Warum einfach…


… wenn es auch kompliziert geht? Zumindest habe ich mir diese Frage eben gerade stellen müssen…

Antik ist lustig! Deswegen gibt es noch Leute, die Windows XP einsetzen. Man munkelt sogar etwas von der Benutzung von Outlook Express als Mailclient. Ok, ich oute mich – auf einem meiner Rechner löppt dat auch noch so – also OE6 unter XP SP3.

Never touch a running system! Daher rödeln bei mir auf der erwähnten Handkurbel-Kiste auch noch antike Bits und Bytes vor sich hin und schaufeln archäologisch wertvolle Einsen und Nullen hin und her. Nur die sich darin befindende urzeitliche und erzkonservative PATA-Festplatte hat ein Problem mit der mittlerweile eingetretenen Moderne und ist damit so nicht ganz einverstanden – befand sich doch der über die Jahre angehäufte Bestand an *.dbx-Dateien unter C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{B548F580-0172-4B31-A3AF-5F5692E7D579}\Microsoft\Outlook Express… Und im Laufe der Zeit wird dieser Ordner eben voll und voller – und damit eben auch leider Laufwerk C:\… Was das bedeutet, weiß wohl jeder.

Irgendwann hilft auch die Idee, die Auslagerungsdatei zu verschieben, nicht mehr weiter – nämlich spätestens dann, wenn sie schon seit Monaten ihr Dasein auf Partition D:\ (oder noch besser: auf einer zweiten, schnelleren Festplatte D:\) fristet.

Der Befehl format C: mittels Boot-Medium würde zwar genug Platz schaffen, wäre aber nicht wirklich das, was uns bei der beabsichtigten Platzgewinnung helfen würde… ;-)

Was liegt also näher als den Ordner mit den Mails zu verschieben, wenn auf Laufwerk E, F oder G noch genug Platz ist? Schließlich kann man ja unter Outlook Express -> Extras -> Optionen -> Wartung -> Speicherordner letzteren auch ändern.

Daher habe ich bei geschlossenem Programm den o.g. Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{B548F580-0172-4B31-A3AF-5F5692E7D579}\Microsoft\Outlook Express einfach nach E:\OE kopiert, danach Outlook Express wieder gestartet und über Outlook Express -> Extras -> Optionen -> Wartung -> Speicherordner denselben auf E:\OE geändert. Fertig! Nachdem ich mich mit einem erneuten Start des Programms vergewissert habe, daß alles läuft, habe ich den alten Ordner gelöscht.

Aber nun der Hammer: Bevor ich das alles gemacht habe, habe ich mich mittels Suche im Internet noch mal vergewissert, daß dabei nichts weiter zu beachten ist. Denn in meiner Erinnerung gab es vor Jahren mal ein Problem mit verschwundenen *.dbx-Dateien. Ich hatte mich wohl in einem Moment geistiger Umnachtng irgendwie “verklickt”. Zum Glück gab es aber ein Backup…

Was ich jedoch bei dieser Suche fand, versetzte mich in Erstaunen. Erst rollte ich mit den Augen, und dann fing ich an, breit über alle Backen zu grinsen. Eigentlich wollte ich ja nur meine geplante Strategie absegnen… Aber nach dem Prinzip der Route Barth – Berlin – Bonn – Bentwisch hatte sich jemand bei http://www.computerwissen.de/office/outlook/artikel/outlook-express-daten-verschieben-auf-anderes-laufwerk.html eine “etwas anspruchsvollere” Lösung ausgedacht:

1) Beenden Sie Outlook Express.
2) Verschieben Sie die im Ordner C:\Windows\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook Express (und den darin enthaltenen Ordnern) gespeicherten Daten auf das gewünschte andere Laufwerk.
3) Rufen Sie den Registriereditor auf: Drücken Sie gleichzeitig die WINDOWS- und die R-Taste oder rufen Sie Start -> Ausführen auf; dann geben Sie “regedit” ein und drücken die Eingabetaste.
4) Öffnen Sie den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Identities{User-ID}\Software\Microsoft\Outlook Express\5.0; dabei steht “{User-ID}” für eine mehrstellige Zahlen- und Buchstabenkombination, die Windows automatisch vergibt.
5) Klicken Sie unter “…\5.0″ doppelt auf den Schlüssel “Store Root”.
6) Im Dialog “Zeichenfolge bearbeiten” überschreiben Sie den Eintrag im Feld “Wert” mit dem vollständigen Pfad des neuen Datenverzeichnisses, beispielsweise mit “D:\OE”. Schließen Sie den Dialog.
7) Öffnen Sie nun den Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Outlook Express.
8) Ändern Sie hier ebenfalls den Schlüssel “Store Root” und tragen Sie den kompletten Zugriffspfad ein.
9) Beenden Sie Regedit und starten Sie Outlook Express neu.

