Nützliches im Netz – Perlen vor die Säue


Wenn ich ausnahmsweise mal nicht darauf aus bin, mir im Netz irgendwelche Malware einzufangen, rechtfertige ich meinen übermäßigen Konsum von Bits & Bytes im Datennetz meist damit, daß ich arbeiten würde: Ich verkünde dann lauthals, ich würde recherchieren. Und wenn es im Porno-Sumpf ist… ;-) ;-) ;-)

Da meine Favoriten in sämtlichen Browsern durch jahrelangen, exzessiven Datennetzmißbrauch komplett unstrukturiert, überladen und alles andere als aktuell sind, ist es natürlich schwierig, die Ergebnisse meiner “Recherchen” in irgend einer Form zu archivieren, um sie der Nachwelt (also mir selbst am nächsten Morgen *lol*) zu erhalten. Darum hier nun mein grandioser, um nicht zu sagen “hyper-mega-ultra-super-cyber-geiler”, Schachzug: Ich speichere meine  Erkenntnisse HIER. Als Links. Und verkaufe sie der werten Blog-Leserschaft als nützliches Wissen, welches man im Internetz erlangen kann. So habe ich gleich einen Grund, einen Artikel zu schreiben, um mein SEO-Level zu pimpen. (Es ist doch so: Viele Artikel – viele Ergebnisse bei Google. Vielleicht sogar ein paar Likes - die ach so wichtigen “Social Signals”. Vom Nutzwert für den Leser bzw. Kunden gar nicht zu reden…) Clever, oder?

Worum geht es nun  heute – im Wort zum Sonntag? Das Motto “Never touch a running system…” steht auf der Tagesordnung. (Anzumerken ist vielleicht, daß “Running System” keine neue Band von Dieter Bohlen ist.)

Ein Kunde, der einen Billig-Webhostingvertrag hat (mit lediglich einer kleinen Image-Site; Internet war jahrelang kein Schwerpunkt), hatte damals kein PHP im Paket. Da ich damals mit PHP auch noch nicht so viel am Hut hatte, “outsourcte” ich eine Formularverarbeitung mit einem CGI- bzw. Perl-Skript auf unserem Webspace. Das hatte ich irgendwo gefunden, 1-2 Felder dupliziert, Adresse angepaßt, per FTP im ASCII-Mode hochgebeamt und chmod kontrolliert. Lief – gut  – aus – fertig – Ende.

Mal davon abgesehen, daß der Vertrag mittlerweile verschiedene PHP-Versionen und MySQL beinhaltet (habe ich gestern festgestellt…) - irgendwie wollte das Skript auf einmal nicht mehr. Also gab es 2 Möglichkeiten: Fixen oder neu. Aber was stand ein paar Zeilen weiter oben? N.T.A.R.S.?

Also fixen! Der Perl-Syntax-Checker beim Blauen Zwerg (Konkurrent vom Rosa Riesen – Anm. d. Red.) verkündete: Tippi-toppi – alles roger. Der Browser (oder besser: der Server) quittierte allerdings mit einem 500er. Als ich den Schalter -w hinter die #!SheBang kritzelte, lief es kurioserweise wieder…

Hm?

Als ich jedenfalls so fröhlich im Sourcecode rumpfuschte, fiel mir das eine oder andere “die” auf – wie unschön! Ein Redirect zu einer Errorpage wäre doch toll. Aber wie zum Geier geht das unter Perl?

Meine Augen leuchteten: RECHERCHIEREN! Und hier nun das Ergebnis:

if ( $foo eq "bar" || $bla eq "blubb" ) {
    print "Status: 302 Found\n";
    print "Location: $error\n";
    print "URI: <$error>\n";
    print "Content-type: text/html\r\n\r\n";
} 
Gewonnen habe ich diese Erkenntnis hier. Und auch auf dieser Seite werden verschiedene Varianten der Weiterleitung  erläutert. PHP, Perl, ASP, ASP.NET, ASP-VB, CF, Apaches “mod_rewrite”, Javascript und META-Refresh – zu allem gibt es auf der einen oder anderen Seite ein kleines Beispiel.

Und da wir gerade bei nützlichen Perl-Links sind:
http://perl-seiten.homepage.t-online.de – ein gutes Tutorial
http://www.perlunity.de/perl/scripts/index.shtml - brauchbare Skripte

In der Hoffnung, daß damit jemad noch etwas anfangen kann, stelle ich diese Links mal in den Raum (nicht, daß ich hier Perlen vor die Säue werfe *lol*). Heutzutage schreiben ja schon die größten PHP-Progger oft PEARL !!! Erschreckend, oder? Dazu fällt mir maximal der Versand ein… 

Aber weiter: Man kann ja sooo viel recherchieren. Karten sind ja auch ganz was Feines. So richtig toll. Ja, ok – vielleicht auch “Fressen-Ficken-Faulenzen”-Urlaubskarten aus bzw. von Ibiza  – die mögen, mit mordsmäßigen Möpsen verziert, ja auch ganz toll sein – aber hier geht es um Land- bzw. Straßenkarten – z.B. um die von Google Maps. Und das eigentlich auch nur, weil der Kunde auf seiner Website ein Kärtchen ganz niedlich fände. Den Atlas oder den Globus (dann in 3D *lol*) zu scannen wäre wohl nicht sooo prickelnd - auch bei den Verlagen und Erdmurmel-Kreierern soll es sowas wie Urheberrechte geben… 

“Zivilisten” (also Privatleute – ich mag das Wort “Verbraucher” nicht) haben es ja richtig gut – Google Maps gibt es ja all 4 free 4 own Homepage. Betreiber gewerblicher Websites dürfen zwar auch kostenlos an Googles Kartenmaterial partizipieren, allerdings nur über die entsprechende Schnittstelle bzw. über das API. Da das so ziemlich die einzig relevante Einschränkung ist, müssen wir uns also damit befassen.  

Das wiederum führt uns unweigerlich auf diese Seite; doch dort angekommen stehen wir vor einem neuen Problem: Wir benötigen die Geo-Daten – also die Koordinaten.

Wie war das? 11880 – da werden Sie geholfen? Na das will ich sehen bzw. hören… (Anfrage ans Webteam: Geo-Daten von {$anschrift}… Ich wäre ja mal gespannt.)

Aber horststrafvollzug  – ich meine natürlich “ernsthaft”: Für den hyperaktiven Internetz-Junkie kommt eigentlich nur eine Seite – soweit das Ergebnis meiner Recherche – in Frage: Nämlich http://de.mygeoposition.com.

So  – nun noch ein paar clevere Tags – und schon habe ich meine Favoriten geschickt ausgelagert und den Blog-Lesern entsprechenden Lesestoff verpaßt…

;-) ;-) ;-)

 

2 Gedanken zu “Nützliches im Netz – Perlen vor die Säue

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