-PIEP- (zensiert) auf Google !!!


So langsam reicht es mir wirklich! Ich bin stinksauer! “Freund Google” dreht mal wieder mächtig an den Knöppen…

Einerseits die Datensammelwut, ganz im Sinne von NSA, BND und dem anderen StaSi-Affen-Pack dieser Welt… Andererseits die Möglichkeit, auf so ziemlich jede Frage eine Antwort zu finden…

Einerseits der gläserne Bürger, der über Trackingc-Cookies ausspioniert wird… (Natürlich nur, damit man ihm nach Kauf eines Vibrators bei XXX-Versand.tld in einem geschickt plazierten Werbefenster die passenden Batterien offerieren kann…) Andererseits wird es durch einen gewissen Verzicht auf Datenschutz auch irgendwie bequemer…

Und so gibt es eben einige Sachen, die für – und einige Sachen, die gegen Google sprechen…

Genau so verhält es sich mit Google+.

Geht es um Pagerank, Sichtbarkeitsindex, Plazierung in den SERPs, muß man eine Teilhabe an Google+ definitiv bejahen. Allerdings leider, wie ich anfügen möchte… Denn ernsthaft benutzbar ist Google+ definitiv NICHT !!! Zumindest nicht, wenn es um Unternehmensseiten geht!

Was habe ich mit Google+ bisher erlebt? Ich habe ja schon einige Seiten angelegt und darf mich an deren Verwaltung ergötzen…

Eine Firmenadresse befand sich auf einmal in den USA. PIN-Karten (!) wurden nicht versandt bzw. kamen zumindest nie bei mir an. Alternative Bestätigungsmethoden erforderten eine Telefonnummer. Der Kontroll-Anruf war nicht auswählbar; wählte man hingegen SMS, wurde einem zum Auslösen des SMS-Versands nur die Festnetznummer angezeigt. Das, was unter “Mobilfunknummer” stand, war völlig wurscht. OK, im digitalen Zeitalter ginge selbst das Simsen aufs Festnetz – wenn “Big G.” es denn nur wollen würde. Aber Google hatte dazu keine Lust – und stellte DANN fest, daß das in Deutschland noch nicht geht.

Die Handynummer unter Festnetz einzutragen ging auch nicht – um diese Daten zu ändern, hätte die Seite erst bestätigt sein müssen. Da biß sich die Katze in den Schwanz…

Erst konnte man G+-Profile anlegen, dann Einträge für Places, dann für Maps (mittlerweile heißt der letzte Schrei ja bekanntlich Local); und hatte man eine Google-Plus-Seite und wollte die dann mit dem anderen Gelumpe zusammenführen, gab es zwar Mio. hilfreicher Tricks und Anleitungen im WWW… – aber Google dachte sich wohl, wenn der Hilgendorf das macht, dann muß es ja noch lange nicht funktionieren. Oder so ähnlich.
;-)

Denn die eine Seite gab auf einmal doppelt; die andere führte ca. 2 Monate (!) nur zu einem Fehler 500 – nach einer simplen Adreßänderung !!! Aber ich wohne nun mal nicht in den versifften USA !!! Ich lebe zwar als persilbescheinigter, gehirngewaschener, umerzogener und multimedial manipulierter Neuzeit-Germane lediglich in einer Ami-Kolonie auf USraels Gnaden - aber meine Adresse ist und bleibt nun mal in “Germany” !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aber ein 500er ??? Ein Serverfehler nach einer Dateneingabe? Wer programmiert da? Absolventen der Hammer-Uni? Oder wie es heute heißt – Kader von der Förderschule?

“That’s all we know…” ???

Der gar nicht oder nur unverständlich in Textbausteinen antwortende Support von Google ist ein Witz! Also Profil löschen – das ging ja gerade noch so… zumindest irgendwann endlich, nach mehrfachen, unbeantworteten Mitteilungen an den Support… Und dann einmal komplett neu bitte!

An gefühlten 3.956 Stellen im Netz Links angepaßt – altes G+-Profil raus, neues G+-Profil rein…  Kreise reorganisieren: Freunde zusammensuchen und restliche Kontakte informieren… Alle aus dem alten Profil rauskopierten Beiträge mit einem “Header”, der das Originaldatum darstellte, versehen und im neuen Profil wieder eingefügt…

Geil – endlich eine Maßnahme zur Bekämpfung meiner Langeweile… Grrrrr!

