (toi, toi, toi + 3 mal auf Holz klopfen…) mit unseren Anschlüssen zufrieden. Und vom Preis-Leistungsverhältnis her ist 1&1 nun mal unschlagbar.

Trotzdem gibt es Kinderkrankheiten, die die Einstufung lediglich als “Zwerg” erforderlich machen. Dazu mal ein paar Erfahrungen:

1) Ein ganzes Set Telefonbucheinträge, die auf “GbR” enden, wurde falsch übertragen. Sämtliche Telefonbücher, CDs und Online-Verzeichnisse  wurden daraufhin mit Einträgen, die auf “Gbr” enden, kontaminiert. Macht wirklich einen guten und seriösen Eindruck, wenn es so aussieht, als wenn man zu doof wäre, die Rechtsform des eigenen Unternehmens richtig zu schreiben. Vielen Dank dafür.

2) Um die Übertragung neu anzustoßen, wollte ich die Einträge zu den Nummern vertauschen. Beim Absenden kam es jedoch zu einer Fehlermeldung. Dieses Problem existierte über 3 Jahre! (Ich habe noch einen alten Vertrag – evtl. liegt es daran. Außerdem habe ich den Support NICHT informiert, weil ich mal sehen wollte, ob sich ohne mein Zutun etwas ändert. Da man ja mittlerweile bei der Telekom die Firmeneinträge ändern kann, habe ich es vorgezogen, es dort zu erledigen. Trotzdem habe ich von Zeit zu Zeit geschaut, ob sich bei 1&1 etwas getan hat. Als ich aber letztens die Nase voll hatte, habe ich testweise einen Eintrag gelöscht und neu erstellt – das funzte wenigstens. Und der wurde auch prompt richtig übermittelt. Geht doch!)

3) Man ist mit seiner Domain lediglich bei 2 Nameservern gelistet, obwohl nach RFC2182 Sektion 5 eindeutig mindestens 3 empfohlen werden. Es sind zwar nur 2 notwendig; als Hoster sollte man sich aber schon an die “Requests for Comments” halten, wenn diese sich durch allgemeine Akzeptanz und Gebrauch zum Standard entwickelt haben. Das Problem dabei: Die beiden Nameserver versauen einem das Ranking bei Qualidator. Ansonsten kann man aber mit 2 NS ganz gut leben.

4) Heute traf mich dann der Hammer. Nicht, daß ich derartiges wirklich benötige – aber bei der Einrichtung der Subdomain äöüß.eitico.de für einen Dereferrer-Test erhielt ich von 1&1 folgende Mitteilung:

Subdomain: Ungültiger Subdomain-Name. Zulässige Sonderzeichen sind ’0-9′ und ‘-’. Umlaute (ä,ö,ü) dürfen nur in sog. Umlaut-Domains verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter “Domains” > “Neue Domain bestellen”.

Dürfen Subdomains denn überhaupt Umlaute enthalten? Ja – denn wie man hier lesen kann, gibt es durchaus entsprechende Beispiele. Also muß man sich etwas anderes einfallen lassen, um das Ziel zu erreichen. Hm…………..  Bingo! Heureka! Wir konvertieren!

Der DENIC-Konverter erzeugt zwar wegen des ‘ß’ den ACE-String  xn--zcaj8cya.eitico.de, jedoch ist das nicht die gewünschte Zieldomain, wenn man alles mal in die Browser-Adreßzeile eingibt und testet. Irgendwo habe ich gelesen, daß das ‘ß’ bei deutschen Domains berücksichtigt wird und nur bei anderen Domains zu ‘ss’ gewandelt wird – allerdings konnte ich scheinbar weder DENIC noch meinen Browsern irgendwie vermitteln, daß die äöüß-Subdomain deutsch ist. ;-)

Ok – also fix einen anderen ACE-String erstellt: xn--ss-uia6e4a.eitico.de Das ß wird in dem Fall (wie auch in all meinen Browsern) zu ss aufgelöst; neben Buchstaben sind nun aber wie gewünscht nur ‘-’ und zwei Ziffern aus dem Bereich ’0-9′ enthalten…Sollte also klappen, oder?

Blas-Torte – um nicht zu sagen “Pustekuchen”:

Subdomain: Subdomain ist ungültig.

Warum? Wieso? Aus welchem Grund? Und wo ist nun schon wieder das Problem?

