“1488″ oder “Ein Tag im April”


Heute wird es mal ausnahmsweise “privat”. Also sozusagen “undienstlich”… Ich bin verwirrt !!! (Ok, das ist ja nicht unbedingt etwas Neues für Konsumenten des Hilgendorfschen Lesestoffs…. ;-) )  Jedenfalls ist es so: Der diesjährige 20. April will mir einfach gar nicht mehr aus dem Kopf…

An dem Tag habe ich durch Zufall den früheren Verbaloutput unserer mittlerweile blutgeilen Kriegerprinzessin Uschi von der L. auf dem Schirm gehabt und diesen mit einem guten Bekannten in einer Diskussion über Sinn und Unsinn bzw. über Vor- und Nachteile eines Mindestlohns mal näher unter die Lupe genommen.

Um die Uschi bzw. ihre in der Springer-Presse (Bäh!) veröffentlichten geistigen Ergüsse mal zu zitieren:

“… »Altersarmut droht schon bei 2.500 brutto«
In einem Schreiben an die Junge Gruppe in der Union warnt die Arbeitsministerin vor einem Verfall der Renten ab dem Jahr 2030. Wer heute weniger als 2.500 Euro verdiene, müsse dann zum Sozialamt…”

Ach…  – echt?
So so.
Aha !!!

Und was sagt uns das?

Ich erinnere mich noch dunkel an die Zeiten, in denen sogar ich mal so was ähnliches wie einen Lohnzettel erhielt: 20 oder 21 Tage mal 8 Stunden/Tag – das ergab mehr oder minder regelmäßig 160 bzw. 168 Arbeitsstunden im Monat. Bei den angemahnten 2.500,- Euro Bruttoverdienst wären das also theopraktisch und auch -retisch im schlimmsten Fall (bei 168 Stunden) 14,88095238095232 809523809523809523 80952380952380952… (Periode “blah” etc. pp usw.) Euro pro Stunde – finanzmathematisch korrekt und kaufmännisch gerundet also 14,88 !!!

Dagegen wirken die lächerlichen, aktuellen 8,50 wie ein Stopfen in einem scheißenden Schwein… Oder wie auch immer das heißt…

Aaah – ich hab’s: “Tropfen auf den heißen Stein” – so war das!

Erst recht, wenn man die ganzen Ausnahmeregelungen für Azubis, Langzeitarbeitslose usw. betrachtet… Soviel dazu. Doch tönte das Ministerium nicht einst indirekt über sein “leyerndes” Sprachrohr, daß 14,88 pro Stunde angebracht wären? Oder soll man drohende Altersarmut einfach hinnehmen oder etwa gar als erstrebenswert erachten? Wohl eher nicht.

Die größte Frechheit ist jedoch, daß es nach wie vor Firmen gibt, die einem tatsächlich allen Ernstes weniger als 8,50 €/h anbieten. Und andere erdreisten sich sogar, ganz unverfroren damit zu werben, daß sie Mindestlohn zahlen: “Wir zahlen Mindestlohn !!!”

Wow! Welch ein Totschlag-Argument, sich bei einem Verein geistig Armer zu bewerben! Wie gnädig! Wie toll! Wie nett – man hält sich sogar wirklich – so richtig – und erst recht so ganz freiwillig – an irgendwelche komischen Gesetze (die von Idioten oder/und Volksfeinden gemacht wurden) einer Fantasie- bzw. Bananenrepublik… Wahnsinn ! !! !!! !!!! !!!!! Na wenn DAS nicht für das (ansonsten dubiose) Unternehmen spricht – was denn bitteschön dann ??? ;-)

Wow – ich hatte also am 20.04. – beflügelt durch eine Diskussion – die Erkenntnis, was das deutsche Volk wirklich braucht: 14,88 !!!

Gut – zumindest die arbeitende Bevölkerung. Doch auch der weniger arbeitenden und dafür mehr trinkenden Bevölkerung kann 1488 durchaus helfen – z.B. beim Erhalt der guten Laune. Oder bei der Regulierung des Flüssigkeitshaushalts…:

Foto: © Manuela Kaiser

Grübel, grübel, grübel… Diese Zahl hatte ich doch aber schon mal irgendwo gehört… Wo war das nur – und in welchem Zusammenhang? Und – ….. hatte sie nicht – im Gegensatz zum Bier – irgendwie einen komischen Beigeschmack? Aber ist ja auch egal… Mag sein, daß manche Zungenakrobaten einen solchen schmecken würden, sofern “1488″ – in welcher Form auch immer – über ihre Lippen käme – mir ist eine neutrale, unschuldige Zahl genau so lieb, wie jede andere auch. Einzige Ausnahme: Eine gepflegte und alles andere als unschuldige 69 – diese Zahl mag ich irgendwie viiiiiiiiiiiiel mehr als alle anderen… Zumal: 69 schmeckt bestimmt besser als 1488 ;-) ;-) ;-) Also dachte ich gar nicht weiter über die Bedeutung von 1488 nach und ließ die Grübelei wieder sein. Ich mußte mich erst mal darum kümmern, mein angesichts dieser Leckereien soeben angesprungenes Kopfkino wieder auszuschalten…

Die Mindestlohn-Diskussion war mittlerweile beendet. Kopfkino war auch aus. Ich kümmerte mich wieder um meine Arbeit und unternahm einige Tests im auf Shopware basierenden Online-Shop, über den die Tickets fürs Barther Metal Open Air vertrieben werden.

