Artikelbilder vs. Facebook


Wer kennt es nicht? Man hat eine schöne, tolle, informative Seite gefunden oder sogar selbst kreiert – und teilt sie bei Facebook…

Was kann man beim Teilen machen – außer einen eigenen Einleitungstext zu schreiben? Maximal eine von mehreren Miniaturansichen auswählen, ggf. auch das Bild ganz entfernen – oder neuerdings auch ein neues hochladen – je nachdem, wer wo welche Seite teilt. Mit einem beherzten Klick in den “gegrabbten” Beschreibungstext kann man – ob nun eigene Seite oder nicht – den Text verändern… Aber darum geht es hier nicht – hier geht es heute um die Anzeige des gewünschten Thumbnails.

Gut – wenn es eine fremde Seite ist, kann man nicht viel machen. Ist es aber eine eigene Seite, kommt man schnell auf die Idee, das eine oder andere Bild als Artikelbild zu hinterlegen (so wie z.B. bei einem WordPress-Blog), damit genau DIESES bei Facebook erscheint… Denn die Realität sieht so aus: 99 mal ist das Bild, welches man möchte, auswählbar – doch einmal passiert es: Es ist einfach nicht dabei! Es ist nicht auswählbar! Und dann entsteht besagter Wunsch, es so festzulegen – schon falls ein Dritter unsere Seite teilen will. Denn der lädt ganz bestimmt nicht unser richtiges Bild hoch, zumal er es ja gar nicht hat, wenn er es nicht gerade vorher auf unserer Seite “geklaut” hat…

Die Frage ist natürlich, wie man das nun realisiert. Wer schon einmal im Seitenheader mit

<link rel=”image_src”            href=”{$_PicUrl}” />
<meta name=”medium”        content=”image” />

“rumgespielt” hat, wird gemerkt haben, daß das bei Facebook, wenn überhaupt, nur bedingt etwas bringt. Die Lösung lautet:

<meta property=”og:image”          content=”{$_PicUrl}” />

Zusammen mit den anderen relevanten Tags, mit denen man definieren kann, wie Ziel-Url, Beschreibung usw. lauten sollen, ergibt sich folgender Block für die OpenGraph-Verarbeitung durch Facebook:

<meta property=”og:type”              content=”{$_Type}” />
<meta property=”og:title”               content=”{$_Title}” />
<meta property=”og:url”                  content=”{$_Url}” />
<meta property=”og:site_name”    content=”{$_Name}” />
<meta property=”og:description”   content=”{$_Desc}” />
<meta property=”og:image”           content=”{$_PicUrl}” />

Dabei ist darauf zu achten (so zumindest meine Erfahrung), daß ein kompletter Url (“http://….”) angegeben wird, nicht nur ein Bildpfad. Außerdem muß das Bild mindestens 200px breit sein und ebenfalls mindestens 200px hoch.

So – nun haben wir alles schön so geändert, wie es hier steht. Natürlich, nachdem o.g. Problem auftrat. Und auf der Suche nach Abhilfe förderte “Freund Google” diese Seite hier zu Tage. Aber wie zum Geier überreden wir jetzt Facebook, auch die geänderten Daten anzuzeigen? Denn egal, wie oft wir auch die Seite mit [STRG] + [F5] neuladen, den Seitenlink erneut zum Teilen eingeben, beten oder Beschwörungstänze aufführen – der Facebook-Cache will von alldem nichts wissen. Er bleibt bei den ermittelten Inhalten aus unserem ersten Teilungsversuch.

Da kommt nun der Facebook-Debugger ins Spiel:

Nach dem Aufruf der Tool-Seite ist der Url der zu teilenden und mittlerweile geänderten bzw. aktualisierten Seite ins Feld einzugeben. Danach muß man nur noch auf “Fehlerbehebung” klicken, und das Tool zeigt an, welche Daten nun ermittelt / erkannt wurden. Die alten, gecachten Informationen werden in Facebooks “Gedächtnis” überschrieben bzw. geupdatet. Danach kann der Link ganz normal auf Facebook geteilt werden, und es werden die aktuellen Daten und somit auch das richtige Bild gezeigt.