Prompt folgte die Sperre – Spam !!! Weil ich hintereinander geschätzte 785 Beiträge gepostet habe – und ich hätte doch nur 784 posten dürfen…

Oder 300 ???
Vielleicht auch nur 12  ???
Oder gar nur 7  ???
3 ???

Hinweise im Regelwerk zu vermuten ist jedenfalls töricht – siehe hier und hier.

Ich weiß es nicht – und Google würfelt das wohl auch nur nach Bedarf aus… Frei nach dem Motto “Nichts Genaues weiß man nicht…” heuchelte ich nach außen Mitleid und Verständnis für die Googleaner, ließ mich nicht erschüttern, motivierte mich selbst und machte weiter. G+-Profile um jeden Preis! Social Signals im Internetzeitalter!

Daß ich bei HBZ Branse das Profilbild mit einem Impressumshinweis verstümmeln mußte, nahm ich zähneknirschend hin – ist sowieso meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, den Klauen der Justiz oder/und abmahnwütigen Anwälten zu entgehen…

Denn sämtliche Änderungen des Beschreibungstextes (unter “Info”) wurden und werden schließlich bei HBZ ignoriert – somit auch der beabsichtigte Link auf das Impressum. Und da deutsche Richter scheinbar allesamt Kinder von Geschwistern sind, muß man sich ja irgendwas einfallen lassen…

Obwohl eingepflegt, ist von einem Link aufs Impressum weit und breit nichts zu sehen (geschweige denn von einer Beschreibung):

 

Und so  könnte bzw. sollte es aussehen:

Eine Anfrage an den G+-Support ergab die Antwort, daß das Profil doppelt bestünde (»»» Places)… Nach der Löschung eine Änderung zu erhoffen war allerdings naiv. Änderbar ist der Eintrag heute noch nicht! Äh… obwohl… - änderbar eigentlich ja schon… Wird nur nicht angezeigt!

Wobei das mit der Änderbarkeit so aber auch nicht stimmt. Denn je nachdem, ob ich ich oder HBZ bin, woher ich komme und auf welcher Seite ich auf “Details bearbeiten” oder “Unternehmensdaten bearbeiten” klicke, wird mir etwas oder nichts angezeigt. Oder eben auch nicht – ganz google-like, je nach Wetterlage oder Erdstrahlung! ;-)

Sowieso macht Google, was es will. Obwohl ich bei allen Seiten die gleiche Vorgehensweise an den Tag legte, zeigt mir fast jede Seite etwas anderes an:

So weit – so schlecht. Das sind meine Erfahrungen mit dem großen G. Alltag bei Google Plus. Ernsthaftes Arbeiten? Keine Zeit, wenn man sich um solchen Müll kümmern muß…

Doch nun kommt der Hammer – als wenn das alles noch nicht reichen würde: Ich logge mich eben ein – und sehe fast doppelt so viele Google-Plus-Seiten wie sonst! Irgendein Idiot bei Google (oder ein idiotisches Script) hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet:

Was soll das?
Werden die alten Seiten abgeschaltet?
Sollte ich die neuen Seiten pflegen?
Ist es ratsam, alle alten Beiträge dort einzufügen?
Parallelbetrieb? Alles doppelt machen?
Oder werde ich dann wieder wegen Spammens angezählt?

Oder soll ich die neuen Profile ignorieren?
Oder gar löschen?

Eine MAIL wäre toll!
Oder ein Info-Popup!
Ein Layer!

IRGENDWAS !!!

Wie schön easy ist doch die Unternehmensseitenverwaltung bei “Konkurrent” Facebook… (Wenn Google so weiter macht, wird Google NIE ein ernstzunehmender Konkurrent von Facebook werden - zumindest nicht auf dem Sektor “Social Media”. Fratzenbuch löscht zwar mal den einen oder anderen Beitrag, den einen oder anderen Freund – aber es funzt prinzipiell! Und die Möglichkeit, ein Impressum anzugeben, ist bei beiden gleich beschissen – da tun nicht einmal die ständigen, bei FB notwendigen Workaround-Nachbesserungen zur Impressumsanzeige auf Mobilgeräten weh !!!)