Leute – wir haben mittlerweile 2012! Sogar der IE7 konnte schon IDN ohne Plugin verarbeiten… Wäre es da nicht sinnvoll, wenn es auch ein paar IDN-Domains gäbe? Gut, wir haben uns ja vor etlichen Jahren über 1&1 die Domain fätt-boys.de gekapert – aber wo steht geschrieben, daß der Gebrauch von Umlautdomains auf Second-Level-Domains beschränkt ist?

Also, liebe Kollegen von 1&1 – modelt nicht andauernd Eure Startseite um und verändert Eure Pakete – merzt mal lieber die Kinderkrankheiten aus! In Sachen Web solltet Ihr nachziehen… Nicht nur immer alle paar Jahre die Anzahl der Inklusivdomains, die Anzahl der Datenbanken und die Größe des Speicherplatzes erhöhen (um irgendwann mit den Preisen nachzuziehen?)… Macht mal was sinnvolles!

Aber so reicht es eben nur zum Level “Zwerg”… ;-)

Das Scharping-Syndrom


Laaaaaang-saaaaaaam! Ja, Dicke sind langsam. Mein Lieblingsspruch. Und da wir bekanntlich sehr dick sind, sind wir wohl schlußendlich auch sehr langsam – sollte man zumindest meinen. Und ehrlich gesagt: Ich glaube es ja selbst fast schon.

Denn selbst ist der Mann. Da mir das mit dem Glauben aber eigentlich nicht so liegt, bin ich also eher dafür, daß man selbst etwas wisse. Denn Wissen ist Macht – nicht Glauben.

Doch was weiß ich? Hm… Ist es nicht eher, daß man lediglich glaubt, etwas zu wissen? Doch schon beißt sich die Katze in den Schwanz – und wir sind keinen Schritt weiter. Also hören wir auf zu philosophieren und widmen uns Tatsachen.

Andere glauben oder glauben zu wissen, daß wir nicht aus dem Pott kommen (1), weil speziell ich für meinen Teil zu gemütlich wäre (2). Dabei ist „1“ eine Annahme, die auf der Tatsache „2“ beruht. Ok – nachvollziehbar.

Eine weitere Tatsache ist, daß ich nie Zeit habe. Und dabei sind meine Tage doch (wie bei allen anderen auch) 24 Stunden lang – eine weitere Tatsache. Daher bleibt mir nur die Annahme übrig, daß ich irgendwas falsch mache.

Warum komme ich also nicht dazu, EiTiCo ins Netz zu stellen? Das ist mal ein Auszug aus der Anrufliste:

17.07.12 21:47   A   01xxxxxxx    0:03
17.07.12 17:27   E   01xxxxxxx    0:02
17.07.12 16:45   E   unbekannt    0:25
17.07.12 16:44   E   66xxxxxxx    0:09
17.07.12 16:20   A   01xxxxxxx    0:03
17.07.12 16:15   A   01xxxxxxx    0:05
17.07.12 15:40   E   03xxxxxxx    0:03
17.07.12 15:39   AA  03xxxxxxx    0:00
17.07.12 15:28   E   03xxxxxxx    0:09
17.07.12 14:31   E   03xxxxxxx    0:08
17.07.12 14:30   AA  03xxxxxxx    0:00
17.07.12 13:39   A   03xxxxxxx    0:01
17.07.12 12:23   E   03xxxxxxx    0:01
17.07.12 10:30       Außeneinsatz 1:50
17.07.12 10:20   E   03xxxxxxx    0:02
17.07.12 09:49   E   03xxxxxxx    0:07
17.07.12 08:57   E   03xxxxxxx    0:03
17.07.12 08:36   A   67xxxxxxx    0:13
17.07.12 08:33   A   03xxxxxxx    0:01
17.07.12 02:20       DSL-Ausfall  2:45
17.07.12 02:15   E   unbekannt    0:00
17.07.12 01:51   A   88xxxxxxx    0:01
17.07.12 01:42   E   unbekannt    0:00
16.07.12 21:35   E   66xxxxxxx    0:10
16.07.12 17:36   A   01xxxxxxx    0:01
16.07.12 12:55   E   03xxxxxxx    0:06
16.07.12 11:10   E   03xxxxxxx    0:10
16.07.12 10:29   E   03xxxxxxx    0:40
E - eingehend    A - ausgehend    AA - Anruf in Abwesenheit