Wie bitte? Klar, alle Wege führen nach Rom. Und wichtig ist auch nur, daß man einen davon kennt und sich zu helfen weiß – insofern soll das jetzt hier auch keine Lästerei sein. Das liegt mir fern. Hauptsache Wissen! Aber ganz ehrlich: Das ist ja mehr als umständlich! Oder bezieht sich das evtl. noch auf OE5? War das da nötig? Der Artikel war jedenfalls von 2011.

Mal sehen – vielleicht spricht sich ja die einfache Variante bis 2031 rum… ;-) ;-) ;-)

Jippieh ajeh!


Weil wir gerade dabei sind, Veranstaltungen auszuwerten: Wir hätten ja fast vergessen, das gelungene 16. Westerntreffen in Carlsruhe bei Marlow (06.-07.09.2013) zu erwähnen… Da hilft nur noch unsere Lieblings-Entschuldigung: “Dicke sind langsam – und wir sind bekanntlich SEHR dick…”

Selbige können wir auch, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, im Namen des gesamten Fätt-Boys-Teams vorbringen bzw. anwenden – denn DJ Mikk aka Powerbeat, der den Auftrag zum 15. Westerntreffen im letzten Jahr an Land gezogen hat und der seitdem als Ansprechpartner für die Westernreiter aus Carlsruhe fungiert, paßt sich immer mehr dem äußeren Erscheinungsbild von uns Fätt-Boys an… Natürlich sind das bei ihm aber alles nur Muskeln… ;-)

Aber zum Treffen: Westernfans, Reiter und Kutschenlenker aus ganz Deutschland reisten an. Es wurden etliche Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen ausgetragen. Das Areal war sehr gut besucht; es wurde schon fast etwas eng. Eins der Highlights beim Tanz am Abend war neben verschiedenen Darbietungen die amerikanische Versteigerung eines Aufenthaltes auf der “Apache Spirit Ranch” in Tombstone / Arizona (USA). Jedenfalls war das ganze Wochenende ein großer Erfolg für die Veranstalter. Einen ausführlichen Bericht dazu kann man auf dieser Seite finden: http://www.westernhof-carlsruhe.de/index.php/lektuere/75-westerntreffen-2013

Foto: Angelika Singer
Foto: © Copyright by Angelika Singer 2013, http://www.westernhof-carlsruhe.de

Wenn alles klappt, sind wir am 12. und 13.09.2014 wieder mit dabei. Wir würden uns jedenfalls freuen – zu partyfreudigem Publikum kommen wir schließlich immer wieder gern. Jippieh ajeh!

Tanzsport einmal anders


Am 12.10.2013 fand in Trinwillershagen der Sportlerball des RSV 1919 e.V. statt. Dieser war gleichzeitig der Abschluß einer ganzen Serie von Veranstaltungen und Wettkämpfen der Ribnitzer Sportfreunde – konnten sie doch in diesem Jahr stolz auf 150 Jahre Sport in ihrer Stadt zurückblicken.

Die Veranstaltung fand einen würdigen Rahmen: Ein gut gefüllter Saal voller tanzfreudiger Gäste erwartete die Band MEDIUM 2 und uns, als wir uns nach Ansprache, Danksagung und Buffet gemeinsam anschickten, den Saal mit Schallwellen und Licht zu durchfluten. Im Wechsel mit MEDIUM 2 ertönten bekannte Melodien aus den 70ern und 80ern, Schlager, Rock und Titel aus den Charts.

Tanzfreude und Musikwünsche des Publikums rückwirkend betrachtet empfanden wir die Veranstaltung als durchaus gelungen. Von der Sportler-Polonäse bis hin zum Gangnam Style konnte man sehr viel tänzerisches Können beobachten; manche Sportfreunde waren davon sogar dermaßen geschafft, daß sie in die Knie gingen – natürlich aber nur bei Queens „We will rock you“… :-)

Alles in allem können wir den Ribnitzer Sportverein RSV 1919 e.V. als partywütiges Publikum nur weiterempfehlen. :-)

In dem Sinne „Sport frei!“ – auf die nächsten 150 Jahre. Herzlichen Glückwunsch!

Sport frei!


Es gibt mal wieder ein kleines Highlight zu vermelden: Nachdem wir das Vergnügen hatten, damals mehrere Jahre lang beim Karneval in Barth zusammen mit der legendären MEDIUM FORMATION für die Musik sorgen zu dürfen, können wir uns auf einen ersten gemeinsamen Gig mit deren Nachfolger MEDIUM 2 am Sonnabend, dem 12.10.2013, im Trinwillershäger Kulturhaus (Gaststätte, Pension und Kegelbahn „Zu den Linden“) freuen.