Man bekommt wirklich den Eindruck, daß die Feature-Kreierer bei Google nicht wissen, was sie wollen.   Mal “hüh”, mal “hott” – ein ewiges Hin & Her! Feature 1 läuft noch nicht einmal richtig, da wird es schon durch Feature 2 ersetzt – oder zumindest ergänzt… Richtig funktionieren tut nämlich offensichtlich NICHTS !!!

Ehrlich? Ich habe bald die Nase voll! Scheiß auf die Social Signals - mit 3 Beiträgen mehr bei FB kann man das kompensieren – zumindest NOCH. Aber vielleicht arbeitet man bei Google schon an einem Update…

Wenn ich Google den Rücken kehre, sind es insgesamt 6 (bzw. nach der Dopplung sogar 10 (6×2-2) Unternehmensseiten weniger… 10 statt 12? Zwei Seiten wurden nicht dupliziert…

Sind das Seiten, die nicht Local sind? Mit regelmäßiger Unregelmäßigkeit steht ja manchmal oben links Local, manchmal Profil – je nachdem, wie man das mehr oder minder lokale Profil aufruft… Aber keine Sorge – bei den ominösen neuen Seiten heißen die Profile trotzdem Profil… Es ist aber auch nicht so, daß alle die Seiten, bei denen unter Info der Bereich Geschichte fehlt, eingerichtet wurden…

Wie immer bei Google+: Wahllos, ziellos und nicht nachvollziehbar!

Wow! Es gibt also so etwas wie unbekannte Kriterien… Eh, Google-Heinis! Legt mal monatlich ‘nen Tausender rauf – und kauft Euch ehemalige FB-Projektleiter ein! Die Typen, die jetzt bei Google+ die Marschrichtung vorgeben, taugen entweder nichts – oder sind andauernd besoffen!

Ansonsten… – auch, wenn Euch das nicht interessiert – macht ruhig weiter so! Ich gehe dann! Mir reicht es mit dem, was mir Eure Kaspertruppe so als “Mehrwert” im Netz vorsetzt! Dieser Müll “made bei Google+” ist verzichtbar! Und zwar KOMPLETT !!! Ihr reicht nicht mal ansatzweise an Facebook heran – und das sage ich! Und ich hasse Facebook !!!

Meine Einschätzung: Google Plus ist ein billiger Möchtergern-Facebook-Abklatsch, der nicht funktioniert und NIEMALS den Stellenwert vom Gesichtsbuch erreichen wird – zumindest nicht im geschäftlichen Bereich. Ihr experimentiert auf unsere Kosten! Auf unseren Schultern! Irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht – ich stelle den Mehraufwand für Eure unfertige Scheiße nicht meinen Kunden in Rechnung – ich verweigere eher die weitere Zusammenarbeit mit Euch – und zwar völlig KOSTENLOS !!!  Scheiß auf Google!

Oder Ihr reißt Euch endlich zusammen und bringt endlich NUTZBARE Produkte auf den Markt!

Ansonsten kann man eigentlich nur jeden Betreiber einer Unternehmens-Website warnen, sich auf Google + einzulassen. Es gibt mit Sicherheit wichtigere Sachen, über die man sich aufregen kann!

DJs gesucht!


Die “WunderBar” in Berlin Marzahn sucht noch DJs für die Bereiche
• 80er
• 90er Schlager
• Hip Hop
• R&B
• Charts
• Electro
(Hobby-DJs, die sich erst einmal die Hörner abstoßen wollen, sind herzlich willkommen!) !!!

Die “WunderBar” ist lt. eigenen Angaben eine Tanzbar – kein Club und keine Diskothek!

Bei Interesse einfach über eBay oder Facebook melden!
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/suchen-dringend-dj-fuer-eine-tanzbar-/192283862-191-3383
https://www.facebook.com/DJICB

Da wir (bei EiTiCo) aufgrund der zahlreichen Aufträge nicht dazu kommen, uns mit dem Relaunch von DJ-Suche.com zu befassen bzw. ”DISEPO V2″ fertigzustellen, veröffentlichen wir frecherweise mal dieses Gesuch hier im Blog…

Disput um DISPUTE – Update!


Eine gefühlte Stunde nach dem letzten Post war die Hotelpage auch wieder unter Schloss-Schlemmin.de erreichbar…- so, wie es sich seit mind. 2002 gehört!