PS: Bei WordPress kann man sicherlich die Infos noch ein wenig tunen – aber das Artikelbild wird von Facebook in der Regel zuverlässig erkannt, wenn die Abmessungen jeweils mindestens 200 Pixel betragen…

PPS: Da diese OG-Metatags alles andere als valide sind, macht es natürlich Sinn, diese bei der Generierung der Seite auch nur dann auszuliefern, wenn der Facebook-Grabber die Seite aufruft. Eine mögliche Lösung wäre:

<?php
$facebook = false;
if (isset($_SERVER['HTTP_USER_AGENT']) &&           stripos($_SERVER['HTTP_USER_AGENT'], ‘facebookexternalhit’) !== FALSE) { $facebook = true;}
if ($facebook) :?>
TAGS
<?php endif; ?>

Für die adäquate Google-Anweisung müßte man mal einen Blick in die Serverlogs tätigen.

PPPS: Damit statt der aktuellen (Projekt-Unter)Seite nur die Startseite/Indexseite geteilt wird, müßte man die Werte in den Tags entsprechend anpassen bzw. mit einer Standarddefinition versehen. Und wenn man nicht möchte, daß irgendwelche Bilder (auch nicht als Miniatur) geteilt werden, könnte man ja für og:image ein transparentes gif/png hinterlegen – sollte eigenlich klappen…

Interessante Links:
- Google Plus und Facebook das richtige Thumbnail zu euren Artikeln verpassen
- HiDPI: Hochauflösende Bilder in WordPress ohne Plugins ausliefern
- WP Open Graph Meta

Barth: Veranstaltungstips


Hallo Gemeinde! Heute geht es kurz und knapp nur mal um 2 Veranstaltungstips, die wir loswerden wollen. Und da das entsprechende Material auf Facebook zum Teilen bereitstand und wir denken, daß kostenlose Werbung so ziemlich jedem gefällt, verbreiten wir die Infos mal frecherweise…

Am 20.07.2013 von 14:00 bis 22:00 Uhr gibt es auf der Barther Freilichtbühne Klänge vom TanzOrchester Ostsee-Sound, vom Fanfarenzug und von Barther Spielmannszügen zu genießen. “Medium” ist mit dabei, ebenso Dieter Karow und Phillip Wulff. Auch viele andere Künstler und Interpreten ergreifen das Mikrofon, hauen in die Saiten oder in die Tasten; Tanzdarbietungen gibt es auch zu bewundern. Honest, der Heimatverein, die Musikschule und viele andere sorgen bis in die Abendstunden hinein für einen unterhaltsamen Mix – für einen “Kessel Buntes” in der Barther Version. ;-)

Benefiz-Konzert zur Erhaltung der Barther Freilichtbühne

Eine Woche später gibt es dann richtig was auf die Ohren. Dann ist in Barth nämlich Elektro angesagt! Am 27.07.2013 um 12:00 Uhr geht es los – auf der MotoCross-Strecke, in dem Bereich Kieskuhle/Donnerberg… Für Ortsunkundige: Kurz vorm Hafen rechts in den Trebin, und dann weiter auf der Plattenstraße Richtung Jugendherberge…

Kieskuhlen-Fieber!

Viel Spaß!

Ruhe in Frieden, oller Fritz!


Was waren das doch noch für Zeiten…. Man fuhr ins Ostseebad Zingst, bewegte sich in Richtung des alten Kasernengeländes - und stand dann irgendwann vor der mittlerweile legendären Waffenburg

Wer nun mit den zivilen Versionen von AK47, Dragunov & Co nichts anfangen konnte oder – im Gegensatz dazu – von deren exzessiven Gebrauch völlig entkräftet war, fand eine Möglichkeit zur Stärkung im selben Gebäude – nur eben ein paar Türen weiter…

Die Rede ist dabei vom “Königlich-Preußischen Proviantamt”, in dem man vom alten Fritz in Lebensgröße begrüßt wurde… Neben rustikaler Deko gab es Getränke und Speisen, die sogar Gourmets das Wasser im Munde zusammenlaufen ließen – Inhaber Dirk Schmolling war und ist Koch der Spitzenklasse (zumindest im regionalen Vergleich; und ob nun mit X Sternen oder nicht, sei mal dahingestellt) und verstand bzw. versteht sein Handwerk.