Und bums – man verdächtigte mich prompt, ein (Ro)Bot(er) zu sein… Daher präsentiert man mir ein Captcha über die Datenautobahn:

Captcha by Shopware

Was las ich natürlich gleich? Adolf! Ha – wie passend! Denn sofern man dem nationalen Barden Frank Rennicke bzw. seinem Song “Birthday im April” (auch bekannt unter “Adis Ehrentag”), Wikilügia oder/und anderen Quellen im weltweiten Netz Glauben schenkt, wurde an einem 20. April in der zweiten Hälfte des 19. Jh. im österreichischen Einflußbereich ein ganz, ganz großer Mann geboren: Der spätere österreichische Bundespräsident Adolf Schärf !!!
;-) ;-) ;-)

Und da fiel es mir wie Schuppen von den Geleemurmeln: Die Adolfs bzw. “Adölfe” haben Geburtstag! Adölfe? Klar – es gab ja nicht nur der Herrn Schärf… Ein gewisser anderer Herr gleichen Vornamens hatte ebenfalls Geburtstag. Und prompt schoß mir in diesem angebräunten Zusammenhang auch ein, woher ich die Zahlenkombination kannte: Die böse Zahl “88″ ist für die mehr oder minder aufgeklärte breite Masse ein mehr oder minder “geheimer Nazi-Zahlencode” für eine hierzulande verbotene Grußformel, mit der man diesem Mann huldigt… Und die sagenum(t)witterte “14″ benutzen viele seiner Anhänger als Ausdruck ihrer Ansichten aufgrund gewisser Worte eines noch gewisseren David Eden Lane. (In der derzeitigen, lächerlichen österreichischen Nummernschilddebatte steht 14 übrigens ANGEBLICH für “AD” – also “Auf Deutschland” – na dann mal Prost, Ihr Luschen!)

Puh… – ist mir also doch noch eingefallen, woher mir die Zahl so bekannt vorkam… Also rieselt der Kalk bei mir doch noch nicht so sehr… ;-)

Aber erst 14,88 – und nun Adolf? Und das an einem 20. April? Na was für ein Zufall…

Oder etwa nicht? Ich fange gleich wieder an zu grübeln – und alles fügt sich zusammen: Der Schriftzug “Adolf” kam am 20.04. über die Datenautobahn (am Bundestrojaner vorbei ;-) ) auf meinen Rechner. Wegen der codierten Codes codierender Codierer und der überaus geheimen Geheimniskrämerei böser arischer Umstürzler ohne Migrationshintergrund infiziere ich mich selbst mit reinrassiger Paranoia und vermute hinter “Black Wolf” oben auf der Bierflasche augrund der antigeheimdienstlichen Rumcodiererei natürlich prompt das Gegenteil “White Wolf” – den weißen Wolf. Den edlen Wolf. Edelwolf. Adelwolf. Adolf. Und dann waren doch vorhin noch die 14,88 – ich erschaudere !!! Uarghhh !!! Bin ich einer Verschwörung auf der Spur? Warum nicht “ab 2.501,- Euro”? Warum die Formulierung “weniger als 2.500,- Euro”? Damit man 2.500,- Euro Minimum haben will? Damit dann 14,88 dabei rauskommt, wenn man mal nachrechnet? Und dann kommt diese Aussage von jemandem, der früher (ein Anagramm für Führer) einen auf Familie und dann auf Arbeit und Soziales machte – und heute IBuK bzw. Oberbefehlshaber der Truppen ist? Mir drängen sich gewisse Parallelen auf… In welchen Bereichen punktete damals ein gewisser Herr, bevor er kleine Fähnchen in Wand- und Tischkarten steckte? Das muß also eine großangelegte Verschwörung sein – so viele zufällige Zufälle kann es ja wohl gar nicht geben… Und wenn es so ist – die bohrende Frage: We(h)r_macht denn so was?

Aber ganz egal, ob ich Fragen frage – richtige Antworten antwortet eh niemand. Man erntet maximal ein Sammelsurium an geistigem Dünnschiß, wenn man wirklich Fragen zu Politik und GESCHICHTE stellt… Und die Gefahr, in den Bau zu kommen, besteht auch – wenn man Polit-FLASCHEN die unerlaubten, FALSCHEN (ein Anagramm für Flaschen - womit wir wieder beim 1488-Bier wären – der Kreis schließt sich also…. *lol*) Fragen stellt… Irgendein dreckig-dämliches Denunzianten-Arschloch telefoniert dann nämlich ein Telefonat – und schon hat man 12 Jahre freie Kost und Logis gewonnen… Und da die Mühlen des Gesetzes gerade hierzulande extrem langsam mahlen, möchte man in dem Zusammenhang erst recht nicht Mahler heißen… Der kann sooooo schöne Lieder davon singen – und darf trotz des schönen Stimmchens nur brummen… Zufälle, die solche Wortspiele ermöglichen, können nicht zufällig sein – es muß sich um eine Verschwörung handeln, bei dem es einzig und allein um das Geld der arbeitenden Bevölkerung geht. Immerhin führte der Weg zur Erkenntnis ja über den Mindestlohn!