Ich – also der o.g. “Gemütliche“ – will mich ja nicht beklagen. Es ist ja nicht so, daß ich jetzt übermäßig viel telefonieren mußte. Aber: In einigen Fällen durfte ich als Folge des Telefonats dieses und jenes raussuchen und nach Timbuktu mailen – es hing sozusagen noch ein Schwanz daran. Und Konzentration ist auch ein Thema für sich, wenn es dauernd klingelt. Hinzu kommen auch noch triviale Tätigkeiten aus anderen Lebensbereichen wie Zubereiten, Vertilgen, Verwerten und Verklappen von Futtermitteln – EiTiCo ist zwar mein Leben – aber nicht ausschließlich. Und: In dieser gesamten Zeit habe ich noch kein Auge zugetan. Ich durfte nebenbei einen Apache Webserver auf Linux aufsetzen, nachdem ein apt-get dist-upgrade ziemlich fehlerbehaftet meine letzten Nerven kostete – aber auch erst, nachdem ich mich krampfhaft und gezwungenermaßen an „sources.list“, „interfaces“ und „resolv“.conf erinnert habe, um überhaupt was im Netz zu finden.

Dann – ja, gerade dann (!) – noch fast 3 Stunden DSL-Ausfall, auf die ich später noch eingehe. Hinterher durfte ich noch Zertifizierungsanforderungen (CSR) kreieren und mich mit der Frage befassen, was bei CN, O, C, S, L reinkommt.

CN – „YOUR name“ ist also die Domain. Oder eben die IP – je nachdem, was man braucht und was man will. Aha! Aber „section“? Etwa das ominöse Leerfeld mittels ’.’? Leichter ist da noch „optional company name“ – und das alles unter dem über einem schwebenden Damoklesschwert, das auf einen niederzusausen droht, wenn man vom WHOIS-Eintrag beim DENIC abweicht… Wenn man erstmals ein Cert erstellt und den OpenSSL-Dialog nicht kennt, stellt man irgendwann fest, daß man weder Domain noch IP vermerkt hat, weil man hinter „name“ „Name“ vermutet hat. Hauptsache man tippst 2 x eine PassPhrase ein, die kein Mensch jemals wieder benötigt. Das erste Zertifikat bzw. zumindest der erste CSR ist also für die Katz. Aber man erstellt ja gleich das selbst signierte Testzertifikat, weil einem beim Klick auf das „server.cert.crt“ alles so schön angezeigt wird – und das sogar unter Windows.

Stolz nimmt man seinen 1024-bit-CSR und dackelt virtuell zur Certification Authority bzw. zum Cert-Dealer – die bzw. der einem erzählt, daß es doch bitteschön mindesten 2048 und höchstens 4096 bit zu sein hätten…

Also alles wieder auf Anfang. Und dieses Mal bitte auch mit Domain. Oder doch mit der IP?

Denn wofür benötigt man ein Zertifikat, wenn die Domain bei Anbieter A und der Webspace mit dem Shop bei Anbieter B liegt (bitte nicht diskutieren – Kundenvorgabe!)? Domain oder IP? Ok, installiert wird es beim Apachen von B – das ist klar…

Und was ist mit Multidomain-Zertifikaten, wenn auf dem Server C mehrere vHosts laufen? Jedenfalls kann man sich damit schon ein paar Stunden befassen…

Vor allem: Welche BEZAHLBAREN Anbieter gibt es? Evtl. http://www.psw.net mit 4,9 v. 5,0 Sternen bei 54 Bewertungen? Wenn man allerdings die Variante mit der zu zertifizierenden IP durchspielt, stellt man fest, daß man für PSW die E-Mail-Adresse admin…, root…, postmaster… oder hostmaster@IP-Adresse besitzen sollte. Na ja… Aber es gibt schlimmeres – z.B. kein DSL. Und da bräuchte man schon einen „Wishmaster“…

Denn wenn es nachts kalt, im Dunkeln naß oder bei Feuchtigkeit laut ist, weil gerade ein LKW über die Straße mit der vermoderten DSL-Leitung fährt, hat es sich ausge-de-es-elt. Vielleicht ist auch zufällig gerade Mäuse-Party im HVT, weil es draußen so ungemütlich ist. Irgendwas ist jedenfalls faul. „Kein DSL“ stimmt eigentlich auch nicht – es ist ein PPPoE-Fehler. Zeitüberschreitung.