Wenn aber von heute auf morgen die Pacht um 1.000,- Euro erhöht wird, ist das natürlich ein Problem, wenn man sich nun nicht gerade im Zentrum, genaugenommen ja schon fast außerorts, befindet. Von finanzkräftigen Urlaubern in der Saison und neureichen Neu-Zingstern mal abgesehen, ist es leider nach wie vor so, daß auch in der strukturschwachen Region MV gilt, daß ohne Moos nichts los ist. Trotz gehobener Küche bot also das KPPA ganzjährig moderate Preise, um über die Runden zu kommen, und galt als Geheimtip, wenn man wirklich einmal sehr gut essen gehen wollte.

Nach Abwägung aller Faktoren entschied sich der Inhaber dafür, daß das Proviantamt seine Pforten für immer schließt. Das geschah Anfang des Jahres, kam uns aber erst vorgestern zu Ohren. Wir bedauern diese Entscheidung sehr. Zingst verlor damit eins seiner besten Restaurants – und wir eine tolle Party-Location für die ein oder andere Familien- oder Vereinsfeier. Schade drum!

Aber die Erinnerung an schöne Veranstaltungen und gutes Essen – die wird bleiben – und wenn hundertmal alles den Bach runtergeht, nur weil hier einige Leute einfach zu geldgeil sind…

PS - zu guter Letzt noch ein Tip für Gastronomen:
Leider gestaltet sich die Suche nach einer neuen, geeigneten Location im Umkreis extrem schwierig, so daß auch ein halbwegs lukratives Stellenangebot an Herrn Schmolling durchaus von Erfolg gekrönt sein könnte…
Diesbezügliche Angebote oder auch Tips zu Restarants, die auf- oder abgegeben werden sollen, bitte an 0700-347 26 366 bzw. 0700-DISCOFON.

Und da wir als Fätt-Boys seit 1993 doch schon etwas rumgekommen sind, etliche Teller mit angerichteten Speisen und auch so mache kalte Platte gesehen haben – und sogar auch schon manches essen durften (oder mußten *lol*) können wir diesbezüglich reinen Gewissens eine gewichtige Empfehlung aussprechen. Wir haben – egal, wann wir im KPPA waren -  nicht ein einziges Gramm abgenommen. Eher im Gegenteil!   

 

 

URL-Änderung


Beim RSS-Verzeichnis FreshFeeds.de ist es scheinbar vor einiger Zeit zu einer Änderung der sogenannten RewriteRules gekommen; d.h., das URL-Schema bzw. die URL-Struktur der Unterseiten wurde geändert. Somit ist unser Feed dort nicht länger unter des Adresse http://www.freshfeeds.de/3SEPO@Blog-114979.html zu finden, sondern mittlerweile unter dem modifizierten URL  http://www.freshfeeds.de/Feeds/3SEPOBlog-Aktuelles-aus-dem-TRISEPO-Netz-120987.html.

Wer also auch in seinem Blog einen Link auf “seine Seite” bei FreshFeeds.de gesetzt hat, sollte diesen entsprechend anpassen. Die neue Adresse findet man über die Feed-Suche auf einer beliebigen Unterseite des Projekts heraus.

Änderung der Anschrift / Umfirmierung


Beim Schlosshotel Schlemmin kam es vor kurzem zu einer Umfirmierung bzw. zu einer Änderung der Firmenanschrift. Die neue Bezeichnung bzw. Anschrift lautet:

Park- und Schlosshotel Schlemmin UG
Am Schloss 2
18320 Schlemmin

Die restlichen Kontaktdaten sind unverändert gültig:

Tel.: 038 225 – 516-0
Fax: 038 225 – 516-100
www.schlosshotel-schlemmin.de
mail@schlosshotel-schlemmin.de

1 & 1 = 0 ?


Eins und Eins ergibt Null – möchte man meinen. Denn das, was sich 1und1 jetzt geleistet hat, spottet jeder Beschreibung. Es ist eine astreine Nullnummer: Nüscht. Nix. Nada. Niente. Nothing. Eben NULL!

Den Brief von 1und1 vom 19.06.2013, der mir 1-2 Tage später zugestellt wurde, hielt ich erst für einen schlechten Scherz – bis ich voller Entsetzen feststellte, daß ja eigentlich der 01.04. der legendäre Tag des gegenseitigen Verpökerns war bzw. ist.