Der logische Menschenverstand sagt mir zwar, daß jetzt eigentlich alles in Ordnung sein müßte – aber wir werden trotzdem mal bei der Rechtsabteilung des DENIC nachfragen, ob man dort pro forma noch eine Rücknahme des DISPUTE-Eintrags benötigt…

Komm zu Papi!


An meine Brust! Der verschollene Sohn ist  heimgekehrt…

Ja – ich empfand so etwas wie Vaterfreuden, als heute  endlich ein Schlußstrich unter einem leidigen Kapitel gezogen wurde… Nach 7 Minuten Gesprächsdauer waren wir uns einig  – der bisherige Inhaber der Domain Schloss-Schlemmin.de und ich.

Noch vor kurzem mutmaßte ich an dieser Stelle, daß niedere Beweggründe die Ursache für den leidigen Streit gewesen wären, in dem ich zu vermitteln versuchte. Heute stellte sich dann heraus, daß alles nur ein  Riesen-Mißverständnis war… So kann es gehen! (Ich distanziere mich von allem und behaupte das Gegenteil… ;-) )

Neben der umgehenden Übertragung der Domain wurde sogar eine künftige Zusammenarbeit beschlossen.

Ein wahrhaft schöner Tag – und das lag nicht nur an dem sonnigen Frühlingswetter!

Disput um DISPUTE?


Als Kenner der deutschen Bürokraten-Szene stellt sich mir die Frage, was eigentlich passiert, wenn folgendes Szenario eintritt:

- Partei A registriert eine Domain auf Partei A
- Partei B sieht sich dadurch in ihren Rechten verletzt – und beantragt einen DISPUTE-Eintrag beim DENIC
- die Domain wird folglich für vorerst ein Jahr (vorbehaltlich einer rechtzeitigen Beantragung  einer Verlängerung durch den Antragsteller) für eine Übertragung  (auf Dritte)  gesperrt
- Partei A und Partei B einigen sich
- der Auth-Code wird übermittelt bzw. der KK-Antrag wird initiiert

So – und nun die Fallstricke: Wenn der Grund für den DISPUTE-Eintrag wegfällt, muß man das DENIC informieren. Danach kann die Domain wieder übertragen werden…

- Ein Grund kann sein, daß Partei B feststellt, daß der Anspruch unbegründet ist.
- Ein Grund kann aber ebenso eine  Einigung oder eine Entscheidung zugunsten von Partei B sein…

Wer bis 3 zählen kann, denkt, daß Partei B nicht zu den “Dritten” zählt. Wer deutsche Bürokraten kennt, hofft dies nur noch…

Leider schweigt sich das DENIC in den FAQs darüber aus, was passiert, wenn der DISPUTE-Eintrags-Antragsteller  die Domain auf SICH  übertragen möchte und auch endlich kann bzw. darf. Und: Wie verfährt man richtig? DISPUTE-Eintrag kündigen und dann den Auth-Code eingeben? Oder andersherum? Wird abgeglichen (Antragsteller / neuer Domaininhaber) oder nicht? Ist, wenn ja, trotzdem noch eine Kündigung der beantragten Übertragungs-Sperre (nichts anderes ist der DISPUTE-Eintrag) notwendig?

Wir werden es sehen. Update folgt!

Bäh! Zucker ist Scheiße!


PROLOG:

Hallöle, liebe Leser-Gemeinde!

Die eigentliche Überschrift des heutigen und für mich vollkommen typischen Mecker-, Hetz- und Nörgel-Artikels lautet genaugenommen:

“Eine weitere unendliche Geschichte”
oder
“Obelix würde sagen: »Die spinnen, die Richter…«”
oder
“Jura für Dummies, Folge 6.321.978″
oder
“Zucker ist Scheiße”

Leider paßte sie (die Überschrift) so in dieser Form beim besten Willen nicht in den dafür vorgesehenen Bereich, ohne das Seitenlayout komplett zu verhunzen… Außerdem möge man mir bitte verzeihen, daß ich an Trivialsprache erkrankt bin – ich habe mich scheinbar mittags im Kinder- bzw. Bildungsfernsehen damit angesteckt… Also SORRY!