2013 ist ein bedeutsames Jahr für den Sportverein RSV 1919 e.V. – die Sportfreunde feiern „150 Jahre Sport in der Stadt Ribnitz-Damgarten“. Mehrere Veranstaltungen wie z.B. ein Fußballspiel (Damen), eine Kinderturnschau, eine Sportlerdisko, ein Festumzug, Diskussionsrunden, die Landesmeisterschaften im Badminton u.v.m. fanden unter diesem Mottto statt.

Das Jahr geht langsam und allmählich zu Ende. Und daher wird es Zeit für eine Abschlußveranstaltung… Und dieser Sportlerball findet in Trinwillershagen statt. Tja, und MEDIUM 2 und das Fätt-Boys-Team sind mit dabei! Wir freuen uns darauf!

Sport frei!

Sorry!


Entschuldigung! Aber wir müssen unsere Follower bei Twitter wohl um Verzeihung bitten… Wahrscheinlich kam es um den 29.09.2013 zu Spam-Versand in unserem Namen.

Twitter-Panne 2

Ein derartiges Feedback ist uns zwar (zum Glück) nicht zugegangen, trotzdem ist uns aber leider zumindest ein Fall bekannt, in dem am 29.09. eine Twitter-Direktnachricht mit einem Link zu einer schädlichen Website über den HBZ-Twitter-Account abgesetzt wurde. Natürlich hat HBZ Branse den Versand dieser Mitteilung nicht initiiert!

Twitter-Panne 2

Return-Path: <b097718779dinfo=XXXXXXXXXXX@bounce.twitter.com>
Delivery-Date: Sun, 29 Sep 2013 13:54:22 +0200
Received-SPF: pass (mxeu1: domain of bounce.twitter.com designates 199.59.148.231 as permitted sender) client-ip=199.59.148.231; envelope-from=b097718779dinfo= XXXXXXXXXXX@bounce.twitter.com; helo=ham-cannon.twitter.com;
Received: from ham-cannon.twitter.com (ham-cannon.twitter.com [199.59.148.231])                 by mx.kundenserver.de (node=mxeu1) with ESMTP (Nemesis)

HBZ-Branse.de @hbz_branse_de
I advise this site  =E2=80=A6
29. Sep 13 11:54 vorm
.

Eine Überprüfung des Absenders ergab folgendes:

General IP Information
IP:                         199.59.148.231
Decimal:                    3342570727
Hostname:                   ham-cannon.twitter.com
ISP:                        Twitter
Organization:               Twitter
Services:                   None detected
Type:                       Corporate
Assignment:                 Static IP
Geolocation Information
Country:                    United States
State/Region:               California
City:                       San Francisco
Latitude:                   37.7697  (37° 46’ 10.92” N)
Longitude:                  -122.3933  (122° 23’ 35.88” W)
Area Code:                  415
Postal Code:                94107

Da sich der Versender als Twitter und somit als authentisch herausstellte, bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, daß sich jemand Zugriff auf unseren Account verschafft hat. Obwohl wir ein „starkes“ bzw. komplexes Paßwort (Länge, kein Wörterbuch-Eintrag, Klein- und Großbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) benutzt hatten, war es einem Hacker irgendwie gelungen, sich dieses zu verschaffen, wobei wir aber die Möglichkeit eines installierten Keyloggers auf dem Rechner, über den der Account betreut wird, ausschließen können. Er muß es also per Brute Force geschafft haben, was allerdings mit Sicherheit Twitter aufgefallen wäre und andererseits höchstens von einem ganzen Rechnerverbund in annehmbarer Zeit zu schaffen gewesen wäre.

Interessanterweise hatten wir (höchstwahrscheinlich vor „unserem“ Spamversand) selbst eine solch dubiose Nachricht bei Twitter erhalten. Allerdings  haben wir den Link aber weder geöffnet, noch zu der Zeit überhaupt zur Kenntnis genommen. Die Nachricht fiel erst heute auf, da die entsprechende E-Mail-Benachrichtigung dafür ausgeschaltet war und heute im Zusammenhang mit dem Spam-Versand geprüft wurde, ob – und wenn ja, welche – Nachrichten sich dort angesammelt haben.