So erklärt man mir in dem Wisch doch vollmundig dieses:

Sehr geehrter Herr Hilgendorf,

seit mehr als 25 Jahren ist 1&1 ein verlässlicher Partner im Bereich der Telekommunikation. Um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden, ist das Entwickeln moderner Produkte ein hoher Anspruch an uns selbst. Wir wollen zukunftsweisend sein und Ihnen Innovation bieten.

Im Zuge dieses Fortschritts entwickeln wir unsere Produktplattformen kontinuierlich weiter. Von einer bevorstehenden technischen Anpassung ist nun die Fax-Funktion Ihrer 0700-Nummer betroffen. Durch eine Modernisierung können wir Ihnen künftig diesen Dienst nicht mehr anbieten. Wir werden die Fax-Funktion am 1. Juli 2013 abschalten.

Alle anderen Leistungen Ihrer 0700-Nummer bleiben selbstverständlich erhalten. Sie können alle sonstigen Funktionen wie gewohnt in voller Qualität weiter nutzen. Wir freuen uns, hier auch in Zukunft Ihr zuverlässiger Partner sein zu dürfen.

Sollten Sie nicht auf die Fax-Funktion verzichten können, so können Sie selbstverständlich von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Rufnummer zu einem anderen Anbieter portieren. Gerne besprechen wir mit Ihnen auch den künftigen gemeinsamen Weg. Welche Möglichkeiten Ihnen die Produkte von 1&1 bieten, erfahren Sie täglich von 8 bis 22 Uhr – kostenfrei aus dem Fest- und Mobilfunknetz der 1&1 Telecom GmbH – unter:
0721 9600

Wichtige Fragen und Antworten können Sie auch in den FAQs zum Thema nachlesen unter: http://hilfe-center.1und1.de/0700

Wir freuen uns, Sie auch in Zukunft mit unseren Produkten versorgen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre 1&1 Telecom GmbH

Was heißt eígentlich bei Euch MODERNISIERUNG? Rückschritt?

Unglaublich. Daß das Angebot eingestellt wird, ist ja das gute Recht von 1und1. Aber dieser Brief ist eine Frechheit – an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Man fühlt sich als Kunde regelrecht “verpökert”…

Jedenfalls haben die Faxenmacher von 1und1 Wort gehalten – außer in der HIlfe ist von “Fax” weit und breit nichts mehr im ControlCenter zu sehen…

Es scheint, als wenn die AS-Infodienste GmbH demnächst einen Kunden mehr verzeichnen kann!

Windows 8 – eine Installationsorgie


Als ich noch ganz schnell auf den letzten Drücker (wie das seit eh und je so meine Art ist) am 31.01.2013 im Rahmen einer Promo-Aktion ein originales Exemplar von Windows 8 für schlappe 29,99 Euro ergattern konnte, freute ich mich natürlich wie ein kleines Kind – denn seitdem kostet der exklusive Betriebssystem-Spaß unverändert stolze 279,- Euronen. Microsofts diesbezügliche Preispolitik ist zwar ein Witz und absolut nicht nachvollziehbar – aber darauf will ich hier gar nicht hinaus.

Aber zum Thema: Es ist zwar schön, wenn man günstig an einen Product-Key gelangt; es ist auch mindestens genauso schön, wenn man sich erinnert, wo man die Win8-ISO-Datei gespeichert hat – denn irgendwann will man ja auch mal installieren… Zugegeben – die Gefahr, daß der Lizenzschlüssel einstaubt, besteht nicht – aber etwas nur zu haben, ohne es zu nutzen, führt ja den Besitz von Windows 8 ad absurdum.

So – und da ich mir gerade ein kleines mobiles Arbeitstier mit 8 GB RAM gegönnt habe, wollte ich endlich auch mal voller Freude ein Windows 8 “insten”. Doch da hörte die Freude bei mir auch schon auf!