Doch zum Thema: Heute geht es an dieser Stelle mal wieder um Richter, #Facebook und Impressen – wer hätte das gedacht… Der #Terror durch dumme deutsche Richter geht ja immer weiter: Da der durchschnittliche Facebook-Nutzer ihrer Meinung nach ja mindestens genauso dumm ist wie sie selbst, wird er niemals ein #Impressum finden, wenn nicht auch  ”Impressum” (oder gnädigerweise ”Kontakt”…) davor steht – soweit die Meinung der Robenauslüfter seit nunmehr 3 Jahren…

Facebooks Rubrik “Info” reicht schließlich nicht. Kein normaler Mensch vermutet dahinter so etwas wie “Informationen”… (Bei deutschen Richtern mag das ja durchaus so sein…”Euer Ehren” ist tot. Die zukünftige korrekte Anrede ist dann wohl “Eure DAUigkeit”…)

Ein Impressum in der über “Info” aufrufbaren Beschreibung brachte damals also reinweg gar nichts…

Alsbald nach dem berüchtigten Urteil des Landgerichts Aschaffenburg 2011 kamen die ersten #Impressum-Apps. Wer keine freigabehungrigen, möglicherweise mit Werbung überladenen und teilweise ewig ladenden Drittanbieterapplikationen aus Timbuktu einbinden wollte, mußte aber wohl oder übel über Facebooks Entwickler-Bereich selbst ein Impressum erstellen. Die Hürden dabei (zumindest für viele Mitmenschen): Man benötigt einen Server/Webspace bzw. eine Domain mit SSL-Zertifikat und grundlegendes Web-KnowHow (HTML, FTP…)… Zu allem Überfluß mußte man auch die versteckte Anleitung im Netz finden. Doch dann stand der eigenen Impressums-App nichts mehr im Wege – oder zumindest nicht viel… (Ob ein einziger deutscher Richter dazu in der Lage wäre? Ehrlich gesagt habe ich da so meine Zweifel…)

(Wir gehen mal davon aus, daß jeder weiß, was in ein gesetzeskonformes Impressum gehört – von daher nehmen wir mal an,. daß die Impressums-App entsprechend richtig erstellt wurde…)

Die Freude währte jedoch nur kurz. Spitzfindige User fanden heraus, daß die ganzen Reiter inkl. der tollen, eben erstellten Impressums-App gar nicht auf Mobilgeräten angezeigt wurden! Was für eine Crux… Ergo: Mobilansicht ohne Impressum – das Damoklesschwert namens #Abmahnung schwebte über einem und drohte, auf einen herabzusausen…

Doch da – ein Lichtschein am Horizont! Dieses ominöse Feld ”Info” war ja irgendwie noch da! Da dachten sich wiederum andere spitzfindige User, daß sich da doch was machen lassen müßte…

Und so war es dann auch. Eine kleine und feine, jedoch überaus geschickte Ergänzung wurde fortan auf Mobil- als auch auf Desktopgeräten gezeigt; auf letzteren, “normalen” PCs und Laptops wurde damit die gerade vor kurzem so stolz kreierte und eingebunde Impressums-”App” eigentlich vollkommen überflüssig.

Doch der Gott der Spione, Datensammler und Agenten haderte mit den gemeinen Erdlingen. Der Kopf der größten Datenkrake neben Google, Mr. Sugarmountain, ersann Teuflisches mit seinen diabolischen Spießgesellen: Eine Designänderung bei der Anzeige auf Tablet, Smartphone & Co! Der “Info”-Bereich mitsamt seinen cleveren Ergänzungen wurde schlichtweg wegrationalisiert!

Private Seiten bzw. User-Profile waren zwar auch weiterhin mit allen denkbaren Vorzügen ausgestattet - Reiter, “Info”-Rubrik… – alles da! Nur die Unternehmen, die anstelle von “Profilen” bzw. “Chroniken” eben nur “Seiten” betreiben, waren in den Popo gekniffen. Nett! Gerade von denen will der halbe Euro (also Mark) mit dem süßen Nachnamen ja immer Geld für die Bewerbung von Beiträgen, für höhere Reichweiten – also für ordinäre WERBUNG…

Deutsche Begehrlichkeiten, die auf nationalem Recht basieren? Egal! Deutschen Unternehmen das Leben erleichtern? Nö. Deutsches Geld abzwacken, wo es geht? Aber immer! Scheiß doch auf die doofen Deutschen, wenn sich dieses blöde Denunziantenvolk selbst mit Abmahnungen das Leben schwer macht…

Derzeit ist es jedenfalls so, daß man als Betreiber einer Unternehmensseite auf NORMALEM WEGE eigentlich gar kein Impressum einbinden kann, welches auf Mobilgeräten angezeigt wird, selbst wenn man wollte! Es geht nur mit Trickserei – und auch nur so lange, wie Facebook nichts ändert…

So ziemlich die einzige, somit fast die allerletzte und auf jeden Fall extrem unschöne Möglichkeit wäre ein Verweis in einem Bild auf ein etwaiges Impressum unter dem Punkt “Weitere Informationen”. Back to the roots! Info-Bereich? Da waren wir doch schon mal!