Twitter-Panne 3

Welcher URL wurde hier verbreitet?

http://210.172.48.53/com/_www.youtube.com_index.html?kitowafisivo=52549846&lugonyr=14115

Und das war der Link in unserer Spam-Nachricht:

http://necklaceall.com/pages/www.facebook.com_page_.html?afozinu=93147462&vehatu=88448

In beiden Fällen ist der URL identisch aufgebaut. Ein Unterordner (zumindest scheinbar), dann die Adresse einer bekannten Site, an die gleich eine HTML-Seite angehängt wurde – und das alles wird ergänzt mit einem Querystring, der aus 2 Wertepaaren besteht. Zufall? Nein, eher eine ganze Welle. Immerhin war „unsere“ Spam-Website bei Twitter bekannt, man hat ihr sogar eigens eine Warnung gewidmet:

Twitter-Panne 4

Kann es sein, daß sich irgendwas bei Twitter durchs System frißt? Zumal weder in unserem Account noch im Account des uns bekannten Empfängers „unseres“ Spams die Nachricht zu finden war. Hat der Hacker etwa nach dem Versand aufgeräumt?

Apps scheinen prinzipiell in der Lage zu sein, Direktnachrichten zu verschicken. Zumindest soll man sie verdächtigen, wenn man sich auf einmal selbst Nachrichten schickt:

Wenn du DMs (Direktnachrichten) von dir selbst erhältst:
Bitte führe folgende Maßnahmen durch:
1) Wenn Du eingeloggt bist, besuche den Applikationen-Tab in deinen Einstellungen. Widerrufe den Zugriff für jede Drittapplikation, die Du nicht erkennst.

2) Wenn du dieses Problem immer noch hast, nachdem du den Zugriff unerwünschter Applikationen widerrufen hast, oder du dieses Verhalten nicht erwartet hast, als Du diese Verbindung zugelassen hast, kontaktiere uns.

Diese Aussage ist so zumindest auf der Seite https://support.twitter.com/articles/161379-direktnachrichten-dms-senden-und-loschen# zu finden.

Nun ja, wir haben auch einigen Apps Zugriffsrechte gewährt. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Apps von dubiosen Wald- und Wiesen-Anbietern, sondern um Applikationen großer, bekannter Seitenbetreiber. Falls diese aber in irgend einer Form kompromittiert wurden, hätten Hacker somit evtl. ein Einfallstor für zahlreiche Twitter-Seiten gefunden…

Was genau am 29.09. abgelaufen ist, wird wohl nur Twitter anhand der Logs ermitteln können.

Daher haben wir vorsichtshalber das Paßwort nochmals verstärkt, was Twitter anfangs irgendwie gar nicht witzig fand:

Twitter-Panne 5

Eigentlich hätte es nämlich sofort so aussehen sollen:

Twitter-Panne 6

Jedenfalls werden wir in Zukunft die Twitter-Aktivitäten etwas stärker im Auge behalten.

Hinweis: Sofern es sich nicht um Antworten auf Anfragen, die wir über diesen Kanal erhalten, handelt, versenden wir auch in Zukunft definitiv keinerlei Direktnachrichten bei bzw. über Twitter!

Es tut uns leid, falls Sie zu denjenigen gehörten, die diesen Spam von uns erhalten haben und vielleicht sogar dadurch Unannehmlichkeiten hatten.

Einfach fätt – wie eh und je


Nachdem wir Anfang des Monats unser 20. Bühnenjubiläum feiern konnten und wir mittlerweile auch wieder komplett ausgenüchtert sind, gehen wir so langsam wieder zur Tagesordnung über. Wir veranstalteten ja auf dem Gelände des BKH eine exklusive VIP-Party, die ein voller Erfolg wurde – zumindest gab es keine Toten und Verletzten, nicht einmal Schnapsleichen. Also alles gaaaaaaaaaaaanz gesittet – sonst müßten wir uns ja für unseren 25. Gründungstag eine andere Location suchen… ;-) ;-) ;-)

Mir wurde sogar was von guter Stimmung berichtet – keine Ahnung, warum ich diesbezüglich auf Auskünfte Dritter angewiesen bin…. ;-) Übrigens ein Tip für andere “Partysanen”: Falls sporadisch Lärm (im Volksmund auch Krach genannt) auftritt – ein paar freundliche und klärende Worte gegenüber dem Nachbarn wirken am Folgetag manchmal Wunder… Besser wären natürlich Warnungen im Vorfeld! Also immer daran denken:

if ($Uhrzeit > 22:00 && $Krach > 90 db) {
$Unmut = 'vorprogrammiert';
}

Aber ich merke schon: Die Einsen und Nullen kommen schon wieder durch. Es ist also nicht tragisch, wenn man das jetzt eben nicht verstanden hat….

Wir bedanken uns jedenfalls für die zahlreichen Glückwünsche  und versprechen, noch ein paar Jahre durchzuhalten!