Wäre man jetzt beim Rosa Riesen, riefe man an und bäte um einen Portreset. Ist man allerdings beim Blauen Zwerg, der sich auch ganz gern 1 mal hier und 1 mal dort als Blauer Riese aufspielt, hat man mit viel Pech einen FRITZ!Box-Firmware- und Verkabelungscheck mit einer russischen Gesprächspartnerin vor sich – obwohl die Box 9 Monate lief, funktionierte und nichts geändert wurde.

In solchen Fällen hilft manchmal ein extrem genervt und gleichzeitig gelangweilt klingendes „… an der Box nichts geändert… mal wieder der obligatorische PPPoE-Fehler, Zeitüberschreitung… mal bitte wieder resetten!“ Vielleicht hat man ja Glück – vorausgesetzt, man spult das ab, bevor die Gegenseite loslabern kann. (Aber immer daran denken: Natascha und Tatjana können nichts dafür, die verdienen da auch nur ihre Brötchen.)

Jedenfalls ist es hilfreich, die aktuelle FW 29.04.87 zu kennen, wenn nach der aktuellen Version gefragt wird. Gäbe ich nämlich zu, daß eine getunte 29.04.57 auf der Box werkelt, schickt man mir wohl erst eine CD mit der neuesten Firmware…

Aber nun kommt der eigentliche Clou: Man resettet die Box – in der Hoffnung, daß sie sich wieder richtig verbindet. Sogar mehrfach. Man wartet – und wiederholt das Procedere. Nun weiß ich nicht, ob ich schon ein paar mal Glück hatte oder ob ich wirklich eine kleine Wunderwaffe besitze – als letzter Schritt vor dem Support-Anruf hatte bei mir – vielleicht wirklich nur rein zufällig – folgendes Vorgehen Erfolg – und das eben bereits mehrfach:

DSL-Kabel aus dem Splitter raus »»» LAN-Kabel an den Splitter »»» daran ein altes Modem a la Teledat 300 LAN »»» LAN-Kabel ran »»» bei LAN-1 in die FRITZ!Box »»» im Zugangsdatenbereich der Box von „Internetzugang über DSL“ auf „Internetzugang über LAN 1“ umstellen »»» FRITZ!Box resetten »»» DSL ok !!! (Danach kann man alles wieder in den Normalzustand versetzen, um Strom zu sparen…)

Das hat bisher doch tatsächlich schon 3 oder 4 mal funktioniert. Nach der Umbau-Aktion jeweils nach spätestens 5 min DSL! Vielleicht nur Zufall – denn wenn der Port im HVT abschmiert, ist er tot – da kann ich hier ein Atomkraftwerk oder eine Kaffeemühle an die Dose klemmen.

Ehrlich? Ich weiß es nicht. Aber an Zufälle und Glück mag ich nicht glauben – ich möchte lieber wissen, warum und wieso…

So, nun habe ich hier seit etlichen Stunden wieder DSL – doch was mache ich jetzt? Ich werde jetzt meine Geleemurmeln pflegen und in die Heia hopsen. Und EiTiCo? Dauert wohl noch ein wenig – man kommt ja zu nichts ;-) ;-) ;-)

Umstellung des 1und1-Blogs auf WordPress


Heute wurde diese ‘Migration’ – also die Umstellung eines 1&1-Blogs auf ein selbst installiertes – vollzogen. Die alten Einträge wurden übernommen. Falls jemand auch mal derartiges vorhat und dabei dann das Problem haben sollte, daß die Exportdatei vom 1und1-Blog beim Import durch WordPress (Werkzeuge / Daten importieren / WordPress) einen Fehler erzeugt, hilft folgendes:

Die XML-Datei mit einem einfachen Editor öffnen und nach der Sprachangabe die Zeile <wp:wxr_version>1.1</wp:wxr_version> einfügen, so daß die Datei wie folgt aussieht:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!--
 This is a WordPress eXtended RSS......
-->
<!-- generator="......
<rss version="......
<channel>
 <title>......
 <link>...... 
<description>...... 
<pubDate>...... 
<generator>...... 
<language>en</language>
<wp:wxr_version>1.1</wp:wxr_version>
<wp:category><wp:category_nicename>
usw...

Danach klappte bei uns der Import; wir mußten lediglich die Artikel nochmals den Kategorien zuweisen.