Von FB-via-Desktop-Guckern wird man dann zwar definitiv für absolut grenzdebil gehalten werden - aber das ist eben der Preis, den gesetzestreue Seitenbetreiber bei Facebook in Good Old Germany zahlen müssen… Die Frage ist nur, WO man z.B. im Titelbild den Hinweis unterbringt. Erstens ist je nach Firmenname das Display mit selbem mehr oder minder zugekleistert; zweitens ist der angezeigte Bildausschnitt des Titelbildes anders als auf Desktopgeräten und Laptops. Dort hängt der Verweis dann irgendwie in der Mitte… Zumal Facebook oder auch der ein oder andere Androide  manchmal ein Eigenleben entwickeln. (Das ist die nette Umschreibung dafür, daß ich nicht weiß, an welchem Knopf, Hebel oder Button ich ausversehen angekommen bin, um etwas zu verstellen… Liegt es am Zoom? Denn auf einmal sieht mein Screen(shot) ganz anders aus…)

Jedenfalls kam mir dann eine Idee: Ein Verweis im Profilbild bzw. Logo !!! Häßlich, kaum zu erkennen, total bescheuert – aber dadurch wenigstens extrem gut zu unserer Rechtsprechung passend…

Im Moment ist es jedenfalls so, daß man – ganz gesetzeskonform – mit Klick #1 das Bild aufrufen und mittels Klick #2 auf einen Link in der Bildbeschreibung zum Impressum gelangen kann. (Zweimal zu klicken ist ja gerade so erlaubt…)

Wie gesagt: Im Moment. Noch! Aber wer weiß, was sich die Progger vom Fratzenbuch demnächst wieder alles einfallen lassen, um uns zu ärgern. So langsam habe ich jedenfalls darauf keine Lust mehr… Doch was will man machen? Facebook den Rücken kehren und auf diese heutzutage extrem wichtigen #SocialSignals verzichten?

Ansonsten bleibt wirklich nur ein Ignorieren der #Impressumspflicht - und (wenn jemand frecherweise abmahnt) der abendliche Besuch mit dem Baseballschläger beim Abmahner, um den Kontostand nach durchstandener Farce wenigstens wieder auszugleichen…

Der Haken bei der Variante mit dem Logo: Auf einem Samsung GT-S5670 beispielsweise ist die Grafik, die ansonsten von recht guter Qualität ist, so klein und verschwommen, daß sie eigentlich und auch uneigentlich gar nichts nutzt. Selbst wenn ich in Mikro-Zwergen-Schrift “ZOOMEN !!!” ranschreiben würde, würde das nichts bringen. Das wäre ja wie:

“Das ist so dunkel hier – ich finde den Lichtschalter nicht!”
“Dann knips Dir doch einfach mal das Licht an!”

Ebenso wenig, wie ich eine Aufforderung zum genauen Hinsehen hinterlassen kann, kann ich einen lesbaren Hinweis auf ein Impressum anbringen… Da nutzt es auch nichts, daß das eigentlich ansonsten alles gut mit 2 erlaubten Klicks funktionieren würde… Man muß die Hyroglyphen kennen – also wissen, daß die Mikro-Krakel auf dem Bild einen Impressums-Hinweis darstellen sollen… Doch das paßt ja nun mal so gar nicht zur gesetzlichen Auflage, für Blinde, Tote, Analphabeten und Richter einen schnell zu findenden, weithin sicht- und lesbaren, “Impressum” oder “Kontakt” genannten Verweis einzubinden, von dem man mit maximal 2 Klicks zu einem Impressum gelangt…

Unterm Strich bleibt eigentlich nur eine Variante übrig: Man legt einen Beitrag mit einem sichtbaren Link auf das Impressum an – und fixiert ihn. Damit ist er oben angetackert… (Unbedingt alle paar Tage kontrollieren, ob er noch fixiert ist !!!)

