Brehms Tierleben…


…muß wohl um mindestens eine Seite ergänzt werden!

Denn mal ganz davon abgesehen, daß es in der Nacht zum Sonntag eine viehisch geile Party war, bei der noch kurz vor halb Fünf ProdigyNirvana und Konsorten aus den Brüllwürfeln dröhnten, die wir temporär im BIBELZENTRUM Barth installiert hatten…

… so war es natürlich auch so, daß im Laufe des Abends Martin Garrix ganz animalisch mitsamt seinen Animals über den Äther gebeamt wurde. Denkwürdig – und erwähnenswert! Denn ansonsten lief auf Wunsch der Partygemeinde eigentlich nur Helene Fischer – in einer “atemlosen” Endlosschleife… ;-)

Zu später Stunde marschierten sogar die Spielläuse… – äh… -leute… des Spielmannszuges des SV Motor Barth auf, um (neben der Darbietung anderer Stücke) dem mittlerweile 30-jährigen Geburtstagskind den Final Countdown einzuläuten… ;-)

Wirklich ein schönes und rührendes Ständchen… Geburtstagskind und Gastgeberin Anja C. hatte von alledem natürlich nichts geahnt und wurde vor Überraschung und Freude ganz feucht… um die Augen! Wir standen alle ganz andächtig wie die Erdmännchen vor dem BIBELZENTRUM,  als Hans-Ulrich Schwabe und seine  Mannen (und “Mann_Innen” *lol*) zum Ständchen aufspielten…

Alle waren natürlich mucksmäuschenstill und lauschten den manuell erzeugten Klängen. Davor und danach gab es ja (dank uns fätten Fätt-Boys an/vor/hinter/neben/über und unter den DiMuXen und der restlichen Technik) genug “Konserve” a la *.wav, *.mp3, *.mp4 usw…

Aber apropos Mäuse:

Zu noch-nicht-nachtschlafender Zeit (also so gegen 16:00 Uhr) waren natürlich auch noch einige Menschen anwesend, die die Auswahlkriterien für eine lange Nacht mit den Fätt-Boys noch nicht so ganz erfüllten: Relativ frisch geschlüpft; ca. 87 cm groß und 17 Kilo schwer… sogenannte Kinder!

Zwei Exemplare dieser Gattung Mini-Mensch - nennen wir sie mal “Horst” und “Angelika” - sind uns so richtig in Erinnerung geblieben…

Angelika fragte andauernd, wann es denn nun losginge; wozu wir die “Taschenlampen” (= Funk-Mikrophone) bräuchten; Horst fragte, ob wir laute Musik spielen würden, ob wir auch leise Musik spielen würden und ob wir denn auch abwechselnd laute und leise Musik spielen würden. Und das gefühlte zehn Male! Da ich Altersdemenz in diesem Aufzuchtstadium mit ziemlicher Sicherheit ausschließen kann, tippe ich darauf, daß bei Horst alle 5 Minuten ein Restart/Reset/Reboot ausgelöst wurde. Ob er den legendären Murmeltiertag durchlebte und in einer Art Zeitschleife gefangen war - so wie einst Bill Murray? (Immerhin ist zwar Februar – jedoch nicht der zweite! Hm…?!?!?)

Neben dieser verbal-akustischen Emission mußten wir ständig aufpassen, mit unseren fätten Hufen nicht auf die beiden omnipräsenten  Minis zu treten…

Jedenfalls wuselten wir während der Aufbauphase wie wildgewordene Flipperkugeln zwischen Ständern, Koffern und Boxen hin und her, als Kind “Horst” die Zeitschleife verließ. Prompt kam eine andere Frage: Wer wir denn seien, wollte er wissen…

Artig und wahrheitsgemäß antwortete ich, daß wir die Fätt-Boys wären… “Boys” !!! Mit einem extra-fätten “B” !!! (Ein “dickes B” hätte ja gar nicht gereicht – und ist außerdem urheberrechlich geschützt. Fragt die Jungs von Seeed !!!)

Ob es denn nun an meiner temporären Knabberleistenausbuchtung (mein neuer Hauer 1-2 liegt noch immer im Laden…) liegt, daß ich nusch(e)le…??? Denn wie ein Nager sehe ich damit nicht wirklich aus – eher wie ein Angenagter… Oder aber Kind “Horst” hat einen Hörfehler… Daß viele Welpen einige Zeit nicht gucken können und ihre Geleemurmeln schonen, ist mir bekannt. Davon, daß sie nichts hören können, habe ich noch nichts gehört! Höchstens von “nicht hören wollen” – aber das ist ja ein gänslich - äh… sorry – ich meine natürlich “gänzlich” anderer Aspekt!

Jedenfalls stürmt Kind “Horst” (mit dieser Info gefüttert) los, stellt sich wie ein Superstar ganz unschüchtern in das Zentrum der Blicke aller an einer U-förmigen Tafel sitzenden Anwesenden, freut sich einen Kullerkeks und verkündet dann lauthals: “Hihihi… Fätt-Mäuse… Das sind die Fätt-Mäuse!”

Tja, und alles hat natürlich gegröhlt. Fand man wohl saulustig! Haha…

Ok, das war es ja auch… Also war uns das ausnahmsweise mal nicht tierisch peinlich, daß uns die Pimpfe nicht kannten (Bohlen kennen sie schließlich alle schon, bevor sie Mama oder Papa sagen können - doch wer ist schon Bohlen…) - und so haben wir kurzerhand einfach mitgelacht… Das Zicklein alias DJ Zikke hätten sie ja auch nicht gekannt. Und die mobile Diskothek Phönix auch nicht. Zoo – äh… so!

Jedenfalls mußte dieses denkwürdige Ereignis (die öffentliche Verballhornung unseres Namens) niedergeschrieben werden, um der Nachwelt erhalten zu bleiben. Und nun wäre es schön, wenn ich damit ein paar Likes hamstern könnte… ;-)

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