Na ja, der vorige Absatz ist ja eher fiktiv… Wer denkt schon über Geschichte oder Politik nach… ;-)

Tatsächlich jagte an dem Tag aber ein Zufall den anderen… Schluß, Punkt, aus, Ende – fertig. Ich habe weder Angst vor Geschichte, noch vor Bier, Zahlen oder Deutschen.  Erst recht nicht vor lächerlichen “Geheimcodes”, die ja gar keine sind, wenn sie jeder kennt. Mir huschte viel mehr ein Grinsen übers Gesicht, als ich den Schriftzug im Captcha sah… Meistens kämpfe ich nämlich damit, im Sammelsurium der Captchas dieser Welt überhaupt mal was entziffern zu können, ohne mir dabei die Stielaugen zu verbiegen… Und die Shopware-Software verwöhnt mich am Geburtstag eines gewissen Herrn “Adolf” mit einem sooooooooooooo schön lesbaren Captcha… Hätte ich nur im Lotto so viel Glück – aber dazu müßte ich wohl erst mal spielen… :-)

Andere Zeitgenossen wären angesichts eines solchen Schriftzugs – erst recht an einem 20. April – natürlich toooooooooootal entsetzt, betroffen – oder vorzugsweise sogar beides. Die wären glatt auf die Barrikaden gegangen und hätten gegen die Shopware AG demonstriert, um ein Verbot dieser Kombination zu erreichen. Bei “bundesdeutschen” Kfz-Kennzeichen haben es die paranoiden Typen ja schon vor langer Zeit erreicht – derzeit sind die Ösis (also die Volksgenossen in der deutschen Ostmark :-) dran…)… Denn leider ist das Aufschrecken roter, linker Hühnchen und das des restlichen Gutmenschen-Geflügels an der Tagesordnung. Diese dauergackernden Menschen mit Luft – oder schlimmstenfalls sogar Vakuum – im Kopf neigen dazu, sich über alles und jeden aufzuregen, das bzw. der ihren geistigen Horizont übersteigt – was allerdings angesichts der Dimensionen ihres geistigen Mikrokosmos’ sogar schon beim Zählen der Zellen einer Amöbe eintritt.  Soll heißen: Meine Überschrift landet wegen dieser Vögel bestimmt auf Seite 3 des Verfassungsschutzberichts 2015. Wenn ich Glück habe, bekomme ich sogar 24/7 einen persönlichen Ansprechpartner beim VS… ;-)


Jeder kann das auswerten, was er lernt; jeder kann sich weiterbilden – und ein Jeder kann seine politischen Schlüsse aus seinen Erkenntnisse ziehen. Der Eine beherrscht das besser, der Andere weniger. Aber deswegen entwickle ich weder eine Zahlenallergie noch eine Germanophobie. In Anbetracht der realen Lage in Old Germany ist jegliche “Nazi-Paranoia” ja geradezu kindisch, übertrieben und abnormal. Ganz im Gegenteil – und auch auf die Gefahr hin, daß das o.g. gackernde Völkchen sämtliche berühmten Keulen von der Au$chwitz-  über die Anti$€miti$mu$-, die Ra$$i$mu$- und die Fa$chi$mu$- bis hin zur Holocau$t- oder Nazi-Keule auspackt… Und? Eh nur paranoides Dummvolk mit nationalmasochistischem $chuldkompl€x…

Angesichts der Europa flutenden Menschenmassen sollte man vielleicht wirklich mal etwas in Richtung der Bedeutung der “14″ schielen… Man muß als indigener Europäer deshalb ja nicht gleich andere abwerten. Aber es wäre schon schön, wenn man auch in 100 Jahren noch deutsch in Deutschland spräche. Finde ich zumindest.

Fazit:
Sei es nun der Mindestlohn, der eigentlich in o.g. Höhe hätte beschlossen werden müssen – oder auch nur das Bier: Wir sollten alle in bezug auf unsere Wurzeln und unsere Geschichte viel weniger paranoid sein und uns viel mehr 14(,)88 gönnen… Oder zumindest  mal wenigstens ein winziges Schlückchen davon… Denn schließlich ist sogar die Uschi dafür… ;-)

Mit trisepolistischem Gruß 7/14 an alle Zahlencode-”Versteher” !!!
( Gute Nacht! ;-) )

Und ansonsten bzw. für alle anderen: 12/13/1/1 !!! ;-) ;-) ;-)

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