Da ich aufgrund des Besitzes zahlloser kreisrunder Silberlinge a la CD/DVD schon vor Urzeiten in Erwägung zog, stylische Wanduhren oder Designer-Lampen zu basteln oder zumindest mit den Dingern den Sportgerätebedarf der Frisbee-Nationalmannschaft zu sponsern, entschied ich mich ohne großartig nachzudenken schnell für die Installation per USB-Stick…

Ehrlich: Wer schon mal “dd” unter Linux  ausgeführt hat, kommt schnell auf die Idee, daß es ja nun nicht sooooooooo schwer sein kann, eine ISO-Datei auf einen USB-Stick zu kopieren, der danach auch schifft – äh… bootet.

Also wurden zur Sicherheit ganz schnell ein paar Erfahrungswerte anderer Installationskünstler bei Google recherchiert – “Windows 8“, “Installation” und “USB” standen noch gar nicht ganz im Suchfeld, da wurden schon Trilliarden Ergebnisse offenbar. Grundtenor aller: Ein Windows 7 USB/DVD Download Tool

Kuhl! Neben Filmen, Mp3s und *.pdf-Dateien kann man jetzt sogar schon ganze USB-Sticks runterladen, wenn der Durchmesser der DSL-Schlauchleitung groß genug ist… ;-)

Mal davon abgesehen, daß ich in Mathe niemals Kreide holen mußte und für mich deshalb 7 ungleich 8 ist – wollte ich denn etwas downloaden? Bin ich denn ein bißchen “bluna”? Nein! Es geht nach wie vor lediglich um die Erstellung von Installationsmedien! Aber letztendlich ist der Name ja Schall und Rauch – Hauptsache, ich kriege das Tool irgendwo organisiert. Aber Microsoft verkündete auf der entsprechenden Seite nur kurz und knapp, daß das Tool nicht mehr angeboten wird [mehr Infos hier]. Na Tool – äh … na toll!

Nachdem ich die nicht näher bezeichneten Internetseiten A - K durchforstete, mich dabei die Seiten B, G, H und J auf die Seiten L, M, N bzw. O umleiteteten (die mich dann wiederum zu Microsofts “Nix da – Download-Tools sind alle alle” führten; die restlichen Seiten waren so nett und brachten mich ohne Extra-Seiten bzw. Zwischenstationen gleich in den Genuß dieser Meldung), war ich drauf und dran, wütig zu werden… Ich erkor in Gedanken schon einen Brenner aus – und kratzte mich am Kopf – wo zum Geier habe ich noch Rohlinge??? Hm… ok – einmal suche ich noch im Netz, bevor ich die Hütte auf den Kopf stelle!

Da! Ein Lichtblick! Auf Netzwelt.de! Ich fand tatsächlich Version 1.0 mit 0,92 MB – so zumindest die Aussage, was ich zu erwarten habe, wenn ich den richtigen Download-Link zwischen der ganzen Werbung für irgendwelche anderen Downloads finde… Ein Hoch auf die Statuszeile! Und was soll ich sagen? Ein Download-Dialog! Geil!!!

Ich “erntete” also eine Datei. Die hatte aber nicht die Endung *.exe oder *.msi – nö! Meine Neuerwerbung hieß allen Ernstes windows-7-usbdvd-download-tool_19480.0000000Z &sr=b&sp=r&sig=Kxr6saChnffk20ycKcF%2FwSvM%2FgKlpX%2FBi9ghYQBoh6U%3D.

Wie bitte? Äh – Datenmüll? Oder habe ich etwa die Downloadseite als HTML runtergeladen? Menno… Aber ein Test muß sein: Punkt lokalisiert – Querystring durch “exe” ersetzt – und ich hatte tatsächlich Glück! Mich blitzte eine nigelnagelneue windows-7-usbdvd-download-tool_19480.exe in Version 8.0.7600.16385 mit stolzen 2.658 kB bzw. 2,59 MB an!

Da mein Virenwächter nichts dagegen einzuwenden hatte, war ich so frech, die Datei auch mal auszuführen – das war ja der eigentliche Sinn der Übung. Naiv wie ich bin, wähnte ich mich kurz vor dem Ziel! Aber ohne Neffen – äh… mitnichten! Zu früh gefreut!