Daß diese Funktion von Gesichtsbuch abgeschafft wird, halte ich für unwahrscheinlicher als weitere Designänderungen… Ob es allerdings ausreicht, wissen nur die Götter – und deutsche Richter, die sich scheinbar für solche halten.

Denn immerhin muß man erst einmal scrollen… Wobei es allerdings Millionen Websites gibt, die den Impressums-Link nur im Footer haben… – ich wäre diesbezüglich also relativ entspannt…

Fazit: Der scheinbar so verlockend süße Berg Zucker ist in Wirklichkeit nicht viel mehr als ein riesengroßer, dampfender Haufen Scheiße! Anders kann man es kaum formulieren… Denn entweder ignoriert Facebook wirklich deutsche Bitten, Anträge, Mitteilungen oder sogar Vorgaben – oder es ist so, daß die deutsche Justiz sich überhaupt nicht darum kümmert, was im “deutschen” Internetz passiert. Doch dann würde der besagte Haufen nur um so größer werden, weil die Typen in den scharzen Roben auch mit daraufgehören!

Für mich ist klar: Wenn ich kein Impressum anlegen KANN, brauche ich auch keins anzulegen! Ich kann auch kein Impressum im Display einer Tanksäule einblenden, nur weil ich mit dem Firmenwagen dort tanke und der Gesetzgeber es gerne so hätte !!! Ich kann auch nicht fliegen, auch wenn es hundertmal gesetzlich vorgeschrieben wäre!

DAS DRAMA:

Doch das deutsche Recht steht – wie so oft - im krassen Widerspruch zum normalen Menschenverstand! Das zeigt aber nur einmal wieder mehr, daß unsere neunmalklugen Richter strunzdumm sind! Letztlich bräuchte man nur Facebook die Auflage zu erteilen, für den deutschen Markt die Möglichkeit eines Impressums bereitszustellen, wenn sich Facebook dort – auf dem deutschen Markt – tummeln will! Ansonsten kommt eben das damals beschlossene  (und wieder verworfene) Stop-Schild! Bei dieser Vielzahl von FB-IPs (Serverfarm!)  macht die Sperrung durch ansonsten relativ nutzlose DNS-Manipulation nämlich fast schon wieder Sinn…  Zensur ist zwar prinzipiell Müll – eine Sperre als Druckmittel wäre hier aber sinnvoll – oder zumindest BUßGELDER, die FB löhnen muß, wenn man für Deutsche keine Möglichkeit, ein Impressum anzulegen, anbietet. Auch ein Verbot, FB gewerblich zu nutzen, würde helfen. Dann hat Mr. Shitstack… äh… Sugarmountain nämlich keine Werbeeinnahmen mehr! Und ratz-batz  gäbe es alsbald ein weithin sichtbares, schillerndes und leuchtendes Knöpfchen, auf dem “Impressum bearbeiten” o.ä. prangen würde. Geld ist heutzutage leider alles. Nur wird es “noch leiderer” meist den falschen Leuten aus der Tasche gezogen…

Aber wenn in der Regierung Sitzenbleiber, Plagiierer und noch größere Ganoven auf ihre Pensionierung warten und sich den Hintern plattsitzen, braucht man von unseren Richtern scheinbar auch nicht mehr zu erwarten…  Mich dürft Ihr jedenfalls alle mal am Popo knutschen! Ich werde sämtliche Titel- oder und Profilbilder ab jetzt mit entsprechenden Impressums-Hinweisen verunstalten – oder eben “Artikel” mit einem Link aufs Impressum “dauer-fixieren”. Andere User werden mich zwar für vollkommen bekloppt halten – aber so ist das eben, wenn man in einer Bananenrepublik lebt, in der Affen das Sagen haben!

