Globaler Klo-Komplex


Was fällt einem zu 12 Nullen ein? Manche mögen da an eine gewisse nordische Fußballmannschaft samt Trainer denken… Oder nach dem “Genuß” dieser Katzenbergschen Werbung (für 118000) auch an 12 Stullen… 

Irgendwie passend, daß ich deswegen gerade gedanklich beim Essen bin. Denn: Wer ein Fätt-Boys sein will, muß viel essen. Und als Folge dessen muß man sich notgedrungen auch entsprechend oft “notdürftig” entleeren. Was dabei für Zeit draufgeht – sagenhaft!

Jedenfalls – um zum Thema zurückzukommen – habe ich als richtig fätter Fätt-Boy mit exzessivem Freß- und (Entschuldigung!) Scheiß-Verhalten automatisch 6 nebeneinanderstehende Toilettenhäuschen a la Dixi- oder Plumps-Klo vor Augen… Von wegen “00″ an der Tür, falls das noch einer kennt. Kam damals gleich nach den ausgesägten Herzchen als Türschmuck für die Räumlichkeiten mit der löchrigen Sitzgelegenheit auf…

Das Thema “Scheiße” paßt also irgendwie zu unseren Nullen. Erst recht drängeln sich einem derartige fäkale Gedanken auf, wenn man nichtsahnend und gut gelaunt auf dem Höhepunkt eines stressigen Arbeitstages unpassenderweise gerade beim Essen oder Schlafen gestört wird, weil das Telefon bimmelt. Und schaut man dann aufs Display, reibt man sich unmittelbar danach die Augen: Zwölf Nullen!  000000000000 !!!

Nanü? Geht man ran, hört man entweder gar nichts – oder ein paar Sekunden Stille und danach “Good bye” - oder (wenn man selbst nichts von sich gibt) eine Folge zaghafter bis energischer “Hello”s in schönstem außengeländisch. Ich vermute, daß es sich um indisches/pakistanisches “Engländisch” handelte. ;o)

Zumindest die Anrufe, die von Teilnehmern in GB oder der Schweiz entgegengenommen wurden, erwiesen sich - sofern das Sabbel-Äffchen am anderen Ende loslegte – als englischsprachige Ohr-Abkau-Versuche.

Die Typen geben sich wohl als (Microsoft-)IT-Supporter aus und versuchen dann im Gespräch, das angerufene Opfer davon zu überzeugen, das es einen Virus auf dem Rechner hätte. Und wahrscheinlich ist man dann so nett und “hilft” dem vermeintlich armen Opfer mittels Ammyy.com-Fernwartungssoftware. Spätestens danach ist das Worst-Case-Szenario von der Schadsoftware dann wohl bittere Realität.

Was lernen wir daraus? Nach Großbritannien und der Schweiz ist jetzt Deutschland an der Reihe; denn die mindestens schon seit 2008 nach diesem Muster operierende, cyberkriminelle Kack-Mafia hat es derzeit scheinbar auf arme, dumme Scheißerchen im beschaulich schönen, kleinen Barth abgesehen. Man geht hier nämlich auf Dummenfang, indem man eine Barther Nummer nach der anderen anruft. Und je nachdem, ob sich kraftvolle Männerstimmen oder die Stimmchen von ahnungslosen Hausmütterchen melden, hört man was – oder eben auch nicht. Zumindest ist das eine mögliche Erklärung für das unterschiedliche Telefonierverhalten. Junge Kerle sind doch etwas computer-affiner als Frauen in den Wechseljahren (und sei es auch nur wegen der sogenannten “Ballerspiele”) – daher kann man ersteren vielleicht doch nicht ganz so leicht so viel gequirlte Scheiße erzählen …

Zumindest muß es ja einen triftigen Grund geben, daß mal was gesagt wird und mal nicht. Ist mir aber auch, gelinde gesagt, scheißegal. Ich will dieses Scheiß-Pack nicht in meiner (Telefon-)Leitung haben – egal, ob nun geschwiegen oder geredet wird. Höchstens im Abflußrohr…

Ich habe da doch glatt so einen kleinen virtuellen Spülkasten von AVM… *lol*
Dank dieser sogenannten FRITZ!Box habe ich dieses Gesch(m)eiß gleich zur Klo-Frau  umgeleitet. Und da dieser Job ja auch ganz hervorragend von Männern gemacht werden kann, sind die Anrufe von der Latrinen-Mafia bei Telefon-Paul (071150885524) gut aufgehoben.

So – ich muß jetzt erst einmal aufs Klo. Kein Wunder – bei dem Thema…

Weitere Infos:
Link (!!!)LinkLinkLinkLink- Link - Link

Ein Gedanke zu “Globaler Klo-Komplex

  1. Pingback: Turbulente Zeiten | 3SEPO@Blog

Hinterlasse eine Antwort