Murphys Gesetze bewahrheiteten sich einmal mehr. Der Stick wurde formatiert – und dann trat beim Kopieren der Datei dieser Fehler auf: “We are unable to copy your files. Please check your USB device and the selected ISO file and try again.” Ich dachte ja, ich wäre im falschen Film. Der Stick ist definitiv i.O. – ist also das ISO-File korrupt? “Freund” Google half abermals…

Um den Fehler zu beheben, muß man folgende Schritte durchführen:
- Aufruf der  cmd.exe als Administrator (Rechtsklick und “als Administrator ausführen”)
- Eingabe folgender Befehle (Achtung! Aufpassen – sonst Datenverlust möglich!):

diskpart
list disk
select disk #
clean
create partition primary
select partition 1
active
format quick fs=fat32
assign
exit

Danach klappte das Kopieren mit unserem “Download”-Tool anstandlos…

Also rein mit dem USB-Stick in den jungfräulichen Rechner. Bootreihenfolge angepaßt – und los ging’s! Läppi angeknipst – etwas gewartet (beim allerersten Start wohl ok…); Schlüssel eingegeben, ein paar Daten eingegeben, WLAN-Zugang eingerichtet. Alles kein Problem. Dann der eine oder andere Neustart – der die sagenhafte Geschwindigkeit erahnen ließ…

Doch bei der einen oder anderen Anpassung war auf einmal Schluß! Unten rechts ploppte eine kleine Fehlermeldung auf – Windows müsse aktiviert werden!

Also folgte ich diesem Hinweis – und sah, daß kein Product-Key vorhanden war. Hm? Outet sich Win 8 gerade als Windoof? Alzheimer? Mit mürrischer Miene kramte ich den Key wieder heraus. Eingeklimpert – und dabei immer noch den Kopf schüttelnd – bestätigte ich den Schlüssel. Und dann hat mich bald eine microsoft-eigene, hochqualifizierte und vor allem hochgradig konkrete Fehlermeldung aus dem Sessel gehauen:

“Mit dem Product Key stimmt etwas nicht.”

Wah? Nicht ganz dicht? Und vor allem: Was “etwas”? Ungültig? Russisch? Zu kurz? Falsch? Mehrfach vergeben? Zu lang? Falsche Buchstabenfarbe? Für eine andere Version? Also WAS um alles in der Welt ist daran ‘nok’?

Ich führte vor Wut einen teutonischen Kriegstanz auf. Körperlich erschöpft ging ich anschließend einen Moment in mich – und ich erschauderte: Denn ehrlich, wie ich nun einmal bin, mußte ich mir leider eingestehen, daß dieses Problem doch tatsächlich an mir selbst  lag. Ich hatte nämlich schlicht und einfach vergessen, daß es sich ja um eine Upgrade-Version handelte… Nichtsdestotrotz hätte ich einen winzigen diesbezüglichen Hinweis von “Winzigweich” begrüßt…

Doch was nun? Extra das alte, aussortierte und in den Schrank verbannte Microsoft Windows Vista installieren, nur um im Anschluß daran Win 8 rüberzubügeln? Am besten noch mit vorhandener Netzverbindung, damit sich Vista die nächsten 21 Tage 4.523 Terabyte Updates saugt, bevor ich den Läppi wieder nutzen kann? Nö, danke - keinen Bock. 

Da selbst ich manchmal wie ein normaler Homo sapiens handle, dachte ich kurz, daß ich unter Umständen nicht der einzige Honk auf dieser Welt bin, der genau dieses Problem hatte… Und was soll ich sagen? “Freund” Google half abermals. In den Tiefen des weltweiten Netzes war nämlich ein Trick versteckt:

- Win+R drücken
- regedit aufrufen
- unter HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/Microsoft/
  Windows/Current
Version/Setup/OOBE den Wert bei
  MediaBootInstall von 1 auf 0 setzen
- Win+X drücken / Eingabeaufforderung (Admin) starten
- slmgr /rearm eintippen
- Neustart

Und dann klappt die Aktivierung!

Puh – noch mal Glück gehabt! Danke, liebes Internet!

Update:
Heute wimmelt es förmlich wieder im Netz vor Downloadquellen: CHIP, Microsoft (!!!) usw… In dem Zusammenhang sei auch mal das Windows 8 Setup Tool erwähnt. Und auch wenn es der Name nicht vermuten läßt – mit diesem Tool kann man tatsächlich Windows 8 herunterladen…