Meine Erkenntnisse decken sich weitestgehend mit diesen Schilderungen: http://allfacebook.de/policy/update-nach-designaenderungen-anleitung-zum-sicheren-facebook-impressum

EPILOG:

Eine kleine Ergänzung zum Thema sei mir noch gestattet: Angenommen, wir haben wider Erwarten und allen Widrigkeiten zum Trotze ein Fleckchen gefunden, an dem wir einen mehr oder minder sichtbaren Hinweis aufs Impressum unterbringen können… Nun könnten wir ja auf die Idee kommen, unser eigentlich vollkommen umsonst programmiertes Impressum, also unsere Impressums-”App”, welche in der Desktopversion hinter einem mittlerweile komplett überflüssigen Reiter schlummert und dort ihr bedauernswertes Dasein fristet, zu benutzen…

Tja, nichts leichter als das… Unser Vermerk, den wir im fixierten Post oder in einem der Bilder unterbringen müssen, lautet dann ganz einfach:

IMPRESSUM: https://www.facebook.com/#!/eitico.de/app_312942075443614

Doch das sieht irgendwie extrem unschön aus. Ein URL-Verkürzungsdienst a la bit.ly oder tinyurl.com muß her… Das birgt aber auch gewisse Risiken… Was ist, wenn wir auf den Malediven weilen, der Dienst den Betrieb einstellt und 2.631 Abmahnungen auf uns warten, wenn wir wieder nach Deutschland einreisen? Folglich verzichten wir lieber auf Drittanbieter… Wer allerdings auch einen Twitter-Account hat, um z.B. von der höheren Reichweite zu profitieren, indem FB-Posts automatisch auch bei Twitter erscheinen, kann natürlich auch seinen dort hinterlegten und von Twitter “autokodierten” Link benutzen; einen solchen Verweis sollte man eh immer im Blick haben…… Für uns hieße das dann:

IMPRESSUM: http://t.co/FJ67uh8Qz6

Hübsch ist aber irgendwie trotzdem noch anders. Und eine solche Lösung macht eigentlich auch nur Sinn, wenn der betreffende URL http://www.pension-und-restaurant-und-bundeskegelbahn-zum-wilden-eber-kaiserslautern-ausbau.de/anbieterkennzeichnung-nach-telemediengesetz.html oder ähnlich lauten würde. Also machen wir es ganz schlicht und einfach:

IMPRESSUM: http://eitico.de/impressum

Das schreiben wir als Vermerk in den fixierten Post oder in eins der Bilder. Und auf dem Server schnappen wir uns die .htaccess und kreieren eine entspechende RewriteRule:

RewriteRule ^impressum/?$ {OHNE UMBRUCH}https://www.facebook.com/eitico.de/app_312942075443614 [NC,R]

Gesagt, getan, getestet und … verworfen !!! Wir sind nämlich beim Testen dieser grandiosen Idee auf die Erklärung gestoßen, warum  Facebook auf der mobilen Seite auf Reiter verzichtet: Sie funktionieren dort einfach nicht!

Nicht einmal die Anzeige eines Reiter-Inhalts bzw. einer App auf Desktop-Geräten klappt, wenn die mobile Seite https://m.facebook.com/eitico.de/app_312942075443614 aufgerufen wird:

Bleibt also nur, sich den Innereien der Impressums-”App”, dem Inline-Frame, zuzuwenden. Hinterlegt man in der .htaccess eine Redirection zu http://trisepo.com/facebook_i/eitico.html, funktioniert alles wie geplant. Ob das allerdings Sinn macht oder nicht, hängt vom Design des Inhalts und der Einbindung in das Design der Homepage ab. Zumindest hätte man so aber nur ein Impressum zu warten.

Jedenfalls kann man sehr viel mit einem wie auch immer gearteten Impressum bei Facebook rumspielen, wenn man zu viel Zeit hat…

Der absolute Hammer ist aber, daß der (nach ganz antiker Machart in den Info-Bereich eingepflegte) Verweis noch immer da ist und auch in der Mobilansicht auf Desktop-Geräten sofort ins Auge springt !!!   Man muß dazu nur einmal den URL https://m.facebook.com/eitico.de auf einem Computer oder Laptop aufrufen!!! Letzlich bluten wir von Facebook und Justiz gebeutelten Deppen also eigentlich nur dafür, daß Androiden und Äpfel-Phones die von Facebook gesprochene Sprache nicht verstehen… Ist das eigentlich dann wirklich noch UNSER Problem, wenn ein Gerät einen vorhandenen Hinweis nicht anzeigt - oder der User beim Surfen die Augen schließt ??? Denn was kommt als Nächstes? Bei Web-Surfern eine Augenlid-Innenseiten-Tätowierung mit unseren Impressen auf unsere Kosten?

Schildbürgerstreiche sind wahrlich ein Witz gegen diese unendliche Geschichte…